Coverbild Roter Rabe. Ein Fall für Max Heller von Frank Goldammer, ISBN-978-3-7424-0643-9

Roter Rabe. Ein Fall für Max Heller

Ungekürzte Lesung mit Heikko Deutschmann (1 mp3-CD)

Frühsommer, Dresden 1951: Max Hellers neuer Fall ist äußerst mysteriös. Zwei wegen Spionageverdachts inhaftierte Zeugen Jehovas haben sich in ihrer Zelle das Leben genommen. Aber war es wirklich Selbstmord? Auch ein anderer Fall hält Heller in Atem: Er soll einen in Dresden agierenden Ring von Uranerz-Schmugglern ausheben. Und dann taucht auch noch sein alter Freund Alexej Saizev, der mittlerweile für den KGB arbeitet, auf und bittet Heller um Unterstützung. Sehr bald hegt Heller den Verdacht, dass Saizev zur CIA übergelaufen ist. Max Hellers vierter Fall führt den Hörer in die DDR der 50er-Jahre – Spannung bis zur letzten Minute! Ungekürzte Lesung mit Heikko Deutschmann 1 mp3-CD | ca. 10 h 32 min

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Der Audio Verlag
Ungekürzte Lesung
ISBN 978-3-7424-0643-9
Autorenporträt
Portrait des Autors Frank Goldammer

Frank Goldammer

Frank Goldammer wurde 1975 in Dresden geboren und ist gelernter Maler- und Lackierermeister. Neben seinem Beruf begann er mit Anfang zwanzig zu schreiben, verlegte ...
Autorenspecial
Special

Frank Goldammer

Erfahren Sie alles über den Bestsellerautor Frank Goldammer und seine historischen Krimis. Mit Videos, Podcasts, Interview, Hintergrundinformationen, Leserstimmen und mehr!

Veranstaltungen

Döbeln, 07.08.2020

Lesung mit Frank Goldammer

Frank Goldammer »Zwei fremde Leben«
Datum:
Freitag, 07.08.2020
Zeit:
19:00 Uhr
Ort:
Buch•Oase
Ritterstraße 12

Lesung unter freiem Himmel im Hinterhof der Buch•Oase

Facebook, 08.09.2020

Lesung mit Frank Goldammer

Frank Goldammer »Zwei fremde Leben«
Datum:
Dienstag, 08.09.2020
Zeit:
17:00 Uhr
Ort:
Virtuelle Veranstaltung

Lesung und Gespräch im i31 Literatur Talk
Live auf dem Facebook-Kanal des boutique hotel i31 in Berlin Mitte
Nachzusehen auf Facebook und Youtube. Weitere Infos finden Sie hier.

Nidda, 10.09.2020

Lesung mit Frank Goldammer

Frank Goldammer »Juni 53«
Datum:
Donnerstag, 10.09.2020
Zeit:
19:30 Uhr
Ort:
Bürgerhaus Nidda
Hinter dem Brauhaus 15

Eintritt: 8 Euro
Eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel. 060-43 10 40 oder per E-Mail an info@stadtbibliothek-nidda.de
Eine Veranstaltung des Fördervereins der Stadtbibliothek Nidda.

Dresden, 12.09.2020

Lesung mit Frank Goldammer

Frank Goldammer »Zwei fremde Leben«
Datum:
Samstag, 12.09.2020
Zeit:
21:00 Uhr
Ort:
Johann Stadthalle
Holbeinstraße 68

