Coverbild Unheimliche Geschichten von Edgar Allan Poe, Charles Baudelaire (Hrsg.), ISBN-978-3-423-43215-3
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Unheimliche Geschichten

Zum Sterben schön - der Poe für das 21. Jahrhundert

Poes Werk war von Anfang an eine Provokation, das Modische, Unoriginäre war ihm verhasst. Das puritanische Amerika strafte ihn dafür mit übler Nachrede und Vergessen. Erst in Frankreich fand er posthum geistiges Exil, als niemand geringeres als Baudelaire ihn in den Rang setzte, der ihm gebührt, seine Werke in fünf Bänden übersetzte und kommentierte. Mit ebendieser Poe-Ausgabe von Charles Baudelaire beginnt die literarische Moderne. Andreas Nohl überträgt sie ins Deutsche und zeigt Poe, den großen Pionier, im Zeitalter von Copy & Paste und Epigonen auf der Höhe seiner Kunst.

Der vorliegende erste Band trägt den Titel Unheimliche Geschichten: Poes unvergleichliche Erzählungen – von den Detektivgeschichten wie »Doppelmord in der Rue Morgue« über »Der Gold-Skarabäus« bis hin zu den Grotesken und den visionären Traumbildnissen wie »Ein Sturz in den Malstrøm« – bezeichnen bis heute die Höhepunkte ihrer Gattung, wenn sie sie nicht überhaupt erst begründet haben. Poe steht keineswegs in der Tradition der gothic tales, die von der Romantisierung der Angst leben – denn er hat das Gegenteil getan: Er hat der Angst alles Schauerlich- Beschauliche genommen und ihre zuckenden Herzmuskeln bloßgelegt. „Wenn jeder, der seine Einfälle Poe verdankt“, so Arthur Conan Doyle, „den zehnten Teil seiner Einnahmen opfern müsste, könnte diesem ein Denkmal errichtet werden, das größer ist als die Pyramiden…“

Enthalten sind: ›Der Doppelmord in der Rue Morgue‹, ›Der entwendete Brief‹, ›Der Gold-Skarabäus‹, ›Ente einer Ballonfahrt‹, ›Das beispiellose Abenteuer eines gewissen Hans Pfaall‹, ›»Manuskript in Flasche gefunden«‹, ›Ein Sturz in den Malstrøm‹, ›Die Fakten im Fall von M. Valdemar‹, ›Mesmerische Offenbarung‹, ›Eine Geschichte aus den Ragged Mountains‹, ›Morella‹, ›Ligeia‹ und ›Metzengerstein‹.

Texte von Charles Baudelaire über Edgar Allan Poe und seine Erzählungen vervollständigen den Band.

Bibliophile Ausstattung: Transparenter Schutzumschlag, farbige Zwischenblätter, Lesebändchen. So wird diese Poe-Ausgabe zum Sterben schön.

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Coverbild Unheimliche Geschichten von Edgar Allan Poe, Charles Baudelaire, ISBN-978-3-423-43215-3
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eBook
Aus dem amerikanischen Englisch von Andreas Nohl
424 Seiten, ISBN 978-3-423-43215-3
Autorenporträt
Portrait des Autors Edgar Allan Poe

Edgar Allan Poe

Edgar Allan Poe, geboren 1809 in Boston als Sohn von Schauspielern, gilt als eigenwilligste und faszinierendste Dichterpersönlichkeit im Amerika des 19. Jahrhunderts.
Herausgeberporträt

Charles Baudelaire

Charles Baudelaire, geboren 1821 in Paris, begründete als Herausgeber und Übersetzer der Werke Edgar Allan Poes dessen Weltruhm. Mit seinem Gedichtzyklus Fleurs du Mal ...
Übersetzerporträt
Portrait des Autors Andreas Nohl

Andreas Nohl

Andreas Nohl wurde 1954 in Mülheim an der Ruhr geboren. Seine Übersetzungen u.a. von Mark Twains Tom Sawyer & Huckleberry Finn und Rudyards Kiplings Dschungelbuch ...

