Coverbild Die Richterin von Benno Hurt, ISBN-978-3-423-28029-7
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Die Richterin

Roman
Judith S. – eine Frau in Großaufnahme

Judith S. ist eine Frau von 46 Jahren. Ihr rotes Haar fällt auf. Sie trägt es offen. Sie lebt allein, hat keine Kinder. Sie ist eine hervorragende Richterin und wird bald befördert werden. Ihre Eltern sind vor einigen Jahren gestorben. Sonntags besucht sie nur das Grab ihres Vaters und fotografiert dabei heimlich den Garten und das bunte Leben einer Familie, die jenseits der Friedhofsmauer wohnt. Sie möchte sich ein neues Familienalbum schaffen. In der Liebe hat sie wenig Erfahrung – sie will kontrollieren und führt doch, gerade in der Nacht, ein Doppelleben.

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Coverbild Die Richterin von Benno Hurt, ISBN-978-3-423-28029-7
1. September 2014
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Coverbild Die Richterin von Benno Hurt, ISBN-978-3-423-42342-7
1. September 2014
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Details
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dtv Literatur
Originalausgabe, 256 Seiten, ISBN 978-3-423-28029-7
Autorenporträt
Portrait des Autors Benno Hurt

Benno Hurt

Benno Hurt, geboren 1941, lebt in Pettendorf bei Regensburg. In den sechziger Jahren veröffentlichte er Lyrik, Prosa und Essays, schlug dann jedoch die Richterlaufbahn ...

Preise und Auszeichnungen

Friedrich-Baur-Preis
2012 - Literatur
Autorenspecial
Special

Benno Hurt

Benno Hurt ist ein Chronist deutscher Abgründe und Mentalitäten. Erfahren Sie mehr über Benno Hurt und seine Bücher in unserem Special.

Pressestimmen

Thomas Neubacher-Riens, Frankfurter Neue Presse, Dezember 2014
»Der Regensburger Benno Hurt hat sich literarische Lorbeeren redlich verdient.«
Judith Zischler, Nürnberger Zeitung, November 2014
»Man merkt schnell: Hier schreibt einer, der sich auskennt.«
Wolf Peter Schnetz, Nürnberger Nachrichten, September 2014
»Ihm ist ein Buch zu Vergangenheit und Gegenwart gelungen, das aufwühlt und lange nachwirkt.«
Donaukurier, Januar 2015
»Ein packender, düsterer Roman über eine Frau, die weil einsam, eine innere Kälte entwickelt – auch im Beruf.«
Zuhause Wohnen, Januar 2015
»Benno Hurt, Jurist und Schriftsteller, hat einen scharfen Blick für Menschen und das System Justiz, sein brillantes Wechselspiel von Abgründen und Sehnsüchten schillert und provoziert.«
Die Regensburger Stadtzeitung, November 2014
»Benno Hurt, Richter a.D., erfolgreicher Autor und Fotograf, ist ebenso facettenreich wie tiefgründig.«
Rupert Sommer, IN München, 23.10. - 05.11.2014
»Benno Hurt versteht es perfekt, von der Trostlosigkeit so zu erzählen, dass ein starker sinnlicher Sog entsteht.«
Christian Eckl, Regensburger Wochenblatt, Oktober 2014
»Das neue Buch des früheren Richters Benno Hurt zieht den Leser in seinen Bann.«
Oberösterreichische Nachrichten, Oktober 2014
»Benno Hurt versteht es meisterhaft, einerseits das Leben einer angesehenen, aber einsamen Frau zu skizzieren. Andererseits wird hier die Justiz und hier vor allem ihre Sprache unter die Lupe genommen.«
Michael Thumser, Frankenpost, September 2014
»Aus ihrem banal öffentlichen, privat heimlichen Dasein führt Benno Hurt ›Die Richterin‹ Schritt für Schritt in beklemmend enge, gelichwohl unheimlich freie Räume der Imagination.«
Peter Geiger, Der neue Tag, September 2014
»Der Regensburger Schriftsteller Benno Hurt liefert auch in seinem neuen, bei dtv erschienenen Roman ›Die Richterin‹ lebenssatte Bilder aus dem Innenleben der Gerichtswelt.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Wer den neuen Roman „Die Richterin“ von Benno Hurt gelesen hat, der wird überrascht sein. Ein neuer, realistischerer, sprachgewaltigerer Autor tut sich hier dem interessierten Leser auf – ganz in der Art eines Tennessee Williams („Die Katze auf dem heißen Blechdach“) oder gar in der Tradition des französischen „Nouveau Réalisme“ , der wiederum mit den Augen eines versierten Fotografen seine Personen skizziert, ja seziert. Auch bleibt der Autor, der ehemalige Richter Benno Hurt, seinem Metier, der Justiz treu, doch für diesen exzellenten Roman ist „seine“ Justiz, d i e Justiz w e i b l i c h. So erfährt der Leser von einer 46jährigen Karriere-Frau, einer Richterin, zwischen der Entdeckung ihres ehemaligen Nazi-Juristen-Übervaters (aufgrund des aufgetauchten DDR-„Braunbuchs“) und ihrer teilweise unterdrückten Sexualität, die sich beim Studium eines anhängenden Gerichts-Falles beim Aktenstudium entlädt. Auch wenn sie erotische Erfahrungen mit ihrer Justiz-Sekretärin erlebt und ein männliches Erlebnis in der Atmosphäre eines Straßenstrichs sucht, wird sie wohl alleine bleiben, gewohnte Friedhofsgänge absolvieren und sich weiter um ihr Foto-Familienalbum kümmern… Hatten die früheren Romane über die bundesrepublikanische Vergangenheit noch in der Donaustadt „Kolbstadt“ oder „Kürren“ (= Regensburg) gehandelt, hat Benno Hurt diesmal den Ort seiner (fiktiven) Handlung vermutlich bewusst in der Lechstadt „A.“ (= Augsburg) lokalisiert. Vermutlich auch, um nicht wieder mit möglichen personellen Wiedererkennungseffekten wie nach seinem Erzählband „Der Samt der Robe“ (2002) konfrontiert zu werden. Dem sprachgewandten Prosaisten, dem observierenden Fotografen und Katzenliebhaber Benno Hurt ist mit seinem neuesten Roman „Die Richterin“ ein großer Wurf gelungen. Es scheint auch, als hätte Benno Hurt auch sein neues alter ego gefunden. Fazit: D i e Justiz ist weiblich!«
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