Coverbild Roter Rabe von Frank Goldammer, ISBN-978-3-423-21917-4
Leseprobe

Roter Rabe

Kriminalroman
Spion im eigenen Land

Im Spätsommer 1951 kehrt Oberkommissar Heller mit seiner Familie aus dem staatlich genehmigten Ostseeurlaub nach Dresden zurück. Für seine Frau Karin geht die Fahrt gleich weiter, denn sie hat überraschend die Reiseerlaubnis in den Westen zu Sohn Erwin erhalten. Heller ist besorgt. Doch sein neuer Fall lässt ihm keine Zeit zum Grübeln: Zwei unter Spionageverdacht stehende Männer, Zeugen Jehovas, sterben in ihren Gefängniszellen. Und es geschehen weitere mysteriöse Todesfälle. Bei einem der Opfer wird eine geheimnisvolle Botschaft gefunden: »Eine Flut wird kommen.« Heller beschleicht eine schreckliche Ahnung.

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dtv Allgemeine Belletristik
384 Seiten, ISBN 978-3-423-21917-4
Autorenporträt
Portrait des Autors Frank Goldammer

Frank Goldammer

Frank Goldammer wurde 1975 in Dresden geboren und ist gelernter Maler- und Lackierermeister. Neben seinem Beruf begann er mit Anfang 20 zu schreiben, verlegte seine ...
Autorenspecial
Special

Frank Goldammer

Erfahren Sie alles über den Bestsellerautor Frank Goldammer und seine historischen Krimis. Mit Videos, Podcasts, Interview, Hintergrundinformationen, Leserstimmen und mehr!

Veranstaltungen

Moritzburg, 02.11.2020

Lesung mit Frank Goldammer

Frank Goldammer »Zwei fremde Leben«
Datum:
Montag, 02.11.2020
Zeit:
19:30 Uhr
Ort:
Stephanus-Buchhandlung
Schlossallee 4

Eine Lesung im Rahmen der Woche unabhängiger Buchhandlungen.

Weinböhla, 06.11.2020

Lesung mit Frank Goldammer

Frank Goldammer »Juni 53«
Datum:
Freitag, 06.11.2020
Zeit:
19:00 Uhr
Ort:
Bibliothek Weinböhla
Kirchplatz 2
Freital, 07.11.2020

Lesung mit Frank Goldammer

Frank Goldammer »Zwei fremde Leben«
Datum:
Samstag, 07.11.2020
Zeit:
19:30 Uhr
Ort:
Schaftstall
An der Winzerei 1B
Döbeln, 08.11.2020

Lesung mit Frank Goldammer

Frank Goldammer »Juni 53«
Datum:
Sonntag, 08.11.2020
Zeit:
17:00 Uhr
Ort:
Stadtbibliothek am Lutherplatz
Lutherplatz 4

Eintritt: 10 Euro
Karten: VVK vor Ort in der Stadtbibliothek und in der Buch-Oase Döbeln

