Coverbild Vergessene Seelen. Ein Fall für Max Heller von Frank Goldammer, ISBN-978-3-7424-0413-8

Vergessene Seelen. Ein Fall für Max Heller

Ungekürzte Lesung (1 mp3-CD)

Dresden, Sommer 1948: Während in der Stadt die Wiederaufbauarbeiten nur langsam vorangehen, bekommt es Max Heller in der staubigen Sommerhitze mit dem Fall eines toten Vierzehnjährigen zu tun. Woran er gestorben ist, ist völlig unklar. Wurde er von seinem kriegstraumatisierten Vater zu Tode geprügelt oder hat er die Mutprobe einer Jugendbande nicht bestanden? Niemand scheint sich für den Tod des Jungen zu interessieren. Heller stößt bei seinen Ermittlungen auf eine Wand des Schweigens und wird dabei mit seinem ganz persönlichen Albtraum konfrontiert. Ungekürzte Lesung mit Heikko Deutschmann 1 mp3-CD | ca. 10 h 30 min

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Der Audio Verlag
Ungekürzte Lesung
ISBN 978-3-7424-0413-8
Autorenporträt
Portrait des Autors Frank Goldammer

Frank Goldammer

Frank Goldammer wurde 1975 in Dresden geboren und ist gelernter Maler- und Lackierermeister. Neben seinem Beruf begann er mit Anfang zwanzig zu schreiben, verlegte ...
Autorenspecial
Special

Frank Goldammer

Erfahren Sie alles über den Bestsellerautor Frank Goldammer und seine historischen Krimis. Mit Videos, Podcasts, Interview, Hintergrundinformationen, Leserstimmen und mehr!

Veranstaltungen

Dresden, 05.02.2019

Lesung mit Frank Goldammer

Frank Goldammer »Roter Rabe«
Datum:
Dienstag, 05.02.2019
Zeit:
18:30 Uhr
Ort:
Bibliothek Prohlis
Prohliser Allee 10
Tharandt, 06.02.2019

Lesung mit Frank Goldammer

Frank Goldammer »Roter Rabe«
Datum:
Mittwoch, 06.02.2019
Zeit:
19:30 Uhr
Ort:
Buchhandlung Findus
Schillerstraße 1
Trittau, 12.02.2019

Lesung mit Frank Goldammer

Frank Goldammer »Roter Rabe«
Datum:
Dienstag, 12.02.2019
Zeit:
19:30 Uhr
Ort:
Wassermühle
Am Mühlenteich 3
München, 20.02.2019

Lesung/ Gespräch mit Frank Goldammer

Frank Goldammer »Roter Rabe«
Datum:
Mittwoch, 20.02.2019
Zeit:
19:30 Uhr
Ort:
Buchpalast Haidhausen
Kirchenstraße 5

Eintritt: 5 Euro
Um Anmeldung wird gebeten.

