Deutschjüdische Glückskinder

Eine Weltgeschichte meiner Familie

Als Glückskinder oder fast Glückskinder – denn sie hatten alles verloren außer dem Leben -, können die Mitglieder der weitverzweigten Familie Wolffsohn bezeichnet werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus dem Holocaust entkommen sind.

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Ein unkonventioneller Blick auf die deutschjüdische Geschichte
Deutschjüdische Glückskinder

Weshalb Großvater Wolffsohn in Tel Aviv sozialistische Lehrer mit dem Gartenschlauch bespritzte, warum Hitler Wirtschaftsaufschwung  Juden wie Großvater Saalheimer benebelte, bis er ins KZ Dachau verschleppt wurde, wie deutsche Juden in Palästina den Holocaust erlebten, warum ihre Kinder Bauern wurden, welche Rolle Ovid in Israels Militär spielte, was Michael Wolffsohn zu den jüdischen und nichtjüdischen Instanzen in Deutschland zu sagen hat: Wenn ein Historiker wie er die Geschichte seiner Familie erzählt, darf man sich auf Überraschungen gefasst machen.

Seine Geschichte führt ihn auch zu grundsätzlichen Fragen wie nach der Zukunft des Judentums. Die jüngere und jüngste Vergangenheit wird mit kritischem Blick beleuchtet.

Bibliografische Daten
EUR 26,00 [DE] – EUR 26,80 [AT]
ISBN: 978-3-423-28126-3
Erscheinungsdatum: 05.05.2017
3. Auflage
440 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt
Michael Wolffsohn

Michael Wolffsohn, geb. 1947 in Tel Aviv, stammt aus einer deutsch-jüdischen Familie, die 1939 nach Palästina floh und 1954 nach Deutschland zurückkehrte. Er war Professor für Neuere Geschichte an der Bundeswehruniversität München, veröffentlicht regelmäßig in nationalen und internationalen Medien und hat über 30 Bücher verfasst. 2017 wurde er als »Hochschullehrer des Jahres« ausgezeichnet, 2018 erhielt er den Franz-Werfel-Menschenrechtspreis.

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Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

dpa

Es geht ihm auch um die Rolle der Juden im heutigen Deutschland und der Welt. Das macht er klug, fun...diert und anregend, dabei niemals dogmatisch oder belehrend. mehr weniger

11.07.2017

Basler Zeitung

Auch in seinem neuesten, sehr persönlichen Buch, das er zu seinem 70. Geburtstag publiziert hat, häl...t Wolffsohn nicht mit Kritik zurück. Das macht das Buch sehr spannend und unterhaltsam zugleich, zumal es mit viel Selbstironie und anschaulich geschrieben ist - auch bei heiklen Themen. mehr weniger

Pierre Heumann, 12.07.2017

Passauer Neue Presse

In diesem Geschichtsbuch der anderen, aber auch unterhaltenden und klüger machenden Art macht Wolffs...ohn seinem Freidenkertum alle Ehre. mehr weniger

Stefan Rammer, 12.07.2017

Lehrerbibliothek.de

In der Tat mag dies [70. Geburtstag Wolffsohn] den Anlass zu einer in sich, aus meiner Sicht und Ken...ntnis, ganz eigenen ›Familiensaga‹ den Anlass gegeben haben - gelungen, interessant und flüssig zu lesen. mehr weniger

Dietmar Langusch, 13.07.2017

Süddeutsche Zeitung

Unter den vielen Büchern des deutschjüdischen Patrioten Michael Wolffsohn ist dies wohl das versöhnl...ichste, auf berührende Weise heiter. mehr weniger

Jens Bisky, 15.02.2022

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Er kann mit Funktionären wenig anfangen, auch nicht mit jüdischen, was irgendwann darin gipfelte, da...ss ihm ein berühmter Mann das Jüdischsein aberkannte. Dass so etwas nicht möglich ist und warum, auch davon erzählt er in diesem Buch mit hinreißenden Geschichten und verblüffenden Schlussfolgerungen. mehr weniger

Regina Mönch, 23.02.2022

Neues Deutschland

In seinen spannenden informativen Reflexionen über Nachkriegsdeutschland mit allerlei bekannten, gut...e und ungute Erinnerungen weckenden Namen widmet sich Wolffsohn auch den verständlichen Ängsten von Juden angesichts der deutschen Vereinigung. mehr weniger

Karlen Vesper, 03.03.2022

Münchner Merkur

Man weiß angesichts der vielen anekdotisch gehaltenen Passagen gar nicht, was man vor sich hat - ein... gut verständliches Sachbuch mit hohem Informationsgehalt oder einen flott geschriebenen Unterhaltungsroman zu weiten Bereichen der Zeitgeschichte. Wolffsohn gelingt das Kunststück, beides scheinbar mühelos zu vereinen. mehr weniger

Ulrike Frick, 14.03.2022

ZDF

Das spannendste, klügste, schärfste und auch heiterste Buch seit langem, wenn man sich für deutschjü...dische Verwicklungen interessiert. mehr weniger

Thea Dorn, 05.04.2022

Bild

Wolffsohn verbindet dabei Tragisches mit Nüchternem und Unbequemes mit Heiterem.

