Coverbild Der geteilte Himmel von Christa Wolf, ISBN-978-3-423-00915-7
Leseprobe

Der geteilte Himmel

Erzählung
Taschenbuch
10,90 EURO
Eine Auseinandersetzung mit den Jahren der deutschen Teilung.
Ende August 1961: In einem kleinen Krankenhauszimmer erwacht Rita Seidel aus ihrer Ohnmacht. Und mit dem Erwachen wird auch die Vergangenheit wieder lebendig. Da ist die Erinnerung an den Betriebsunfall und vor allem die Erinnerung an Manfred Herrfurth. Zwei Jahre sind vergangen, seit sie dem Chemiker in die Stadt folgte, um an seiner Seite und mit ihm gemeinsam ein glückliches Leben zu beginnen. Wann hat die Trennung begonnen? Hat sie die ersten Anzeichen einer Entfremdung übersehen? Denken, Grübeln, Fiebern – Tage und Nächte hindurch! »Ich gebe Dir Nachricht, wenn Du kommen sollst. Ich lebe nur für den Tag, da Du wieder bei mir bist.« Manfred ist von einem Chemikerkongreß in Westberlin nicht zurückgekehrt in dem festen Glauben, daß Rita ihm folgen wird. Sie muß eine Entscheidung treffen, die sie in eine tiefe Krise stürzt.
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dtv Literatur
240 Seiten, ISBN 978-3-423-00915-7
Lehrerprüfexemplar
Autorenporträt

Christa Wolf

Christa Wolf wurde am 18. März 1929 als Tochter eines Kaufmanns in Landsberg/Warthe geboren. Sie studierte in Jena und Leipzig Germanistik, arbeitete als ...

Preise und Auszeichnungen

Geschwister-Scholl-Preis
1987
Nelly-Sachs-Preis
1999
Thomas-Mann-Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste
2010

Pressestimmen

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Leserstimmen

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»Christa Wolf beschreibt in ihrer Erzählung "Der geteilte Himmel" die Liebesbeziehung zweier Menschen, die an den gesellschaftlichen Umständen (BRD-DDR) scheitert. Ein augenfälliges Merkmal des Textes ist, daß die Autorin entgegen der Prämisse des sozialistischen Realismus besonders die Einzelperspektiven fokussiert. Rita, die Hauptfigur wird von einem etwas naiven jungen Mädchen innerhalb eines kurzen Zeitraumes zu einem gereiften Individuum, das Entscheidungen alleine für sich treffen kann und dem Geliebten Manfred nicht in den Westen folgt. Sie erkennt, daß der einst gemeinsame Himmel nach Manfreds Übersiedlung in den Westen - und auch schon zuvor - geteilt ist. Obwohl sie die entscheidung, im Osten zu bleiben, bewußt getroffen hat, bricht sie zusammen und wacht in einem Krankenhaus auf. Hier beginnt die Geschichte, die nun aus der Retrospektive aufgerollt wird, um den Status Quo zu erklären. Alles in allem ist das Buchein sehr interessantes, und zwar aus zweierlei Gründen: Zum einen ist die variierende Erzählperspektive ("Ich", "Wir", "Sie") erwähnenswert, die den Facettenreichtum der Ereignisse deutlich werden lässt, zum anderen ist es die Schilderung des biederen Miefs in den sechziger Jahren in Ost- und Westdeutschland, die das Buch zu einem sehr in dieser Zeit gefangenen, aber trotzalledem lesenswerten Schmöker machen.«
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NEWS

Preise und Auszeichnungen
06.07.2010

Christa Wolf erhält den mit 25.000 Euro dotierten Thomas-Mann-Preis 2010. In diesem Jahr wird die Auszeichnung erstmals von der Hansestadt Lübeck und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste gemeinsam vergeben. Die Preisverleihung findet am 24. Oktober in Lübeck statt.

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