Pressestimmen

Markus Eggert, literaturlounge.eu, Januar 2019
»Man erhält ein Feeling für die deutsche Geschichte, gepaart mit einem tollen Krimi.«
Main-Echo, Dezember 2018
»Frank Goldammer fängt in seiner Max-Heller-Reihe die Lebensumstände Dresdens nach dem Krieg in starken Bildern ein.«
dpa/Hessische Allgemeine, Dezember 2018
»Eine dramatische Geschichte mit großartigen Figuren.«
Oberösterreichische Nachrichten, November 2018
»Ein spannender historischer Krimi, der unter die Haut geht und gleichzeitig auch ein Stück Zeitgeschichte ist.«
dpa, Westfälische Nachrichten, Oktober 2018
»Eine dramatische Geschichte mit großartigen Figuren.«
Buchbesprechungen #61, Oktober 2018
»Einfach wieder brillant!«
dpa/Emsdettener Volkszeitung, Oktober 2018
»Eine dramatische Geschichte mit großartigen Figuren.«
Landeszeitung für die Lüneburger Heide, Oktober 2018
»Eine dramatische Geschichte mit großartigen Figuren.«
Offenburger Tageblatt, Oktober 2018
»Frank Goldammer fängt in seiner Max-Heller-Reihe die Lebensumstände Dresdens nach dem Krieg mit starken Bildern ein.«
Hellweger Anzeiger, Oktober 2018
»Eine dramatische Geschichte mit großartigen Figuren.«
Heiko Buhr, Lebensart im Norden, Oktober 2018
»Frank Goldammer versteht es, seine LeserInnen zu fesseln und die historische Situation vor Augen zu führen.«
Denise Winter, Delmenhorster Kreisblatt, August 2018
»Goldammer fesselt wie kein Zweiter.«
Doris Wassermann, Westfalen-Blatt, Juli 2018
»Der neue Fall ist wieder sehr eindrucksvoll geschrieben und voller geschichtlicher Details.«
Südwest Presse, Juli 2018
»Wie immer bei Goldammer: ein toller Krimi, aber viel mehr noch ein Stück spannende Alltagsgeschichte.«
Susann Fleischer, literaturmarkt.info, Juni 2018
»Die Romane von Frank Goldammer sind ein absolutes Krimihighlight.«
K.-G. Beck-Ewe, buechertreff.de, Juni 2018
»Eine gelungene Fortsetzung der Reihe um Max Heller, die erneut durch eine ebenso anschaulich wie eindrucksvolle Schilderung der Nachkriegsjahre in Dresden überzeugt.«
Morgenpost am Sonntag, September 2018
»Goldammer beschreibt die Nachkriegszeit wie einer, der dabei gewesen ist.«
Barbara Ghaffari, bookreviews.at, August 2018
»Dies ist ein Krimi, der unter die Haut geht und seine Leser bewegt.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Inhalt: In Dresden im Jahr 1948 ist der Sommer heiß, in vielerlei Hinsicht. Oberkommissar Max Heller wird auf eine Baustelle gerufen, wo ein toter Junge gefunden wurde. Es ist völlig undurchsichtig, was mit dem 14jährigen passiert ist und die Ermittlungen gestalten sich als echte Sisyphosarbeit, da niemand etwas gesehen oder gehört haben will, keiner bereit ist zu reden, obwohl fast schon zu riechen ist, dass mehr als ein Selbstmord dahinter steckt. Die Menschen müssen sich dem harten Alltag stellen und auch Heller sieht sich mit Dingen konfrontiert, die seine eigene Vergangenheit, die er am liebsten vergessen möchte, wieder heraufbeschwört. Hinzu kommt die Angst, dass Deutschland aufgeteilt wird, ganz real auch für Heller und seine Frau Karin selbst, lebt doch ihr Sohn Erwin in Köln. Und auch die politischen Strömungen reichen bis in Hellers Ebene hinab und er sieht sich immer öfter damit konfrontiert, was seine Ermittlungen nicht gerade leichter macht. Meine Meinung: Grenzen Harter Tobak... das waren meine Gedanken ganz ganz oft beim Lesen des 3. Falls rund um den Dresdner Oberkommissar Max Heller. Dieser sympathische, unglaublich menschliche Ermittler hat es wirklich nicht leicht, wenn er sich und seinen Überzeugungen treu bleiben möchte. Wieder einmal schafft es Goldammer, einen in den Zeitsog mitzunehmen ins Jahr 1948. Mit in das Leben so kurz nach dem Krieg, mit allen Unbilden, mit den Nischen, die die Menschen sich zum Überleben gesucht haben. Unglaublich, wie ein doch so junger Mensch die damals wohl herrschende Stimmung transportiert, wie er im Kopf von uns Lesern ein in Sepia getöntes Bild der damaligen Zeit mit Staub und Blut erzeugt. Mich beeindruckt immer wieder aufs neue, mit welcher Kunstfertigkeit der Autor das fertigbringt. Max Heller ist nun nicht der klassische Held in der Kriminalliteratur, er ist nicht mehr jung und knackig, er hat einen schmerzenden Knöchel, der ihm wilde Verfolgungen schier unmöglich machen, er hat eine Frau, die er liebt, aber ganz im Stil der damaligen Zeit nicht offensiv und öffentlich, aber dennoch von Herzen. Die Söhne haben auch schon psychisch einiges mitgemacht, sodass sie ihre „Unschuld“ längst verloren haben, was mir persönlich sehr leid