Pressestimmen

Kronen Zeitung, Februar 2019
»Frank Goldammer schreibt nicht einfach nur spannende Krimis, er zeichnet auch ein beklemmendes Bild der Nachkriegszeit in Dresden mit all der Zerstörung, Armut und Willkür.«
Hörzu, Februar 2019
»Klassischer Krimi, spannend, mit viel Zeitkolorit.«
Bernhard Hubner, alliteratus.com, Juni 2020
»Dies ist erneut ein Meisterwerk der Krimiliteratur, das man gar nicht genug empfehlen kann.«
Renate Kruppa, Schweriner Volkszeitung, November 2019
»Der Autor hat gründlich recherchiert, liefert ein faktenreiches Panorama mit überzeugender Krimihandlung.«
BÜCHERmagazin, Juni 2019
»Fesselnde Beschreibung der Zustände in der DDR sechs Jahre nach dem Krieg, mit überzeugender Krimihandlung.«
dpa, Magdeburger Volksstimme, April 2019
»Frank Goldammer gelingt ein hervorragendes Porträt des neuen ostdeutschen Staates, in dem bereits ein beklemmendes Klima der Angst herrscht.«
Recklinghäuser Zeitung, April 2019
»Ein hervorragendes Porträt des Staates, in dem bereits ein Klima der Angst herrscht.«
Heinrich Maria Löbbers, Sächsische Zeitung, März 2019
»Eine Empfehlung also für alle Krimifans, die sich für packend geschilderte Zeitläufe und deutsch-deutsche Geschichte interessieren.«
Barbara Ghaffari, bookreviews.at, März 2019
»Deutschland 1951 - hier finden wir eine tolle Kombination aus Geschichte, Krimi und einem Roman.«
Theo Körner, Lesart, März 2019
»Goldammer gelingt es ein Stimmungsbild von den ersten Jahren der DDR zu zeichnen.«
Neue Woche, Februar 2019
»Düster und packend!«
Marianne Natalis, Altmühl-Bote, Januar 2019
»Dieses zeitgeschichtliche Panorama ist es auch, das seine Romane so lesenswert macht - die Kriminalfälle liefern dabei ein spannendes Beiwerk.«
Für Sie, Februar 2019
»Sorgfältig recherchierter, stimmungsvoller Krimi.«
Susann Fleischer, literaturmarkt.info, Februar 2019
»Das muss man lesen, unbedingt!«
LaMa - der lachende Manager, Februar 2019
»Spannung bis zur letzten Minute!«
Eco.nova, Februar 2019
»Wie immer fesselnd und richtig gut.«
Südwest Presse, Januar 2019
»Ein spannendes Lehrstück aus der Geschiche der jungen DDR und des Kalten Krieges.«
Mainhatten Kurier, Januar 2019
»Machenschaften, Angst, Misstrauen im Nachkriegs-Dresden - ein unerschöpflicher Fundus für Goldammers Spitzenkrimis.«
buechertreff.de, Januar 2019
»Ein komplexer, nicht von Hochspannung geprägter Kriminalroman, der in sehr anschaulichem Erzählstil einen beeindruckenden Einblick in das Leben der DDR-Bürger zu Beginn der Fünfzigerjahre des 20. Jahrhunderts bietet – sehr lesenswert!«
Bernhard Hubner, alliteratus.com, Januar 2019
»Höchst beeindruckend, Frank Goldammer!«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Leichen pflastern seinen Weg September 1951: Kaum ist Heller aus dem Ostseeurlaub zurück und hat Karin in den Zug nach Köln zu ihrem Sohn Erwin gesetzt, muss er sich um 2 obskure Todesfälle kümmern. Zwei Mitglieder der Zeugen Jehovas saßen wegen Spionage in U-Haft in getrennten Zellen und haben gleichzeitig auf eine sehr ungewöhnliche Art Selbstmord begangen. Die Russen machen jetzt die (deutschen) Wärter dafür verantwortlich. Hellers Vorgesetzter Niesbach hat Angst. „Wäre es Mord, müssten wir alle um unsere Posten fürchten ... Und um unsere Leben.“ (S. 21/21) 6 Jahre nach Kriegsende geht die Angst wieder um. Aus dem Ostsektor ist ein eigenständiger Staat geworden, die DDR, doch die Russen mischen sich immer noch in alles ein. Widerspruch wird nicht geduldet, alles und jeder kontrolliert. Dazu kursieren Gerüchte, dass die Amis etwas ganz Großes planen, um die Russen zu entmachten. Es wird getuschelt, die Atombombe, welche schon 1945 auf Dresden fallen sollte, wäre jetzt so weit ... Überall tauchen Flugblätter auf, in denen vor feindlichen Spionen und Abhöraktionen gewarnt wird. Als Heller mit den Ermittlungen beginnt, taucht sein alter Freund Alexej Saizev wieder auf. Der hat ihn damals bei den Ermittlungen zum „Angstmann“ unterstützt, jetzt arbeitet er für den Geheimdienst MGB. Saizev macht ihm unmissverständlich klar, dass Heller zwar ermitteln darf, am besten aber zu keinem Ergebnis kommt, denn Saizev ist hinter „dem Amerikaner“ her, einem Topspion, vermutlich von der CIA. Die Russen nennen ihn „Woron“ (den Raben). Doch nicht nur Saizev und Niesbach erschweren Hellers Ermittlungen. Der ehemalige Polizist Salbach ist jetzt Unterkommissar und neu in Hellers Team, aber sein Kollege Oldenbusch traut ihm nicht, hält ihn für einen Spion vom MfS (Ministerium für Staatssicherheit). Heller ist entsetzt: „Ich glaube, hier leiden alle unter Verfolgungswahn. Wo soll denn das hinführen, wenn jeder jedem misstraut?“ (S. 36) Trotzdem ermittelt Heller rastlos und immer ratloser. Jeder Zeuge, den sie finden, hat plötzlich einen Unfall oder begeht Selbstmord. Er muss schneller werden. Was bzw. wer steht hinter allem? Woher hat derjenige seine Informationen? Ist es einer von ihnen? Worum geht es wirklich? „Ich habe den Verdacht, dass an dieser Sache mehr hängt als nur die üblichen Verdächtigen. Etwas soll hier geschehen. In dieser Stadt, Ich habe keine Ahnung, was.“ (S. 27) Dazu kommen private Sorgen. Karin sollte ein Telegramm schicken, sobald sie in Köln angekommen ist, aber es kommt nie eins. Die Nachbarn werden komisch, die Kollegen fragen nach Karin. Kann es sein, dass sie wirklich einfach drüben bleibt? Ohne Heller? Ohne Anni? Ihre Vermieterin Frau Marquardt ist extrem vergesslich und schusselig geworden. Plötzlich taucht eine entfernte junge Verwandte auf – Edeltraut Hermann. Heller hat ein komisches Gefühl. Frank Goldammer schreibt wieder extrem fesselnd und legt ein unglaubliches Tempo vor. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die vielen Verdächtigen, die ganzen Toten (bei 8 habe ich aufgehört zu zählen), die Spitzel, die Frage, wer auf welcher Seite steht, schaffen eine ziemlich düstere Atmosphäre. „... der kalte Krieg ist viel schwieriger als der andere Krieg. Hier kämpft man an vielen Fronten und weiß nicht, ob der Feind wirklich Feind und der Freund wirklich Freund ist. Man darf niemandem Vertrauen schenken, man muss immer wachsam sein. Immerzu. Ohne Unterlass.“ (S.93) Als gebürtige Dresdnerin kann ich mich noch gut an die Zeit erinnern, als man genau überlegen musste, gegenüber wem man was sagen durfte, konnte mich gut in Heller einfühlen, in seine Sorge, ob Karin wiederkommt. Und nicht zuletzt die Angst, was genau denn „die große Sache“ ist, die der Rabe plant – gruselig. 5 Sterne und meine unbedingte Leseempfehlung – ich bin schon sehr gespannt auf Hellers nächsten Fall.«
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