Coverbild Der Faden der Vergangenheit von Felicity Whitmore, ISBN-978-3-423-43758-5
Leseprobe

Der Faden der Vergangenheit

Die Frauen von Hampton Hall
Roman
E-Book
9,99 EURO
Taschenbuch
10,95 EURO
Die geheimen Tagebücher der Lady Abigail

Wer war Lady Abigail Hampton, und was ist vor 180 Jahren wirklich geschehen? Ist sie in den Tod gesprungen, nachdem ihr Geliebter Oliver Rashleigh wegen des Mordes an ihrem Schwager George gehängt wurde? Als die Staatsanwältin Melody Stewart auf einem alten Familiensitz Quartier bezieht, findet sie in dem verlassenen Gemäuer die Tagebücher ihrer Vorfahrin. Fasziniert folgt sie dem Faden der Vergangenheit in das Jahr 1841 und stößt dabei auf eine kluge und tatkräftige Frau, die mutig gegen ihr Schicksal aufbegehrte.

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eBook
432 Seiten, ISBN 978-3-423-43758-5
Autor*innen
Portrait von Felicity Whitmore

Felicity Whitmore

Felicity Whitmore, Jahrgang 1977, leitet mit ihrem Mann ein freies Theater in Hagen, wo sie als Dramaturgin, Regisseurin und Schauspielerin arbeitet. Sie liebt ihre ...