Mediathek

Edgar Allan Poe: ›Unheimliche Geschichten‹ – Ein Gespräch mit Andreas Nohl
Andreas Nohl überträgt Edgar Allan Poes Geschichten ins Deutsche und zeigt den großen Pionier auf der Höhe seiner Kunst.
Andreas Nohl liest aus ›Unheimliche Geschichten‹ von Edgar Allan Poe
Andreas Nohl liest ›Das beispiellose Abenteuer eines gewissen Hans Pfaall‹ aus Edgar Allan Poes ›Unheimliche Geschichten‹.

Pressestimmen

Ulf Heise, MDR Kultur, September 2017
»Andreas Nohls Poe-Edition besticht durch ihre bibliophile Ausstattung mit farbigen Zwischenblättern und ist eine Augenweide.«
Sven Ahnert, Ö1, Ex libris , August 2017
»Poe ist uns jetzt noch ein Stück näher gerückt.«
Günter Keil, Playboy, Juni 2017
»Eine großartige Neuausgabe für Bibliophile.«
Jochen Kürten, dw.com, Bücher, März 2017
»Poe war ein Meister des leisen Horrors, des abgrundtiefen Schreckens und blickte in seinen Erzählungen und Romanen tief in die Seelen der Menschen.«
Anne-Catherine Simon, Die Presse am Sonntag, März 2017
»Er nahm Sherlock Holmes und Hitchcocks Psycho-Horror vorweg, Michael Jackson und Dostojewski knieten vor ihm: Über die unheimliche Welt des Edgar Allan Poe - die jetzt in einer fabelhaften Übersetzung neu zu erleben ist.«
Peter Pisa, Kurier, März 2017
»Nicht barock, sondern modern klingt Edgar Allan Poe in der neuen Übersetzung«
Anna Jeller, Radio Superfly, superfly.fm, Juli 2017
»Zum Sterben schön - der Poe für das 21. Jahrhundert.«
Rupertusblatt, Mai 2017
»Spannend, unterhaltsam, ein Lesevergnügen.«
Virus, Mai 2017
»Von Andreas Nohl hervorragend ins Deutsche übersetzt, existiert gegenwärtig keine bessere Möglichkeit, Poe als das zu genießen, was er immer sein wollte und bis heute ist: ein einzigartiger Erzähler.«
Gustav Gaisbauer, Fantasia 669e, Mai 2017
»Andreas Nohl, dem Übersetzer und eigentlichen Herausgeber dieses Bandes, ist ohne Zweifel eine wunderbare deutsche Poe-Ausgabe gelungen, ein neuer Standard für unsere Zeit.«
Max Pechmann, filmundbuch.wordpress.com, Mai 2017
»Andreas Nohl hat diesen Klassiker wunderbar übersetzt. Es macht Spaß, Poe auf diese Weise neu zu entdecken.«
Stefan Möller, LEO, Mai 2017
»Jetzt liegt der erste Band dieser Auswahl in einer fulminanten Neuübersetzung von Andreas Nohl vor, die Poe als Vater der modernen Literatur in ein ebenso modernes Deutsch überführen.«
Jürgen R. Weber, rezensionen.ch, April 2017
»Poe: Pionier der literarischen Moderne.«
Ralph Krüger, kulturthemen.de, April 2017
»Edgar Allan Poe darf zurecht als der Erfinder der Detektivgeschichten, der Science-Fiction und der Gruselgeschichten modernen Stils angesehen werden.«
Carsten Kuhr, phantastik-couch.de, April 2017
»Edgar Allan Poes Œuvre neu übertragen und in genau der Reihenfolge und Auswahl, wie sie 1856 in der französischen Ausgabe das Licht der Buchhandlungen erblickte in fünf Bänden herauszugeben, hat seinen Charme.«
Peter Henning, Zentralschweiz am Sonntag, April 2017
»Denn wie Andreas Nohl dem abgründigen Charme Poes mit seinen Neuübertragungen einen zeitgemässen frischen Anstrich verpasst hat, das ist höchst lobenswert.«
Peter Henning, Aargauer Zeitung, März 2017
»In einer Neuübersetzung erhalten Edgar Allan Poes ›Unheimliche Geschichten‹ einen zeitgemässen Anstrich.«
Moments (Oberösterreich), Februar 2017
»Kongeniale deutsche Übersetzung von Andreas Nohl.«

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