Coverbild Wir tanzen nicht nach Führers Pfeife von Elisabeth Zöller, ISBN-978-3-423-62563-0
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Wir tanzen nicht nach Führers Pfeife

Ein Tatsachen-Thriller über die Edelweißpiraten
Ein Tatsachen-Thriller über die Edelweißpiraten

1943, in den Trümmern Kölns. Eine Gruppe Jugendlicher trifft sich abends und am Wochenende am alten Bunker. Hotte und Bastian gehören dazu, aber auch Franzi und Paul, die sich gerade ineinander verliebt haben. Sie nennen sich die Edelweißpiraten, und gemeinsam drucken sie Flugblätter, überfallen Lebensmitteltransporter und bereiten Sabotageakte gegen die Nazis vor. Als eine ihrer Aktionen auffliegt, nimmt ihr Leben eine dramatische Wende: Sie geraten ins Visier der Gestapo.

Erhältlich als
   Taschenbuch
Coverbild Wir tanzen nicht nach Führers Pfeife von Elisabeth Zöller, ISBN-978-3-423-62563-0
5. Auflage 2016
978-3-423-62563-0
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Reihe Hanser
432 Seiten, ab 12, ISBN 978-3-423-62563-0
Lehrerprüfexemplar
Autorenporträt
Portrait des Autors Elisabeth Zöller

Elisabeth Zöller

Elisabeth Zöller, geboren 1945, studierte Deutsch, Französisch, Kunstgeschichte und Pädagogik in München, Lausanne und Münster. Sie gehört zu den bekanntesten und ...

Pressestimmen

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Leserstimmen

Ihre Meinung
»„Vielleicht macht uns dieser Scheißkrieg ja zu besseren Menschen. Wir lernen die Dinge zu achten, die uns geblieben sind.“ Kurze Zeit später ist der Junge, der das sagt, tot … Er gehört zu einer Gruppe jugendlicher Widerstandskämpfer gegen die Nationalsozialisten. Sie nennen sich Edelweißpiraten. Ihr Treffpunkt ist der Taku-Bunker in Köln. Sie rauchen, erzählen sich Naziwitze, singen ihre eigenen Lieder. Manchmal prügeln sie sich mit der Hitlerjugend, verteilen Flugblätter oder verabreden sich zu Sabotageaktionen. In den Augen der Gestapo sind sie Drückeberger, kriminell und asozial. Dabei versuchen sie nur mit ihren Mitteln, sich nicht von Willkürherrschaft, Hunger, Hoffnungslosigkeit und Angst unterkriegen zu lassen. Elisabeth Zöller nimmt uns mit in das Köln der Jahre 1943 – 1945. Sie lässt uns sprachlich eindrucksvoll teilhaben am Alltag dieser jungen Menschen – an Freundschaft, Liebe und Wut. Wir riechen Ruß und Kohlebrand, hören das anschwellende Dröhnen der Bomber, spüren die drangvolle Enge in den Zellen des EL-DE-Hauses und sehen die Hinrichtungsstätte am Ehrenfelder Bahnhof: Stricke über einem Rundholz, die Schlingen unter dicken Knoten … Gut recherchiert, authentisch und spannend dargestellt, ist dieser Roman unbedingt lesenswert – für Jugendliche und Erwachsene.«
ANTWORTEN
»Es gibt Bücher, die beginnen erst, wenn man sie gelesen hat. Mir geht dieser Paul nicht aus dem Kopf. Er tut etwas auch für ihn Schreckliches und sorgt gleichzeitig für so etwas wie Gerechtigkeit, in einer Zeit, die schrecklich war und keine Gerechtigkeit kannte. Und dann geht er einfach so raus aus dieser Geschichte. Elisabeth Zöller schreibt authentisch, realistisch, plastisch über die Edelweißpiraten. Einer Gruppe Jugendlicher die 1943 in Köln und im Ruhrgebiet um ihre Leben kämpften und den herrschenden Nazis auf ihre Weise Paroli boten. Frau Zöller liebt diese Jugendlichen und Kinder bedingungslos. Sie schreibt genau beobachtend mit unglaublicher Herzenswärme. Die Edelweißpiraten haben es verdient. Das Buch hat mir viel Spaß gemacht. Ich habe es gelesen. Es beginnt gerade erst.«
ANTWORTEN
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