9783423249669
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E. L. Greiff

Zwölf Wasser
Buch 2: In die Abgründe

Roman

Der Kampf zwischen Gut und Böse bricht aus

Die Undae, hohe Frauen, die dem Wasser verbunden sind und darin lesen können, brechen ihr jahrhundertelanges Schweigen und warnen die Menschen: Schwindet das Wasser, schwindet die Menschlichkeit. Drei von ihnen machen sich auf den Weg zu den zwölf Quellen, um die Katastrophe, weit grausamer als eine weltweite Dürre, abzuwenden. Drei welsische Offiziere, ein Hirte und sein Falke begleiten sie.

Während die Reisenden in verschiedenen Weltgegenden versuchen, die Quellen zu erreichen, bricht unter ihnen der Kontinent auseinander: Erdspalten tun sich auf, längst verloschene Vulkane erwachen und Beben erschüttern die Städte. Aber die wahre Katastrophe droht aus der segurischen Hauptstadt Agen: Dort bereitet die dämonische Asing ihre Rückkehr vor …

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9783423249669
1. Oktober 2013
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Details

EUR 16,90 € [DE], EUR 17,40 € [A]
dtv premium
Originalausgabe, 560 Seiten, ISBN 978-3-423-24966-9
1. Oktober 2013

Autorenporträt

E. L. Greiff

E. L. Greiff, 1966 in Kapstadt geboren, lebt heute in den Niederlanden. Studium der Theaterwissenschaften und der Germanistik, anschließend zahlreiche freie Regiearbeiten. Neben der Autorentätigkeit arbeitet Greiff als freie Texterin für Agenturen und Unternehmen. Die Fantasy-Trilogie 'Zwölf Wasser' ist ihr Debüt als Romanautorin.

Reihenspecial

Special
E. L. Greiff: Zwölf Wasser

Erfahren Sie mehr über die Fantasy-Trilogie rund um den archaischen Kampf zwischen Gut und Böse.

Pressestimmen

Noch keine Pressestimmen zu dem Titel vorhanden.

