Coverbild Der Spieler von Fjodor M. Dostojewskij, ISBN-978-3-423-12406-5
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Der Spieler

Aus den Aufzeichnungen eines jungen Mannes
Roman
Die Poesie des Spiels
Selbst der Magie des Spiels erlegen und in eine unglückliche Liebesaffäre verstrickt, hat Dostojewskij in nur drei Wochen diesen berühmten Roman niedergeschreiben.

Die zentrale Thematik dieses 1866 erstmals erschienenen Romans kreist um zwei Pole: die zerstörerische Leidenschaft zum Spiel und die Qual einer komplizierten Liebesbeziehung. Zunächst will Aleksej Iwanowitsch am Spieltisch nur seine ruinöse Finanzlage verbessern, aber wie der berühmte Autor selbst erliegt er der Faszination des Rouletts. Als ihm schließlich seine heimliche Liebe Paulina ihre ZUneigung gesteht, kann er den eingeschlagenen Weg nicht mehr verlassen. Er verliert die Geliebte, die erkennt, dass sie gegen die »Poesie des Spiels« ohnmächtig ist.

»Er kehrte vom Spieltisch zurück ..., es war schrecklich, ihn anzuschauen: sein gesicht war hochrot, seine Augen rot unterlaufen, als ob er betrunken wäre.« Anna Grigorijewna Dostojewskaja
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   Taschenbuch
Coverbild Der Spieler von Fjodor M. Dostojewskij, ISBN-978-3-423-12406-5
1. April 1998
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   Hörbuch
Coverbild Der Spieler von Fjodor M. Dostojewskij, ISBN-978-3-86231-055-5
1. März 2011
978-3-86231-055-5
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Details
EUR 9,90 € [DE], EUR 10,20 € [A]
dtv Literatur
Übersetzt von Arthur Luther
176 Seiten, ISBN 978-3-423-12406-5
Lehrerprüfexemplar
Autorenporträt

Fjodor M. Dostojewskij

Fjodor Michailowitsch Dostojewskij (1821-1881) zählt zu den bedeutendsten Dichtern der Weltliteratur. Er war der Sohn eines Armeearztes aus Moskau. Nach kurzer ...