Pressestimmen

Kronen Zeitung, Februar 2019
»Frank Goldammer schreibt nicht einfach nur spannende Krimis, er zeichnet auch ein beklemmendes Bild der Nachkriegszeit in Dresden mit all der Zerstörung, Armut und Willkür.«
Hörzu, Februar 2019
»Klassischer Krimi, spannend, mit viel Zeitkolorit.«
Bernhard Hubner, alliteratus.com, Juni 2020
»Dies ist erneut ein Meisterwerk der Krimiliteratur, das man gar nicht genug empfehlen kann.«
Renate Kruppa, Schweriner Volkszeitung, November 2019
»Der Autor hat gründlich recherchiert, liefert ein faktenreiches Panorama mit überzeugender Krimihandlung.«
BÜCHERmagazin, Juni 2019
»Fesselnde Beschreibung der Zustände in der DDR sechs Jahre nach dem Krieg, mit überzeugender Krimihandlung.«
dpa, Magdeburger Volksstimme, April 2019
»Frank Goldammer gelingt ein hervorragendes Porträt des neuen ostdeutschen Staates, in dem bereits ein beklemmendes Klima der Angst herrscht.«
Recklinghäuser Zeitung, April 2019
»Ein hervorragendes Porträt des Staates, in dem bereits ein Klima der Angst herrscht.«
Heinrich Maria Löbbers, Sächsische Zeitung, März 2019
»Eine Empfehlung also für alle Krimifans, die sich für packend geschilderte Zeitläufe und deutsch-deutsche Geschichte interessieren.«
Barbara Ghaffari, bookreviews.at, März 2019
»Deutschland 1951 - hier finden wir eine tolle Kombination aus Geschichte, Krimi und einem Roman.«
Theo Körner, Lesart, März 2019
»Goldammer gelingt es ein Stimmungsbild von den ersten Jahren der DDR zu zeichnen.«
Neue Woche, Februar 2019
»Düster und packend!«
Marianne Natalis, Altmühl-Bote, Januar 2019
»Dieses zeitgeschichtliche Panorama ist es auch, das seine Romane so lesenswert macht - die Kriminalfälle liefern dabei ein spannendes Beiwerk.«
Für Sie, Februar 2019
»Sorgfältig recherchierter, stimmungsvoller Krimi.«
Susann Fleischer, literaturmarkt.info, Februar 2019
»Das muss man lesen, unbedingt!«
LaMa - der lachende Manager, Februar 2019
»Spannung bis zur letzten Minute!«
Eco.nova, Februar 2019
»Wie immer fesselnd und richtig gut.«
Südwest Presse, Januar 2019
»Ein spannendes Lehrstück aus der Geschiche der jungen DDR und des Kalten Krieges.«
Mainhatten Kurier, Januar 2019
»Machenschaften, Angst, Misstrauen im Nachkriegs-Dresden - ein unerschöpflicher Fundus für Goldammers Spitzenkrimis.«
buechertreff.de, Januar 2019
»Ein komplexer, nicht von Hochspannung geprägter Kriminalroman, der in sehr anschaulichem Erzählstil einen beeindruckenden Einblick in das Leben der DDR-Bürger zu Beginn der Fünfzigerjahre des 20. Jahrhunderts bietet – sehr lesenswert!«
Bernhard Hubner, alliteratus.com, Januar 2019
»Höchst beeindruckend, Frank Goldammer!«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Spannung vom Anfang bis zum Ende Teil 4 – Roter Rabe - und wir sind wieder in Dresden! Man schreibt nun das Jahr 1951. Seit fast zwei Jahren gibt es zwei deutsche Staaten. Deutschland ist getrennt und es existieren zwei politische Systeme. Max Heller, der Oberkommissar, kommt mit seiner Frau Karin und Pflegekind Anni vom erholsamen Ostseeurlaub zurück. Nachdem Karin kurze Zeit später in den Westen zu Sohn Erwin reisen darf, bleibt Heller mit unguten Gefühlen und Sorge zurück. Doch zum Grübeln bleibt ihm keine Zeit, denn es passieren unerklärliche Todesfälle wie am Fließband. Von Spionage ist die Rede, vom mysteriösen Amerikaner, den man Rabe (russisch: Woron) nennt, von dem eine große Gefahr auszugehen scheint. Lange Zeit tappen Max Heller und seine beiden Kollegen Oldenbusch und Salbach im Dunkeln, ehe sich alles aufklärt. Ich bin sofort wieder gut in das Geschehen hineingekommen. Es sind nur wenige Tage im September (vom 8. bis 23.), die der Autor Frank Goldammer mit einer atemberaubenden, manchmal mit Beklemmung gemischter Spannung beschreibt. Eine unterschwellige Bedrohung ist in den Zeilen für mich ständig spürbar. Es passiert sehr viel Seltsames, Unerklärliches. Eigenartige, manchmal regelrecht schizophren zu nennende Zustände überall! Mir gefällt die natürliche, unverkrampfte Schreibweise bis in die Dialoge hinein. Auch die Protagonisten agieren im Kontext ihrer Zeit und mir kam es manchmal so vor, als wäre ich selbst mittendrin. Schon in meiner Rezension zum 3. Teil schrieb ich, wie sehr mich der direkte, lebendige Sprachstil begeistert, der den jeweiligen Umständen voll entspricht. Seit Teil 1 „Der Angstmann“, seit Ende November 1944 habe ich Kommissar Max Heller bisher begleitet. Er ist und bleibt eindeutig der positive Held, an seinem Charakter gibt es fast nichts auszusetzen. Der Mann ist sympathisch, direkt in der Ansprache gegenüber allen; sehr gewissenhaft, pragmatisch, wertungsfrei und konsequent, unbestechlich geht er seiner Arbeit nach. Warnungen seines Vorgesetzten Niesbach schlägt er in den Wind und politische Querelen interessieren ihn nicht, wenn sie seine Ermittlungen tangieren. Es kommt recht gut rüber bei mir, wie unter der Bevölkerung, aber auch in den Ämtern bis hin zum Geheimdienst (MfS) sich eine Atmosphäre breitmacht, die von Angst, Misstrauen, großer Unsicherheit und Paranoia geprägt ist und die dann wiederum weitergetragen wird. Das bringt der Autor besonders gut bei der Figur des Kommissars Oldenbusch zum Ausdruck. Überhaupt gelingt es Frank Goldammer die gesellschaftlichen, politischen Zustände in der jungen DDR und die Befindlichkeiten der Menschen eindrucksvoll und lebensecht zu schildern. Auch in den Geheimdiensten (DDR – MfS, UdSSR – MGB) arbeiten Menschen aus Fleisch und Blut! Hier im Roten Raben sind das zum einen der ältere Sohn von Max Heller, Klaus, und zum anderen der junge Russe Alexej Saizev. Den sowjetischen Offizier konnte man schon in Teil 1 kennenlernen. Deshalb war ich sehr erstaunt über seine Entwicklung, seine Rolle in dieser Geschichte. Ich bin gespannt, nicht nur wegen ihm, wie der Autor im nächsten Teil die Charaktere weiter agieren lässt. Fazit: Wieder sehr spannend zu lesen! Auch die privaten Aspekte der Protagonisten werden nicht vernachlässigt. Ein sehr lebendiger, großartiger Krimi mit gut recherchierter deutscher Geschichte. Ein Riesenthema! Es gibt wieder ein überraschendes, fulminantes Ende, dass eklatante Fragen über den Roten Raben offen lässt. Ich freue mich auf den nächsten Teil und vergebe gern meine Empfehlung und fünf von fünf Sternen.«
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