Die vierte Wand

Roman

Ein beeindruckender und hochaktueller Roman über Freundschaft, Krieg und die Hoffnung auf Frieden.

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Kann Theater Frieden schaffen?
Die vierte Wand

Paris 1982: Georges verspricht seinem sterbenskranken Freund Samuel, einem Theaterregisseur, seinen Herzenswunsch zu erfüllen: die Aufführung von Jean Anouilhs Stück ›Antigone‹ im vom Bürgerkrieg zerrütteten Beirut, direkt an der Front, in einem zerbombten Kinosaal, mit einem Ensemble, das sämtliche Kriegsparteien repräsentiert. Viel List ist von Nöten und immer wieder muss Georges Zugeständnisse machen. Wird es gelingen, das Stück aufzuführen und dafür den Krieg für zwei Stunden ruhen zu lassen?

Der Roman wurde ausgezeichnet mit dem Prix Goncourt des lycéens 2013, dem Prix des lecteurs Escale du Livre 2014 (Bordeaux), dem Prix des libraires du Québec 2014 sowie dem Prix des écrivains croyants 2014, war nominiert für den Prix Goncourt 2013 und stand auf der Liste Goncourt/Le Choix de l'Orient 2013.  

Bibliografische Daten
EUR 15,90 [DE] – EUR 16,40 [AT]
ISBN: 978-3-423-26066-4
Erscheinungsdatum: 24.07.2015
1. Auflage
320 Seiten
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem Französischen von Brigitte Große
Autor*innenporträt
Sorj Chalandon

Sorj Chalandon, geboren 1952 in Tunis, gilt als einer der bedeutendsten Journalisten und Schriftsteller Frankreichs. Viele Jahre lang schrieb er für die Zeitung ›Libération‹, seit 2009 ist er Journalist bei der Wochenzeitung ›Le Canard enchaîné‹. Für seine Reportagen über Nordirland und den Prozess gegen Klaus Barbie wurde er mit dem Albert-Londres-Preis ausgezeichnet. Auch sein schriftstellerisches Schaffen wurde mit zahlreichen Literaturpreisen gewürdigt, unter anderen dem Prix Médicis und dem großen Romanpreis der Académie française.

 

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Übersetzer*innenporträt
Brigitte Große

Brigitte Große, 1957 in Wien geboren, studierte Philosophie, Musikwissenschaft, Soziologie und Psychologie in Wien und Hamburg. Anschließend war sie als Lektorin und Redakteurin tätig. Sie lebt heute als Übersetzerin aus dem Französischen und dem Englischen in Hamburg. Sie überträgt unter anderem Amélie Nothomb, Frédéric Beigbeder und Georges-Arthur Goldschmidt ins Deutsche. 1994 und 2015 erhielt Brigitte Große den Hamburger Förderpreis für Literatur und literarische Übersetzungen. Sie war Trägerin des Hieronymusrings und wurde 2017 mit dem Österreichischen Staatspreis für literarische Übersetzung ausgezeichnet.

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Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

SR 2

Manche Bücher haben etwas Visionäres, auch wenn sie von der Vergangenheit erzählen. Ein solches Buch... hat der französische Autor und Journalist Sorj Chalandon geschrieben. mehr weniger

Tilla Fuchs, 24.05.2016

WDR 3

Sorj Chalandon hat einen eindrucksvollen Roman jenseits aller Klischees geschrieben.

Claire-Louise Tull, 28.07.2015

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Stadtanzeiger Soest

Ein schonungsloser und erschütternder Roman über die Sinnlosigkeit und Absurdität von Krieg und Gewa...lt. mehr weniger

Petra von der Linde, 19.08.2015