Das Ende der Liebe

Gefühle im Zeitalter unendlicher Freiheit

Wir lieben nur noch vorläufig, weil wir stets auf der Suche nach etwas »Besserem« sind. Die unendliche Freiheit, die Unverbindlichkeit der Moderne bedroht die Liebe.      

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Alles ist möglich - nur die Liebe nicht mehr!
Das Ende der Liebe

Was geschieht, wenn der Mensch in allen Bereichen des Lebens einer Unendlichkeit des Möglichen ausgesetzt wird? In welchen Gefühls- und Denkzuständen wird das Unendliche erfahren bzw. die Tatsache, dass es – in Arbeit, Liebe, Selbsterschaffung – verfehlt wird? Auf welche Weisen versucht der Mensch, es zu erreichen? Wie scheitert er? Was geschieht mit der Erinnerung, dem Körper, der Sexualität, der Stadt, dem „eigenen Raum“?
›Das Ende der Liebe‹ analysiert die Welt struktureller Freiheit ausschließlich in Bezug auf die Kategorie des Möglichen. Im Fokus steht nicht die Liebe, sondern die Erfahrung der Nicht-Liebe, eines Entliebens noch vor der Liebe, der Enttäuschung, Entbehrung, Abstoßung, des Schmerzes, der Sehnsucht und Hoffnung. In dieser Sehnsucht und Hoffnung werden alle anderen Möglichkeiten – der Arbeit, der Geistigkeit, der Lebensform, der Entwicklung, der Sexualität, des Lebensortes, des Erfolgs – mituntersucht. Wie ein Brennglas bündelt die Liebessuche alle Unendlichkeiten.
Unsere Zeit ist bestimmt von der Unendlichkeit all dessen, was möglich ist. Mit seiner Analyse trifft Sven Hillenkamp den Nerv unserer Gesellschaft. Für ›Das Ende der Liebe‹ erhielt Hillenkamp den Brentano-Preis. Es ist der erste Band der Studie ›Zwänge der Freiheit. Die neuen Formen der Faktizität‹.



 

Bibliografische Daten
EUR 10,90 [DE] – EUR 11,30 [AT]
ISBN: 978-3-423-34693-1
Erscheinungsdatum: 01.03.2012
5. Auflage
304 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt
Sven Hillenkamp

Sven Hillenkamp, geboren am 7. März 1971, wuchs in Bonn, Paris und Genf auf. Studium der Islamwissenschaften (Arabisch), der Wirtschafts- und Sozialgeschichte und der Politikwissenschaft. Redakteur der Zeitschrift Forschungsjournal Neue Soziale Bewegungen. 1998 Abbruch des Studiums, Arbeit für verschiedene Zeitungen. 2001-2004 Redakteur bei der Wochenzeitung Die Zeit (Berliner Büro).

2007 Umzug nach Stockholm und Beginn einer auf vier Bände angelegten soziologisch-philosophischen Untersuchung unter dem Titel „Zwänge der Freiheit. Die neuen Formen der Faktizität“. 2009 Veröffentlichung des ersten Bandes „Das Ende der Liebe“, der sich mit der Kategorie des Möglichen befasst. 2010 Auszeichnung mit dem Brentano-Preis. 2012 literarisches Debüt mit „Fußabdrücke eines Fliegenden“.

2015 nahm Hillenkamp einen Lehrauftrag an der Universität der Künste Berlin an. Er gibt auch Seminare für Therapeuten. Im Februar 2016 wird der zweite Band der Freiheits-Untersuchung erscheinen: „Negative Moderne“. Das Buch befasst sich mit den Kategorien Wert, Zeit, Handeln, Möglichsein und Andersheit. Ab 2015 vermehrt auch künstlerische Arbeit: Aktionen, Zeugnisse, Bauten, Szenerien, Objekte, Film/ Tanz.

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Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Der Spiegel

Hillenkamp gurrt und schmeichelt, wo Andere dröhnen; tanzt, wo Andere trampeln. Ist eher mit...leidig als empört, analytisch statt plakativ - und dabei überaus poetisch.
 

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Sybille Mulot, 10.12.2009

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Eine wortgewaltige, beschwörende Grabrede auf die Liebe. Bestechend, elegant formuliert.

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