Pressestimmen

Alex Dengler, denglers-buchkritik.de, Februar 2021
»Das kann man jetzt schon sagen: ›Die Frauen von Hampton Hall‹ ist eine großartige Trilogie mit vielen Geheimnissen, Spannung und einnehmenden Charakteren!«
Helga Körner, helgasbuecherparadies.com, Januar 2021
»Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und *****«
nichtohnebuch.blogspot.com, November 2020
»Felicity Whitmore weiß, wie man die Leser fesselt, beschreibt die damaligen Zustände und das Anwesen sehr bildlich und auch die Romantik kommt nicht zu kurz.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Schon bei den ersten Zeilen war ich hin und weg von der fesselnden Geschichte welche auf zwei Zeitebenen spielt. Melody, frisch gebackene Oberstaatsanwältin, wird nach Stockmill versetzt, während Mann und Töchter in London bleiben. Um die Ehe ist es nicht gut gestellt, Melodys Mann ist so gar nicht einverstanden mit dem Erfolg seiner Frau. Seiner Meinung nach ist der Stand der Frau, sich um Heim, Herd und Kinder zu kümmern. Und das im Jahr 2017. Intrigant versucht er sie als schlechte Mutter darzustellen, doch lassen sich die 14jährigen Zwillingsmädchen beeinflussen? Vorübergehend zieht Melody auf das alte Familienanwesen Abigails Place, um sich endlich um dessen Verkauf zu kümmern. Ich war sofort fasziniert von dem alten Gemäuer und zurückversetzt ins 19. Jahrhundert. Wärme nur durch Kaminbefeuerung und das spärliche Licht lediglich durch Gas- oder Kerzenlicht. Bei der Besichtigung des Hauses mit den verschachtelten Etagen und versteckten Zugängen zu Turmzimmern war ich genauso verzückt wie Melody und ihr neuer Kollege Inspector Daniel Rashleigh, dessen Vorfahren ebenfalls mit dem Anwesen verbunden waren. Beim Fund der ersten Tagebücher von Abigail Hampton habe ich triumphiert aufgejauchzt. Wir gehen zurück ins Jahr 1841, wo Lady Abigail durch eine Zufallsbegegnung aufmerksam wird auf das Hunger und Elend der Menschen, die in der Baumwollfabrik ihres Mannes arbeiten. Mit Leib und Seele macht sie sich daran die Arbeitsbedingungen zu verbessern mit allen Mitteln und Wegen die ihr zur Verfügung stehen. Mit List und der Hilfe des Verwalters Oliver Rashleigh gelingt es ihr lange Zeit die Krankheit ihres Mannes sich zu Nutzen zu machen. Doch was ist, wenn ihr Schwager George erfährt wie es wirklich um Lord Hampton bestellt ist? Ein Wettlauf um die Zeit beginnt. Mehr mag ich nicht verraten, macht Euch selbst eine Meinung. Ich gebe eine klare Leseempfehlung mit 5 Sternen. Fazit: Felicity Whitmore schafft es mal wieder, mich mit dem Buch in ihren Bann zu ziehen. Fesselnd erzählt sie die Familiengeschichte rund um die Familie Hampton mit allen Geheimnissen, Liebschaften und Dramen. Gut recherchiert erfahren wir viel über die Führung der Baumwollfabriken und dem harten Kampf der Arbeiter ums Überleben. Mit Lady Abigail hat sie einen bemerkenswerten Charakter geschaffen, deren Stärke und Liebe unvergleichbar ist. Ich kann kaum abwarten dass die Geschichte weitergeht.«
ANTWORTEN
»Äußerlich betrachtet harmonieren die Farben sehr gut miteinander. Eine Blumen- und Blütenpracht, und im Hintergrund ein Landhaus, dieses wirkt nostalgisch, aber auch inspirierend und macht neugierig. Neugierig darauf, was wohl hinter den Mauern des Landhauses sich abspielt. Nun, da kann es natürlich nur eines geben, man muss dieses Buch lesen. Aber kommen wir zum Inhalt. Halt nein, es gibt hier eine Besonderheit. Und diese befindet sich auf der Innenseite der Vorderklappe. Dort findet man einen Auszug aus dem Stockmill Newspaper for Gentlemen mit einem Namensverzeichnis, hier genannt als "Die damals Beteiligten". Ich finde diese Darstellung eine grandiose Idee. Kein langweilig abgearbeitetes Personenverzeichnis. Nein, man spürt die Liebe zum Details. Hier hatte sich definitiv jemand sehr viele Gedanken gemacht. Und das macht natürlich noch viel neugieriger auf die Story. Kommen wir also zum ersten bzw. dem Einleitungssatz: "Dan trat in das Büro der neuen Oberstaatsanwältin und hielt einen Augenblick lang überrascht die Luft an." Der Roman spielt auf zwei Ebenen. Da wäre zum Einen 2017, also im hier und heute. Und in der Vergangenheit, nämlich 1839. Im Prolog wird dem Leser die Staatsanwältin Melody vorgestellt. Sie hat ein Haus geerbt und findet Tagebücher. Diese neuzeitliche Suche nach den Tagebüchern und die Hintergrundstory dazu, hat die Autorin immer sehr gekonnt in die Geschichte einfließen lassen. Somit erhielt ich beim Lesen stets eine Rückblende, aber auch die Erklärung hierfür. In der Rückblende durfte ich Abigail kennenlernen, ja, ich durfte sie auch lieben lernen. Eine Frau, die eine unglaubliche Stärke besitzt und ihren Wohlstand nicht als gegeben ansieht, sondern sich auch dafür schämt. Aber auch sie muss bedeutende Schicksalsschläge hinnehmen. Schicksalsschläge, die