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Emmi Itäranta

Der Geschmack von Wasser

Eine neue literarische Stimme von ungeheurer Erzählkraft.

Seit frühester Kindheit sind Noria und Sanja beste Freundinnen: Noria, die Tochter des Teemeisters, die bald selbst Teemeisterin sein wird und die Traditionen ihres Vaters auf die ihr eigene Weise neu auslegt, und Sanja, die gerne über die nahe gelegene Mülldeponie streift, um dort Plastikgeräte aus der »Alten Zeit« zu suchen und sie zu reparieren. Als Sanjas Familie immer mehr unter der allgemeinenTrinkwasserknappheit im Land zu leiden hat, entschließt sich Noria zu einem schicksalhaften Schritt: Sie erzählt ihrer Freundin von der geheimen Wasserquelle in der Felshöhle. Bald gibt es noch mehr Mitwisser, und Noria gerät ins Visier des Militärs, das jedes Geheimhalten von Wasservorräten als Wasserstraftat brandmarkt und ohne Gnade verfolgt.

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9783423650090
1. September 2014
978-3-423-65009-0
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Details

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Reihe Hanser
Aus dem Finnischen von Anu Stohner
Deutsche Erstausgabe, 340 Seiten, ab 14, ISBN 978-3-423-65009-0
1. September 2014

Autorenporträt

Emmi Itäranta

Emmi Itäranta

Emmi Itäranta, geboren 1976 in Tampere, Finnland, studierte Theaterwissenschaften in ihrer Heimatstadt und Kreatives Schreiben in Kent, England. "Der Geschmack von Wasser" ist ihr erstes Buch und wurde von ihr sowohl in Finnisch als auch in Englisch verfasst. Die Geschichte des Teemeisters und seiner Tochter Noria entwickelte sich international zu einem großen Erfolg und erschien parallel in achtzehn Ländern. Die Autorin lebt seit 2007 in Canterburry, England.

Pressestimmen

Maren Keller, kultur SPIEGEL, Januar 2014
»Ruhig und tief wie ein Bergsee und voller sprachlicher Bilder, die so schön sind wie die Spiegelungen von Bäumen auf der Wasserfläche.«
Elisabeth Eggenberger, Buch & Maus, September 2014
»Das Debüt, das Emmi Itäranta hier vorlegt, ist gewaltig.«
Bücher Magazin, Oktober-November 2014
»Wenn eine Finnin einen dystopischen Roman schreibt, dann poetisch und wundervoll erzählt.«
Kuckuck!, Oktober-November 2014
»Eine neue literarische Stimme von ungeheurer Erzählkraft.«
Sindelfinger Zeitung, Februar 2014
»Die finnische Autorin schafft eine befremdliche Welt, in deren Geheimnisse man gern und neugierig eintaucht.«
Jörn Pinnow, literaturkurier.de, Oktober 2014
»Ein Buch, das auch im Alltag noch lange nachhallt.«
Mühlacker Tagblatt, September 2014
»Die finnische Autorin schafft eine befremdliche Welt in deren Geheimnisse man gern und neugierig eintaucht.«
Astrid van Nahl, Der Evangelische Buchberater, Dezember 2014
»Ein preisverdächtiges Buch für alle an ökologischer Jugendliteratur Interessierten.«
Eva Steinheimer, weiberdiwan.at, Dezember 2014
»Ein Buch, das unter die Haut geht!«
Angela Zemanek-Hackl, bn Bibliotheksnachrichten Salzburg, März 2015
»Die Handlung überrascht und ist doch so realitätsnah, dass sie fesselt und einem zum Nachdenken bringt.«
TOPIC, September 2014
»Die Sprache von Emmi Itäranta macht mit jedem Tropfen, von dem sie erzählt, durstig nach mehr.«
Martina König, debuetliteratur.wordpress.com, August 2014
»Mich hat Emmi Itärantas Debüt ›Der Geschmack von Wasser‹ enorm begeistert und das Lesen des Buches hat mir höchsten Genuss bereitet.«

Leserstimmen

Ihre Meinung

kvel, Oktober 2014
»Dystopie - etwas Fantasy - und wunderbare Literatur. Inhalt: Die Geschichte spielt in der Zukunft. Es gibt fast kein natürliches Trinkwasser mehr, da fast alle natürlichen Quellen versiegt sind. Da es so gut wie keine Niederschläge gibt, herrscht überall Dürre und Trockenheit. Das Wasser wird rationiert. Wasser gibt es eigentlich nur noch als entsalztes Meerwasser, aber die Entsalzungsanlagen stehen unter der "Obhut" des Militärs. Noria, die 17-jährige Protagonistin, ist die Tochter eines Teemeisters. Als ihr Vater stirbt, tritt sie in seine Fußstapfen und übernimmt seine Rolle als "Hüter des Wassers". Meine Meinung: Nicht so gut gefallen hat mir, dass einige Fragen während des Romans offen blieben bzw. sich mir nicht alle Themen erschlossen haben: Was ist ihre Mutter für eine Wissenschaftlerin? Für wen oder was arbeitet sie? Die erste Hälfte des Romans "passiert nicht viel" und mir war nicht so ganz klar, worauf die Story hinaus laufen wird; aber dennoch war der Roman von Anfang bis Ende spannend, weil man immer wissen wollte, wie es weiter geht und wohin sich die Geschichte entwickelt. [An die zukünftigen Leser: Durchhalten!] Und vieles hört sich für mich sehr naiv an, wenn über die "Alte Zeit" (als es noch Winter mit Schnee und Eis gab) erzählt wurde. Ich finde, die Autorin ist eine wunderbare Beobachterin: Als Zeichen für ein Wasserverbrechen werden die Haustüren mit einem blauen Kreis markiert: "Tatsächlich konnte niemand mit Sicherheit sagen, was mit den Bewohnern der gebrandmarkten Häuser geschah, und es war bequemer nicht danach zu fragen." (S. 168) Und, dass die Not alle Menschen gleich mache und jeder Angst habe aufzufallen oder Verdacht zu erregen: Noria hatte bisher noch kein Trockenschampoo gekauft; "Ich hatte noch nicht allzu gründlich darüber nachgedacht, wie sehr ich mein Leben ändern müsste, damit es sich nicht allzu sehr von dem der anderen Dorfbewohner unterschied." (S. 168) Die Erzählung fließt sehr ruhig dahin, vergleichbar mit gemächlich fließendem Wasser. D.h. man muss sich auf den Roman einlassen und sich der "Langsamkeit" des Erzählstils anpassen. Wobei ich hier nicht sagen möchte, dass das Buch langweilig wäre; ganz und gar nicht, sondern die Autorin schreibt eigentlich sehr detailliert, aber dennoch so, dass man sehr gut folgen kann und nicht den Faden verliert. Fazit: Dystopie: Wenn das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein von Wasser das Leben in der von Trockenheit geprägten Realität bestimmt. Utopie eines totalitären Staates, der die Wasserhoheit an sich reißt. Belletristik: Erzählt mit einer wundervollen "Leichtigkeit". "Poetisch, zart und bildgewaltig" erzählt die Autorin "von einer Zukunft in Bedrängnis" (Zitat aus der Buchumschlaginnenseite). Dem würde ich voll und ganz zustimmen! 5 Sterne (von max. 5 Sternen)«
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