Coverbild Nacht über Frost Hollow Hall von Emma Carroll, ISBN-978-3-423-71839-4
Leseprobe

Nacht über Frost Hollow Hall

Taschenbuch
9,95 EURO
Die erfolgreiche Mystery – frostig, gruselig, mysteriös

England, 1881: Beim Schlittschuhlaufen auf dem zugefrorenen See bricht die zwölfjährige Tilly ein und ertrinkt fast. Seit diesem Vorfall erscheint ihr immer wieder ein Junge: Kit Barrington, verstorbener Erbe von Forst Hollow Hall, der auf den Tag genau vor zehn Jahren ums Leben kam – beim Schlittschuhlaufen auf dem zugefrorenen See. Tilly ist sich sicher: Das kann kein Zufall sein. Bei ihren Nachforschungen wird schnell klar, dass auf Frost Hollow Hall seltsame Dinge vor sich gehen ...

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dtv junior
Aus dem Englischen von Gerda Bean
400 Seiten, ab 10, ISBN 978-3-423-71839-4
Autorenporträt

Emma Carroll

Emma Carroll unterrichtete zunächst Englisch an einer Oberschule. Dann entschloss sie sich zu einem Studium an der Bath Spa University, das sie mit Auszeichnung ...

Pressestimmen

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Leserstimmen

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»Eine Familientragödie, Geister und dunkle Geheimnisse – eine wunderbar atmosphärische Gruselgeschichte aus dem 19. Jahrhundert Tilly lebt mit ihren Eltern und ihrer Schwester in ärmlichen Verhältnissen. Sie führt ein bisschen ein Aschenputteldasein, da ihre Mutter die größere Schwester bevorzugt. Als ihr heißgeliebter Vater von einer Reise nicht zurückkommt, sondern sich vielmehr gemeinsam mit der Schwester und ohne sie auf den Weg nach Amerika macht, um dort das große Glück zu finden, geht für Tilly eine Welt unter. Da kommt ihr die Gelegenheit, in Frost Hollow Hall als Dienstmädchen zu arbeiten, gerade recht. Zum einen, um nichts mehr mit ihrem Zuhause zu tun zu haben, zum anderen, weil sie nun während ihrer Tätigkeit im Herrenhaus Nachforschungen anstellen kann. Sie ist sich nämlich sicher, dass sie unbedingt die Wahrheit über Kits Tod ans Tageslicht bringen muss, damit er endlich seinen Frieden finden kann. Will Potter, der Metzgersjunge, steht ihr zur Seite – auch wenn sie eigentlich gar nichts mit ihm zu tun haben möchte. Doch im Lauf der Zeit stellt sie fest, dass er doch gar nicht so ein Blödian ist, wie sie dachte. Wer historische Geschichten aus dem vorvorherigen Jahrhundert mag, die in England spielen, mit Herrenhaus, Dienerschaft und Herrschaften, so nach Art „Downton Abbey“, der wird hier voll auf seine Kosten kommen. Alles gespickt mit einer großen Portion Grusel, einer winzig kleinen, sich anbahnenden Liebesgeschichte und einem Geheimnis, das es zu ergründen gilt. Der Schreibstil ist so fesselnd, die Charaktere und das Setting so wundervoll beschrieben, dass man alles direkt miterlebt. Drinnen die Standesunterschiede, die hart arbeitende Dienerschaft, die von früh bis spät buckeln muss für die reichen Herrschaften, die dunklen Gänge und knarzenden Treppen, die kleinen Dienstbotenkammern, alles ohne elektrisches Licht, nur Kerzen und Kaminfeuer. Draußen die klirrende Kälte, die dunkle Jahreszeit, der mysteriöse, zugefrorene See, das von dunklem Wald umgebene Haus mit seinem angrenzenden Friedhof. Es ist wirklich sehr spannend und es hat mich ein paar Mal gefröstelt, als ich es bis spät in die Nacht gelesen habe, weil ich es einfach nicht mehr weglegen konnte. Eine rundum gelungene, passend düstere und gruselige Geistergeschichte, die nicht überzogen, sondern vielmehr wunderbar mysteriös und leise daherkommt. Emma Carroll hat es geschafft, dass sich diese dunkel-mysteriös-gruselige 19. Jahrhundert-Herrenhaus-Atmosphäre perfekt auf mich übertragen hat. Es war ein echter Lesegenuss! Kinder sollten das Buch vielleicht nicht direkt vorm Schlafengehen lesen. Jedes Kapitel beginnt mit einer Illustration (es sind nur 2 Szenen, die sich wechselweise wiederholen) von Verena Körting, die auch das Cover gestaltet hat. Und mal ehrlich: das Cover ist doch wohl schon mal der Hammer, oder? Und sehr aussagekräftig.«
ANTWORTEN
»Geistergeschichten für das Alter haben ihren ganz eigenen Charme finde ich und da diese Geschichte auch noch im 19. Jahrhundert in England spielt, hat sie mich besonders gereizt. Tilly ist die 12jährige Protagonistin und sie erzählt aus ihrer Sichtweise in der Ich-Perspektive. Die Kapitel sind recht kurz, sodass man recht schnell vorwärts kommt. Auch die Sätze sind teilweise recht knapp, was das Tempo zusätzlich antreibt und was ich eigentlich nicht so gerne mag. Ansonsten ist mir nur negativ aufgefallen, dass der Stil eher der heutigen Zeit entspricht, von der Schreibweise her. Das kann man für das Alter ruhig auch noch deutlicher hervorheben. Ansonsten war die Darstellung der Verhältnisse damals aber echt gut beschrieben. Tilly selbst wächst in einer Familie auf, die sehr mit der Armut zu kämpfen hat und mit ihren 12 Jahren muss sie genauso zum Einkommen beitragen wie ihre ältere Schwester. Aber sie hat nicht nur mit Geldnot zu kämpfen, auch in der Familie selbst fühlt sie sich nicht wirklich angenommen und trägt eine tiefgreifende Traurigkeit in sich, die sie oft einsam macht. Dadurch lässt sie sich aber nicht unterkriegen, auch wenn sie mit vielen Enttäuschungen zu kämpfen hat. Sie verliert nicht den Mut und merkt am Ende, dass Träume und Hoffnungen natürlich schöne Ziele sind, man dabei aber nicht das aus den Augen verlieren und wertschätzen sollte, was man hat. Die Handlung selbst hat mich total gefesselt und ich konnte das Buch wirklich kaum aus der Hand legen. Auch wenn das Tempo an sich eher langsam ist und keine große dramatische Wirkung entfaltet, blieb die Spannung für mich immer bestehen. Durch die ständigen neuen Entwicklungen ist die Neugier immens gewachsen, was es mit dem Tod von Kit Barrington auf sich hat, der vor 10 Jahren im See auf dem Grundstück von Frost Hollow Hall ertrunken ist. Trotz der teilweise recht tragischen Atmosphäre, in der Trauer, Verlust, Schuld und das Loslassen können eine wichtige Rolle spielen, waren auch schöne und warmherzige Botschaften zu finden. Ob Kinder ab 10 Jahren hier schon Verständnis gerade für die Auflösung aufbringen können, kann ich grade nicht so einschätzen, ich würde es deshalb eher erst ab 12 Jahren empfehlen - gerade auch wegen den Hintergründen. Insgesamt fand ich es auf jeden Fall eine sehr gut aufgebaut Geschichte, mit gruseligen Momenten und tragischen Schicksalen, die mich sehr berührt hat.«
ANTWORTEN
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