ihr komplettes Leben auf den Kopf stellen. Gerade in diesem Handlungsstrang wird das gesamte Können der Autorin sichtbar. Die Protagonisten wurden sehr detailliert charakterisiert, so dass die Handlungen durchgängig nachvollziehbar waren. Der leichte Schreibstil macht es einfach in die Geschichte einzutauchen und auch die Spannung findet ihren Platz. Ich wollte einfach immer mehr wissen und habe mit der Suche nach den Tagebüchern mitgefiebert. Ein toller, unterhaltsamer und spannender Reihenauftakt, bei dem ich die Fortsetzung kaum erwarten kann. An dieser Stelle füge ich immer einen Satz ein, der mir sehr gut gefallen und mich zum Nachdenken gebracht hat: Eine der größten Sünden des Menschen ist die Verschwendung. (Seite 239)«
ANTWORTEN
»Abigail´s Hall ist ihr Schicksal „“Wir leben heute und sind nicht verantwortlich für das, was unsere Vorfahren getan haben.“ „Und doch profitieren wir heute noch davon.““ (S. 107) Melody Stewart zieht als neue Oberstaatsanwältin von London nach Stockmill in den alten Familiensitz Abigail´s Place. Sie will sich nebenbei endlich auch um den Verkauf des alten Anwesens kümmern, das seit einem tragischen Vorfall vor 180 Jahren leer steht. Ihr Mann, der wie sie der englischen Oberschicht angehört, und ihre pubertierenden Zwillingstöchter sind London geblieben, da es in Abigail´s Hall noch nicht einmal Strom gibt. Sie macht sich Vorwürfe, ihre Ehe läuft nicht mehr gut und ihr Mann und ihre Schwiegermutter geben ihr das Gefühl, eine schlechte Mutter zu sein und sie für ihre Karriere zu verlassen. Um sich abzulenken und aus Interesse stürzt sie sich auf Lady Abigails Tagebücher, die sie verstreut und zum Teil gut versteckt in dem alten Haus findet. Beim Lesen taucht sie immer tiefer in Abigails Erlebnisse und die Geheimnisse des Hauses ein. Aber hat Abigail´s Geliebter damals wirklich jemanden umgebracht und sie sich nach seinem Tod aus dem Fenster gestürzt? Melody kann dank Detectiv Daniel Rashleigh sogar die alten Polizeiakten einsehen – und auch er kann einiges zur Aufklärung beitragen, denn er ist der Nachfahre von Abigail´s Geliebtem Oliver Rashleigh … „Der Faden der Vergangenheit“ ist der Auftakt der Trilogie über die Frauen von Hampton Hall und macht auf jeden Fall Lust auf die Folgebände. Geschickt verknüpft Felicity Whitemore die beiden Zeitstränge der 1840er Jahre und heute und auch die Familienbande zwischen Lady Abigail Hampton, Melodys Vorfahrin, und den Rashleighs. Abigail und Melody sehen sich nicht nur ähnlich, auch ihre Leben weisen Parallelen auf. Sie sind in ihren Ehen nicht glücklich und haben ein großes Unrechtsbewusstsein. Während Melody als Oberstaatsanwältin über Recht und Unrecht entscheidet, hat Abigail eine Art Offenbarung, als sie bei der Rückkehr von einer Reise zu ersten Mal bewusst eine halbverhungerte Bettlerin mit ihrem Kind wahr- und sich ihrer annimmt. Bis dahin hatte sie sich nie dafür interessiert, woher ihr Reichtum kam, schließlich betrieb ihr Mann die größte Baumwollfabrik der Stadt. Erst durch die Bettlerin erfährt sie von den unwürdigen Bedingungen, unter den die Menschen arbeiten und leben, dass durch die beginnende Industrialisierung immer weniger Arbeitskräfte gebraucht werden und man dann die billigsten einstellt – Frauen und (Klein-)Kinder. „Ich schäme mich entsetzlich. Ich habe eine Wohltätigkeitsveranstaltung nach der anderen besucht und auch organisiert. Ich habe immer geglaubt, meinen Teil beizutragen, aber in Wahrheit hatte ich keine Ahnung. Wir klopfen uns gegenseitig auf die Schultern und unseren Fenstern Menschen.“ (S. 63) Sie will die Situation ändern und beginnt hinter dem Rücken ihres Mannes und ihres Schwagers, kleine Veränderungen einzuführen, doch nicht einmal die Arbeiter glauben an sie. „Sie sind eine Frau. … Sie sind vielleicht adelig und haben mehr Geld als wir. Aber ihr Geschlecht macht sie machtlos.“ (S. 124) Unterstützt wird sie dabei vom Verwalter der Fabrik, Oliver Rashleigh, der ihr die Arbeitsabläufe und Geschäftsgebaren näherbringt und ihr hilft, ihr größtes Geheimnis zu wahren … Das Buch hat mich von Anfang bis Ende sehr gut unterhalten. Felicity Whitmore weiß, wie man die Leser fesselt, beschreibt die damaligen Zustände und das Anwesen sehr bildlich und auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Ich habe die Emanzipation beider Frauen verfolgt. Besonders beeindruckt hat mich Abigail mit ihrem Kampf für die Arbeiter und gegen ihre eigene Klasse, dass sie als Frau versucht hat, bessere Arbeits- und Lebensverhältnisse für ihrer Angestellten zu schaffen und auch ihre Söhne in diesem Sinn erzogen. Aber auch Melodys Weg zur Erkenntnis, dass sie als Mutter auch Karriere machen darf und sich von ihrem Mann nicht kleinmachen lassen muss, hat mir gut gefallen.«
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