Coverbild Seelenfeuer von Cornelia Haller, ISBN-978-3-423-21551-0
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Seelenfeuer

Historischer Roman
Heilerin oder Hexe?

1483. Die junge Luzia Gassner kehrt mit gemischten Gefühlen als neue Hebamme in ihre Heimatstadt Ravensburg zurück. Einerseits freut sie sich auf ihren Onkel Basilius, einen Apotheker, andererseits sind ihre Erinnerungen an ihre Kindheit keineswegs angenehm. Als uneheliches Kind mit roten Haaren wurde sie als »Kind der Wollust« verschrien und vom Kaplan trotz ihrer Wissbegier in der Schule schikaniert. Bei ihrer Arbeit verlässt sie sich nicht auf Gebete, sondern auf Kräuterheilkunde und ihren medizinischen Sachverstand. Damit fordert sie jedoch den Hass des mächtigen Kaplans Grumper heraus. Als ein Unwetter die Stadt verwüstet und die Einwohner von Hungersnot und Pest heimgesucht werden, ergreift Grumper die Gelegenheit, Luzia der Hexerei zu bezichtigen …

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   Taschenbuch
Coverbild Seelenfeuer von Cornelia Haller, ISBN-978-3-423-21551-0
1. November 2014
978-3-423-21551-0
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dtv Allgemeine Belletristik
480 Seiten, ISBN 978-3-423-21551-0
Autorenporträt

Cornelia Haller

Cornelia Haller, 1966 in Immenstaad am Bodensee geboren, lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern noch heute am Bodensee, ihrer Inspirationsquelle für Kurzgeschichten, ...

Pressestimmen

Lisa Faber, Franken aktuell, Januar 2017
»Cornelia Hallers flüssiger Schreibstil macht das Buch zu einem echten Lesevergnügen.«
Diana Jacoby, lovelybooks.de, März 2015
»Ein wunderbarer, gefühlvoller historischer Roman, der große Lesefreude bereitet.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Seelenfeuer, von Cornelia Haller Inhalt: Handlungsort: Ravensburg im Jahr 1483. Die junge Hebamme Luzia kehrt vom Bodensee nach Ravensburg zurück. Schon als Kind hat sie hier gelebt und wurde damals schon vom Kaplan der Stadt gedemütigt und schlecht behandelt. Ihre Wissbegier und ihr Aussehen (allem voran ihre roten Haare) sind ihm ein Dorn im Auge. In seiner Engstirnigkeit und in seinem Fanatismus sieht er sie als Hexe und setzt alle Hebel in Bewegung um sie als solche zu überführen. Bald steht nur noch der junge Medicus Johannes auf ihrer Seite. Wird er sie vor dem Scheiterhaufen retten können? Meine Meinung: Eine sehr schön und vor allem sehr dramatisch erzählte Geschichte. Der Schreibstil ist sehr flüssig und gut zu lesen, es sind wunderbare Vergleiche und Sätze eingebaut. Zitat: In der Dunkelheit wirkten die niedrigen Häuser wie bucklige, alte Weiber, deren Lebenslast allzu schwer geworden war. Aber auch die harte Seite des Lebens damals, wird klar und schonungslos beschrieben. Wie es zur Hexenverfolgung kommen kann, wie nach und nach immer mehr Bürger zu Denunzianten werden. Und alles geht von einzelnen und im Grunde unzufriedenen und neidischen Einzelpersonen aus. Diese sogenannten Inquisitoren (und ihre Helfer) arbeiten bewusst mit falschen Anschuldigungen, die Menschen werden eingeschüchtert und das Misstrauen geschürt. Wenn man dann erst mal in der „Gewalt“ dieser Irrsinnigen ist, hat man eigentlich gar keine Chance mehr. Am Ende stehen Gottesurteil, Folter und himmelschreiendes Unrecht von niederträchtigen Männern – allesamt abscheuliche Monster in meinen Augen. Ich habe mit Luzia gelebt und gelitten, ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen und meine Gänsehaut ist gar nicht mehr weg gegangen. Fassungslos hab ich immer wieder den Kopf geschüttelt und am liebsten wäre ich ins Buch geschlüpft um Luzia zu helfen und den Leuten den Kopf zu waschen und ihnen einen Spiegel vors Gesicht zu halten. Autorin: Cornelia Haller wurde 1966 in Immenstaad am Bodensee geboren. Mit ihrem Mann und zwei Töchtern lebt und arbeitet sie noch heute am Ufer des Bodensees. Mein Fazit: Ein Buch das mich sehr berührt hat. Es hat mir gezeigt, dass es sehr wenig braucht um eine Tragödie auszulösen. Es hat mir schaurig, schöne Lesestunden geschenkt, deshalb von mir 5 Sterne.«
ANTWORTEN
»Eindrucksvoll beschreibt die Autorin, mit welchen Mitteln im Mittelalter die seelischen Grausamkeit vollzogen wurde. Sätze wie "Mädchen wie du (bezogen auf die roten Haare) gehören hinter dicke Klostermauern, wo sie ihren Mitmenschen keinen Schaden zufügen können, oder besser noch gleich auf den Scheiterhaufen" lassen die Grausamkeit auf den Leser übergreifen. Gespannt verfolgt man das Leben der jungen Frau, die die Angst vor der Inquisition ständig im Nacken hat. Die Hilflosigkeit ist aus den Worten deutlich zu entnehmen. Dazwischen trifft der Leser dann auf die Schlagfertigkeit Luzias, was dann und wann sogar ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Auch die kleine Liebesgeschichte wurde perfekt in das Geschehen eingefügt. Beim Lesen habe ich wirklich ein Wechselbad der Gefühle erlebt. Glück, Zufriedenheit, Wut und Zorn haben sich wunderbar ergänzt. Die Protagonisten waren meiner Meinung nach sehr gut und ausführlich dargestellt. Auch die Beschreibung der Örtlichkeiten fand ich gut und detailliert. ************************ Fazit: Ein wunderbarer, gefühlvoller historischer Roman, der grosse Lesefreunde verbreitet. Natürlich gibt es auch in diesem Buch altbekanntes, aber das bringt nun mal die Tatsache mit sich, dass wir aus dem Mittelalters viel zu wenig wissen und sich deshalb die Romane fast ausschließlich mit den gleichen Themen beschäftigen. Dennoch kann ich für dieses Buch eine Leseempfehlung aussprechen.«
ANTWORTEN
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