Pressestimmen

Ulrich M. Schmid, nzz.ch, Januar 2107
»Überraschend neu.«
Jens Jessen, Die Zeit, November 2016
»Spielsucht ist noch immer ein Problem, aber niemals so raffiniert beschrieben worden wie in diesem jetzt neu übersetzten Klassiker.«
Natalia Blum-Barth, literaturkritik.de, April 2017
»Vom genialen Original zur kongenialen Übersetzung.«
Das Magazin, April 2017
»Jedenfalls ist er noch immer - oder besser: wieder - allerhöchst lesenswert!«
Natalia Blum-Barth, perlentaucher.de, März 2017
»Ein mitreißender, packender Roman, der dank dem rasanten Erzähltempo, den kurzen Spannungsbögen und der phänomenalen Übersetzung zu einem Leseerlebnis in deutscher Sprache wird.«
Ralf Steinberg, fantasyguide.de, März 2017
»Furios von der ersten bis zur letzten Seite liest sich die Neuübersetzung von Alexander Nitzberg in der Tat äußerst kraftvoll.«
Karsten Zimalla, westzeit.de, Dezember 2016
»Eine großartige Leistung, H. Nitzberg!«
Oberösterreichische Nachrichten, November 2016
»Übersetzer Alexander Nitzberg ruft dieses autobiografisch durchwirkte Werk leichtfüßig in Erinnerung.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Das Buch ist recht gut zu lesen, und beschreibt in kürze einen recht turbulenten Lebensabschnitt eines russischen, dem Adel verpflichteten, gut gestellten Lehrers. Der Protagonist beschreibt seine emotionalen Stimmungen die durch die teils komplex erscheinenden Gegebenheiten in der russischen Gesellschaft stark schwanken und Ihn immer wieder zum Spiel im Casino treiben, wodurch er zuletzt auch die Liebe einer Frau verliert.«
ANTWORTEN
»Rezension Fjodor Dostojewskij „Der Spieler“ Dostojewskijs „Der Spieler“. – Ein Stück Weltliteratur? In diesem Werk hat Fjodor Dostojewskij seine Spielsucht verarbeitet, die ihn in den 60er Jahren des 19.Jahrhunderts fast in den Ruin getrieben hätte. Er war von der Idee besessen, am Spieltisch zum Millionär zu werden, um sich dann, losgelöst von finanziellen Sorgen, ungestört seinen Werken widmen zu können. In diesem Roman geht es um einen jungen Lehrer, Alexeij Iwanowitsch, der sich in der Familie eines Grafen um die Kinder der Familie kümmern soll. Alexeij verliebt sich hierbei in die Stieftochter des Grafen. Diese Liebe bleibt allerdings unerwidert. Der Graf, in großer Geldnot, hofft auf den baldigen Tod seiner Großtante, um an eine Erbschaft zu gelangen. Im „Schlepptau“ des Grafen befinden sich unter anderem der Hochstapler und Betrüger de Grieux, sowie eine höchst zwielichtige Französin namens Blanche, die beide nur den Grafen "ausnehmen" wollen. Nachdem die Großtante dann ganz unverhofft auftaucht und ihr komplettes Vermögen vor den Augen ihrer Verwandten verspielt hat, scheint die Lage für den Grafen aussichtslos. Alexeij gewinnt daraufhin 100000 Rubel, bietet diese Pauline an, diese wiederum versteht dieses Angebot falsch und verschwindet. Ab jetzt ist Alexeij alles egal, er geht mit der Französin Blanche nach Paris verprasst seinen Gewinn und verfällt völlig dem Glücksspiel. Ich empfehle jedem, der dieses Buch lesen will oder muss, sich mit der Biographie Dostojewskijs im Vorfeld zu beschäftigen. In meinem Fall war es nämlich anders herum, ich habe erst den Roman gelesen und mich danach über sein Leben informiert. Dies war ein großer Fehler, denn wenn man weiß, was Dostojewskij durchgemacht hat, ergibt dieses Buch auch einen Sinn. Es mag vielleicht gerade an diesen fehlenden Vorkenntnissen liegen, aber nichts desto trotz, hatte ich größte Mühe mich durch dieses, zum größten Teil langweilige Buch, zu kämpfen. – Die vielen Charakterbeschreibungen und nervenden Einschübe französischer Sprache trugen ihren großen Teil dazu bei. Vielleicht lag es auch daran, dass Dostojewskij dieses Buch in ca. 3 Wochen seiner Stenographin diktiert hat, um den Termin einer Fertigstellung eines neuen Werkes einzuhalten. Darüber hinaus hat er mehrere Handlungsdetails aus Werken anderer Schriftsteller übernommen (Puskins „Pikdame“; Lermontows „Maskarade“; Balzacs „Das Chaginleder“).Für die einen mag dies eine schlampige Arbeit sein, doch nach Meinung anderer, hat Dostojewskij damit sein Talent und seine Genialität wieder einmal unter Beweis gestellt .Ich denke, jeder sollte sich sein eigenes Bild davon machen. Jedoch gehört dieser Roman unter diesen Aspekten, meines Erachtens nicht zur Weltliteratur. Dostojewskij mag ein großer Schriftsteller gewesen sein und auch geniale Werke, die ohne Zweifel zur Weltliteratur gehören, verfasst haben, dennoch bleibt dieser Roman für mich nur eine überarbeitete Version eines Tagebuches eines von der Sucht manipulierten Spielers. Sollte man jedoch ein großer Dostojewskij-„Fan“ und Französisch-Liebhaber sein, sollte man sich dieses Werk sicherlich nicht entgehen lassen Rezensent: Nikolai Waskow Quelle: „Der Spieler“ ( Nachwort von Rudolf Neuhäuser) - dtv Verlag( ISBN 3-423-12406-7)«
ANTWORTEN
»Dostojewskij versucht mit diesem Buch massiv von dieser Sucht zu warnen. Der Hauptdarsteller, ist dieser mit Leib und Seele verfallen. Er kämpft zwar dagegen an, wie eine am Leim festgeklebte Fliege, ist jedoch ein Gefangener seiner selbst. Der typisch dramatische und frustübersrömende russische Erzahlstiel. Ideal für düstere Herbsttage!!«
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