Coverbild Worauf wir hoffen von Fatima Farheen Mirza, ISBN-978-3-7424-0943-0

Worauf wir hoffen

Ungekürzte Lesung mit Julia Nachtmann, Barnaby Metschurat, Heikko Deutschmann und Gabriele Blum (2 mp3-CDs)

Eine Hochzeitsfeier führt die indisch-amerikanische Familie von Laila und Rafik seit Jahren erstmals wieder zusammen: Da ist Hadia, die kluge älteste Tochter, die keine gemäß der muslimischen Tradition arrangierte Ehe eingeht, sondern aus Liebe heiratet, Huda, die ihrer älteren Schwester in allem nacheifert, – und zur Überraschung aller auch Amar, der sensible, aufrührerische jüngste Sohn, der eines Nachts vor drei Jahren einfach verschwand. »Worauf wir hoffen« erzählt die berührende Geschichte einer Familie zwischen Tradition und Moderne, von den ersten Jahren in den USA bis zur Gegenwart, von Liebe und Verrat, vom Ankommen und Loslassen. Ungekürzte Lesung mit Barnaby Metschurat, Julia Nachtmann, Heikko Deutschmann und Gabriele Blum 2 mp3-CDs | ca. 15 h 7 min

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Der Audio Verlag
Ungekürzte Lesung
ISBN 978-3-7424-0943-0
Autorenporträt
Portrait des Autors Fatima Farheen Mirza

Fatima Farheen Mirza

Fatima Farheen Mirza, 1991 geboren, wuchs in Kalifornien auf. Sie studierte am renommierten Iowa Writers' Workshop und lebt heute in New York.
Übersetzerporträt

Sabine Hübner

Sabine Hübner, aufgewachsen in Stuttgart, lebt mit ihrem Mann und ihren Katzen in München und ist Literaturübersetzerin. Sie hat u. a. Mark Haddon und Michael Frayn übersetzt.