Leserstimmen

Ihre Meinung

BookHook, Oktober 2013
»Teil 2 der High Fantasy Trilogie ? Spannend, temporeich und äußerst fantasievoll Zum Inhalt: ›Zwölf Wasser. In die Abgründe‹ ist der zweite Teil der High-Fantasy-Trilogie und knüpft direkt an die Handlung des ersten Teils (›Zwölf Wasser. Zu den Anfängen‹) an. Die drei Reisegruppen, angeführt jeweils von einer hohen Frau (›Unda‹) und einem welsischen Krieger sind quer über den Kontinent unterwegs, um das Versiegen von zwölf Quellen zu verhindern, die die Grundwerte wie etwa Liebe, Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Mut in die Welt bringen. Durch das Versiegen der ersten Quellen ist diese Welt allerdings bereits ins Ungleichgewicht geraten. Bürgerkriege toben, Erdbeben verursachen riesige Abgründe und die Dämonen lehnen sich auf? Meine Meinung: Der Wiedereinstieg in die Geschichte fiel mir aufgrund der passgenau eingestreuten »Rückblenden« sowie durch die Hilfe des am Ende des Buches befindlichen Personenregisters und der Weltkarte leicht. Teil zwei baut den Spannungsbogen bereits zu Beginn rapide auf und erhält ihn über das ganze Buch hinweg aufrecht. Die Geschichte entwickelt sich dabei durch die vielfältigen Schauplätze (stetiger Wechsel zwischen den drei Reisegruppen) sehr temporeich, nicht zuletzt aufgrund vieler überraschender Wendungen. Wie bereits in Teil eins hat Frau Greiff eine eigenständige, glaubwürdige und im wahrsten Sinn des Wortes phantastische High-Fantasy-Welt geschaffen. Das »traditionelle« Fantasy -Repartoire aus Orks, Zwergen, Elfen & Co. sucht man in ›Zwölf Wasser‹ vergeblich. Greiffs Hauptcharaktere sind dabei sehr individuell und kantig mit eigenen seelischen Abgründen, was sie dadurch auch authentischer erscheinen lässt. Insgesamt ergibt sich daraus eine in sich logische, geschlossene und rasante Story, die mich über die ganzen 450 Seiten gefesselt hat und mitfiebern ließ. Mein Fazit: Alles in allem war Teil zwei für mich wieder ein absolutes High-Fantasy-Highlight, das mir aufgrund des hohen Tempos, der vielfältigen Schauplätze und der zahlreichen dramatischen Wendungen sogar noch besser gefallen hat als Teil eins. Diesen muss man zuvor nicht zwingend gelesen haben, ich würde es aber jedem empfehlen! Für weitere Info´s empfiehlt sich auch ein Blick auf die Homepage (www.12wasser.de).«
ANTWORTEN
Schnuffelchen, Oktober 2013
»Inhalt: Drei gehen, nur zwei bestehen. Wer tiefer ins Auge des Bösen sieht, wer weiter als die anderen geht, gerät ins Dunkel zwischen den Welten. Drei wurden auserwählt, das Schicksal zu wenden, nur zwei vollenden. Wer weiter als die anderen geht, der stirbt allein. (Zitat: Zwölf Wasser-In die Abgründe S. 318/319) Die Undae, hohe Frauen, die das Wasser lesen können, haben die Menschen gewarnt: Schwindet das Wasser, schwindet die Menschlichkeit. Die von ihnen sind auf dem Weg zu den zwölf Quellen, um das Schlimmste abzuwenden. Aber kann das noch gelingen? Ein vernichtender Krieg bahnt sich an, tiefe Erdspalten tun sich auf, Beben erschüttern die Städte des Kontinents. Und weit im Süden, in der segurischen Hauptstadt Agen, bereitet die dämonische Asing ihre Rückkehr vor. (Quelle: Buchrücken) Meine Meinung: Lange habe ich auf die Fortsetzung gewartet - ziemlich genau ein Jahr und einen Monat, plus/minus einiger Tage. Viele Lesebegeisterte können es vielleicht nachvollziehen, wie lange so ein Jahr werden kann. Als ich das Buch dann endlich wieder in Händen halten durfte, war ich ganz beseelt. Ich weiß, ich soll nicht übertreiben, aber jeder hat seine bevorzugte Droge und dies ist meine Droge. Also ist der Ausdruck definitiv gerechtfertigt. So nun aber zum Buch. Auch der 2. Teil der Trilogie hat mich wieder total begeistert. Vom ersten Wort an war ich wieder mit den Undae, den Welsen und ihren Kameraden auf den Weg zu den Quellen. Auch dieses Buch ist wieder in verschiedene Abschnitte unterteilt. In diesem Abschnitten geht nicht nur die Reise von Felt, Reva und Baku weiter, sondern auch Markens der mit der Undae Smirn unterwegs ist und Kersted, der die Undae Utate begleitet. Man lernt auch die anderen Welsen kennen - ihre Eigenheiten, ihre Stärken, ihre Hoffnungen, aber auch ihre Hoffnungslosigkeit, Schwächen und ihre ABGRÜNDE. Jeder in diesem Teil muss durch seine Abgründe, in denen er untergeht, gestärkt hervorgeht oder vergeht. Man lernt das Volk der Kwother kennen, die nach dem großen Krieg gegen die Welsen sich selbst verloren haben. Obwohl sie als Sieger aus der großen Schlacht gegen das große welsische Reich hervorgingen, haben sie alles verloren. Ihr Vergangenheit und Gegenwart und nun stehen sie vor dem nächsten Krieg und kämpfen für ihre Zukunft. Auch die Undae müssen kämpfen. Nicht mit ihren Händen und schon gar nicht mit den Waffen der Menschen, doch müssen sie kämpfen, das die 12 Quellen die die Menschlichkeit auf den Kontinent bringen, nicht versiegen. Und sie müssen lernen, das sie nicht jeden Kampf gewinnen können. Auch ihre Beschützer und Begleiter lernen jeden Tag, was das Leben und das Schicksal für sie bereit halten. Sie sterben, sie überleben, doch niemand bleibt wer er zu Beginn der Reise war. Diese Weiterentwicklung der Charaktere ist erstaunlich gut gelungen. Jeder Handlung, jeder Kampf, jeder Tod, jeder Wiedergeburt- ob überraschend oder auch nicht, ist logisch und doch nicht vorhersehbar. Achtung, hier wird eventuell gespoilert! Diese Buch schickt den Leser auf einer Achterbahn der Gefühle. Ich habe gelacht und geweint, habe hofft und gebangt, doch nie habe ich aufgegeben, den das haben die Reisenden auch nicht. Ich war nicht einfach außen vor sondern mitten drin. Ich habe mit Kersted am Abgrund gekniet und dem Todeskampf der pramschen Krieger begleitet, ich bin mit Baku in den Abgrund gegangen und habe versucht mich von dem Dunkel und dem Feuer zu retten und ich habe zusammen mit Marken alles verloren und bin doch Mensch geblieben. Ok, Spoiler überstanden. E.L. Greiff hat scheinbar mühelos an den 1. Band der Geschichte angeschlossen. Die Spannung ist vom ersten bis zum letzten Wort greifbar. Sie leitet den Leser durch eine Geschichte voll Dunkelheit und Hoffnungslosigkeit und doch immer mit kleinen Hoffnungsschimmern. Eine Geschichte voller Fantasie, Legenden, Helden, voller Verlierer, Trauer und doch auch Liebe und Freundschaft. In meiner Rezension zum 1. Band habe ich Folgendes bemerkt "Während des Lesens fühlte ich mich immer wieder das "Der Herr der Ringe" erinnert. Nicht weil sich die Geschichte so ähnlich wäre sondern wegen der Größe der Geschichte, den Raum den sie sich in meinem Denken nimmt, der Möglichkeiten an Interpretationen.". Diese möchte ich jetzt noch präzisieren. Tolkins Werk war ein Spiegel seiner Zeit - der Zeit des 1. Weltkriegs und des 2. sowie der Zeit dazwischen. All dies hat er in seiner Geschichte verarbeitet. Man kann es auf jeder Seite lesen. Ebenso hat die Autorin der Zwölf Wasser ihre Zeit in ihrer Geschichte verarbeitet. Es ist ein Spiegel dessen, was jeder jeden Tag sehen kann,vor seiner Haustür, in seiner Stadt, in den Medien jeden Tag. Auf diese Weise wirkt das Buch, das ganze bisherige Werk nach. Dieses Buch kann nicht alleine stehen. Man braucht den 1. Band um den ganzen Umfang zu erfassen, um es in seiner Ganzheit zu erfahren. Und man braucht auch den letzten Band um es abschließen zu können. Und so beginnt für mich jetzt wieder das Warten, damit ich meinen Abschluss finden kann. Dieses Werk ist ein MUSS, für jeden der Bücher nicht nur liest sondern auch erlebt.«
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