28.04.2022

Tagesspiegel

Sein Lebensmotto - erkennen, benennen, bekennen.

Christian Böhme, 18.05.2022

Recklinghäuser Zeitung

Unterhaltsam, manchmal mit eine ironischen Augenzwinkern porträtiert Wolffsohn die durchaus eigenwil...ligen Familienmitglieder. Darüber hinaus schlägt er einen größeren Bogen: Es geht ihm auch um die Rolle der Juden im heutigen Deutschland. Das macht er klug, fundiert und anregend, aber niemals dogmatisch oder belehrend. mehr weniger

18.05.2022

BR2

Überleben und Neuanfangen sind zwei alles dominierende Menschheitsthemen. Schon allein dadurch ist W...olffsohns Buch aktuell und lesenswert. mehr weniger

Viktoria Hausmann, 18.05.2022

Basler Zeitung

Auch in seinem neuesten, sehr persönlichen Buch, das er zu seinem 70. Geburtstag publiziert hat, häl...t Wolffsohn nicht mit Kritik zurück. Das macht das Buch spannend und unterhaltsam zugleich, zumal es mit viel Selbstironie und anschaulich geschrieben ist - auch bei heiklen Themen. mehr weniger

Pierre Heumann, 18.05.2022

www.michael-lausberg.de

Von den einzelnen Personen wird die Brücke zur jüngeren Historie gezogen, so dass es nicht nur um bi...ographische Werdegänge geht. Eine kurzweilige Lektüre, die Einblicke in persönliche Schicksale gibt. mehr weniger

Michael Lausberg, 18.05.2022

tachles – Das jüdische Wochenmagazin

Wolffsohn wirft einen unkonventionellen Blick auf die Geschichte deutscher Juden, beleuchtet die Ver...gangenheit kritisch und stellt Fragen zur Zukunft des Judentums. mehr weniger

18.05.2022

rbb

Eine umwerfende Familienbiographie, ein lebenspralles Buch.

Norbert Kron, 18.05.2022

Wolf Biermann

Michael Wolffsohn wuchert wunderbar mit seinem Pfund: Ganz Israeli, ganz Deutscher und ein gebrannte...s Weltkind. Und dabei ganz und gar, wie die Jidden es nennen: »... a Mentsch!‹ mehr weniger

18.05.2022

Augsburger Allgemeine

Die bewegende Geschichte seiner Familie.

Simon Kaminski, 18.05.2022

literaturkritik.de

Die bei den Wolffsohns beliebte Maxime ›Versöhnung durch Wahrheit‹ sowie die Erkenntnis, dass ›wer s...ich abkapselt‹, ›von Fortschritt und Entwicklung abgehängt wird‹, hätte nicht eindrucksvoller illustriert werden können als in dieser brisanten, vielschichtigen sowie kunstvoll geschichteten Familien- und Zeitgeschichte. mehr weniger

Galina Hristeva, 18.05.2022

Deutschlandfunk

So verschmelzen Subjektives und Objektives zu etwas Einzigartigem. Denn es wird erzählt aus der Sich...t von Menschen aus Fleisch und Blut. Das ist ein Stück Geschichtsschreibung der anderen Art. Ein lohnendes Stück. mehr weniger

Andreas Main, 18.05.2022

www.michael-lausberg.de

Eine kurzweilige Lektüre, die Einblicke in persönliche Schicksale gibt.

Michael Lausberg, 18.05.2022

Europäische Rundschau

Neben dieser fesselnden Geschichte von Aufstieg, Niedergang und ›comeback‹ der Familie Wolffsohn wir...d der Leser durch eine Art Zeitgeschichte deutscher Großdebatten in den Bann gezogen. mehr weniger

Stephan Sattler, 18.05.2022

Die Rheinpfalz

Michael Wolffsohns ›Weltgeschichte meiner Familie‹ seziert die Schichten der jüngeren jüdischen Gesc...hichte in Deutschland und ist wohl sein persönlichstes Werk. Und so viel mehr als eine Biografie: Von faszinierenden Menschen handelt es, von Schuld Sühne und Versöhnung - damit davon, was Geschichte eigentlich ist. mehr weniger

Ilja Tüchter, 18.05.2022

Schwäbische Zeitung

Wolffsohn zeigt in seinem Buch, einer Mischung aus Roman und Zeitgeschichte, das Wechselspiel von gr...oßer Welt und kleiner Welt. Natürlich mit der Darstellung des geschehenen Unrechts. Aber immer aus vielen Perspektiven und offen genug, von guten Deutschen und jüdischen Schlitzohren zu erzählen. mehr weniger

Sabine Lennartz, 18.05.2022