Pressestimmen

Meike Fessmann, Süddeutsche Zeitung, Juni 2019
»Die Sorgfalt, mit der die Debütantin die unkalkulierbaren Momente beschreibt, in denen sich Lebensläufe entscheiden, nimmt für ihren Roman ein.«
Britta Spichiger, Radio SRF 1, BuchZeichen, Mai 2019
»Fatima Farheen Mirza gelingt es meisterhaft, die leisen Töne der grossen Schritte einzufangen.«
Schayan Riaz, Berliner Zeitung, Mai 2019
»Ein beeindruckendes Erstlingswerk.«
Julia Brinckman, Für Sie, April 2019
»Eindringliche Familiengeschichte«
Manfred Loimeier, Abendzeitung, April 2019
»In ihrem Debüt gelingt der Amerikanerin Fatima Farheen Mirza ein wunderbarer Familienroman.«
Yvonne Adamek, Sarah Erdmann, Tanja Reuschling, flow, April 2019
»Fatima Farheen Mirza erzählt sehr feinfühlig über die komplizierten Verbindungen zwischen Geschwistern und zeichnet dabei ein modernes Porträt einer Familie zwischen zwei Welten.«
Melanie Brandl, Münchner Merkur, März 2019
»Fatima Farheen Mirza schreibt über Indien - und meint uns alle.«
Schayan Riaz, qantara.de, April 2019
»Die Geschichte ist sowohl universell als auch einzigartig und zeigt den Generationskonflikt zwischen den Eltern und ihren drei Kindern auf.«
Woll, geek.whisper.de, April 2019
»Brillant auf jeder der 473 Seiten!«
Biggi Müller, 1.brf.be , April 2019
»Ein Roman von behutsamer Konsequenz, entwaffnend empathisch und am Ende, bei aller Tragik, zutiefst versöhnlich.«
Hansruedi Kugler, St. Galler Tagblatt, April 2019
»Unter der erzählerischen Lupe vereint die junge Autorin in ihrem Débutroman präzise, eindringliche Schilderung und psychologisches Feingefühl mit abwechslungsreichem Perspektiven- und Zeitenwechsel.«
Leut' und Leben, Frühling 2019
»Über Liebe, Familie, Glauben, Freiheit und Vergebung«
Erhard Schütz, Das Magazin, April 2019
»Am Ende, versöhnlich, steht ein tieferes Verständnis von Schicksal, Güte und Barmherzigkeit.«
Jörn Pinnow, literaturkurier.de, März 2019
»Fatima Farheen Mirza stellt berührende Szenen in poetischem Ton neben verstörende Momente der Irritation und führt uns souverän durch diese Familiengeschichte.«
Andrea Kalt, Buchhandlung Doppelpunkt, Uster Report, März 2019
»In diesem Roman geht es um Fragen nach Familie, Eifersucht zwischen Geschwistern, Befreiung aus Traditionen, Reue und Vergebung.«
Marianne Giese, Bücher Bosch, General-Anzeiger, März 2019
»Ein sehr berührendes Debüt.«
Anne-Sophie Scholl, Südostschweiz am Wochenende, März 2019
»In ihrem Debüt zeichnet die 28-jährige Autorin das Panorama eines Familienromans über die Grenzen von Kultur und Glauben hinweg.«
FRIZZ - Das Magazin für Frankfurt und Vordertaunus, März 2019
»Mirzas eindrücklicher Familienroman handelt von Liebe, Verlust, Glaube und Vergebung.«
Susanne Veil, LIFT, März 2019
»Eine starke, junge Erzählstimme.«
carpegusta.de, Februar 2019
»Ein feingestricktes episches Kunstwerk.«
Connie Haag, ekz Bibliotheksservice, Februar 2019
»In loser Chronologie taucht Mirza tief in die Familiengeschichte ein und entfaltet das detailgenaue Bild von zwei Generationen, die ihre Religion unterschiedlich leben und um Harmonie ringen.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Vor drei Jahren hat Amar sein Elternhaus im Streit verlassen. Jetzt kehrt er zur Hochzeit seiner ältesten Schwester Hadia zurück. Nach und nach erzählt die Autorin Fatima Farheen Mirza die Geschichte einer Familie, erzählt von Traditionen, Glauben, Erwartungen und Enttäuschungen. Es ist eine Familie muslimischen Glaubens mit indischer Herkunft. Lailas Ehe mit Rafik war arrangiert, sie folgt sie dem Ehemann in die USA. Bald haben sie drei Kinder, die zwei Töchter Hadia und Huda und den Nachzügler Amar. Die Eltern sind tief im Glauben verwurzelt und wollen diesen auch an die Kinder weitergeben. Laila hinterfragt die für sie getroffenen Entscheidungen nicht immer. Wenn sie den Eltern, später dem Mann gefällt, gefällt sie auch Gott. Überhaupt wird sämtliches Tun in der Familie auf ein Bestehen vor Gott ausgerichtet. Die Eltern haben hohe Erwartungen an ihre Kinder. Doch Amar ist so ganz anders als seine Schwestern, impulsiv, verspielt, sensibel. Alle Hoffnungen werden in Hadia gesetzt, sie soll die Eltern mit Stolz erfüllen. Worauf hoffen wir, wenn wir an Familie, an unsere Kinder denken. Darauf, dass unsere Kinder als eigenständige, selbstbewusste, unabhängige Persönlichkeiten in ein erfülltes Leben entlassen werden. Religiöser Glauben und das unkritische Festhalten an Traditionen lässt den Kindern in diesem Roman nicht viel Raum, nicht viele Freiheiten. Mir lag sehr viel an Amar, er hatte sowas Besonderes, Verletzliches an sich. Ein Kind, später ein junger Mann, ständig an der Leistung der großen Schwester gemessen. An den Fehlern der Eltern reibt er sich auf, verliert den Boden unter den Füßen. Aber niemand in dieser Geschichte ist ausschließlich „gut“ oder „böse“. Die Eltern nicht, denn viele ihrer Fehler machten sie nicht aus Bösartigkeit, sondern im Glauben im Guten zu handeln. Auch Hadia hat ihre Schattenseiten. Die mittlere Schwester Huda bleibt die meiste Zeit über farblos, vielleicht das typische Schicksal eines Sandwichkindes. Fatima Farheen Mirza erzählt die Geschichte nicht linear, sie springt zwischen den Zeiten, lässt Erinnerungen aufeinanderfolgen, gibt vor allem Hadia, Amar und Laila eine Stimme. Verbundenheit und Aufbegehren liegen emotional ganz nah aneinander. Mich ließ dieser Roman viel nachdenken, über Eltern-Kind-Beziehungen, gegenseitigen Respekt und Toleranz und darüber dass Tradition wohl eine Möglichkeit aber keine Tatsache ist.«
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