getan hat beim Lesen. Irgendwie wachsen einem Figuren ja doch sehr ans Herz, wenn man sie über einige Jahre begleitet... Überhaupt, die Rolle der Kinder in der damaligen Zeit... das war tatsächlich grenzwertig zu lesen. Manchmal war ich kurz davor, das Buch beiseitezulegen, erst mal durchatmen. Aber dann hatte ich das komische Gefühl, wenn ich das täte, gebe ich die Kinder auf. So sehr war ich drin in der Geschichte. Und ja, ich gebe zu, es gab auch mal Tränen. Weil mich eben ein Schicksal sehr berührte. Erstaunlich auch wieder, wie die dramatische, bedrückende Geschichte der näheren Vergangenheit neben einem gut ausgeklügelten Kriminalfall bestehen kann und einen stimmungsvollen Rahmen ohne erhobenen Zeigefinger – wie sonst gerne üblich – bildet. Der dritte Band mit dem durchaus passenden Titel „Vergessene Seelen“ hat noch ein Scherflein oben drauf gesetzt und ich bin gespannt, ob der Autor das im nächsten Teil auch noch toppen kann. Fazit: Bedrückend, berührend, aufrührend und das plus einem gut ausgearbeiteten Kriminalfall, das bietet sich, wenn man sich drauf einlässt, dem Fan und neugierigen Krimifans.«
ANTWORTEN
»Nachkriegsromane gibt es viele, die meisten die ich bisher kannte spielten allerdings in Westdeutschland, sie erzählten vom Wiederaufbau, von der Hilfe der Alliierten, von Hoffnung und der Aussicht auf eine bessere Zukunft. Selten werden die Schwierigkeiten der Menschen beschrieben, ihre Ängste und ihre Traumata. Zupacken,weiterleben, Happy End war meist der rote Faden in den Romanen. In den Büchern Goldammers ist das anders. Zupacken und weiterleben, das tun auch die Menschen in seinen Geschichten nur wird dem Leser schnell klar das am Ende nicht unbedingt ein Happy End steht, mit nur einem falschen Wort, einer falschen Tat kann man ins Visier der sowjetischen Besatzer geraten und dann Gnade einem Gott. Diese Stimmung hat Frank Goldammer perfekt eingefangen. Er wertet nicht er erzählt wie es wohl gewesen ist, dies gelingt ihm besonders durch die Person Max Hellers, der sich raushalten will aus der Politik, wie er es schon immer getan hat. Für mich ist Vergessene Seelen nur am Rande ein Kriminalroman, sicher der Fall ist Interessant und ich war gespannt auf die Auflösung, aber das drumherum hat mich mehr fasziniert. Ich mochte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich möchte auf jeden Fall noch mehr von Max Heller und seiner Familie lesen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.«
ANTWORTEN
»„Das Laub raschelte sommerlich leise im Wind, was aber nicht darüber hin wegtäuschen konnte, dass tausendfach das Klingen von Hämmern auf Ziegelsteinen wie ein hartnäckiger Tinnitus über der Stadt lag.“ (S. 6) Sommer 1948 in Dresden. Es ist unerträglich heiß. Der Krieg ist seit 3 Jahren vorbei aber die Stadt liegt noch immer weitgehend in Trümmern. Auch Karin, die Frau von Oberkommissar Max Heller, gehört zu den Trümmerfrauen, welche die alten Wunden ihrer Heimat beseitigen, damit sie neu aufgebaut werden kann. Heller wird zu einer Baustelle gerufen, auf der ein toter Junge gefunden wurde. Ist der vielleicht vom Kran gestürzt? Aber äußere Verletzungen fehlen. Als Heller ihn sich genauer anschaut, ist er entsetzt. Der Junge hat unzählige blaue Flecken in verschiedenen Stadien, ist eindeutig über längere Zeit misshandelt worden! Doch seine Eltern und Brüder sind seltsam ungerührt, als sie von seinem Tod erfahren. Auch die Mitschüler und der Lehrer wussten angeblich von nichts. „Es gibt keine Menschlichkeit mehr.“ (S. 312). Der Fall, die Kindesmisshandlung, reißt bei Heller alte Wunden auf. Sein Gewissen quält ihn – wegen damals. Was genau „damals“ war, erfährt man nur Stück für Stück und andeutungsweise. Verwunden hat er es nie. Schnell wird klar, dass der Junge zu einer Bande gehörte, die in illegale Geschäfte verwickelt ist. Aber wer steckt dahinter? Verdächtig sind eigentlich alle in den Fall Involvierten. Aber niemand redet. Außerdem muss sich Heller mit seinem Sohn Klaus auseinandersetzen. Der gehört zur politischen Polizei und will seinem Vater den Fall entziehen. Vater und Sohn entfernen sich nicht nur politisch immer mehr voneinander. Klaus ist ein sogenannter 100%iger, heißt alles gut, was die sowjetischen Besatzer machen. Schließlich haben die Deutschen ihnen im Krieg Unsägliches angetan. Dass sein „Verein“ immer mehr an die Nazis erinnert, will er nicht einsehen. Immer mehr Menschen verschwinden nach „Drüben“. Die Gerüchte mehren sich, dass die westlichen Besatzungsmächte ihre Zonen abriegeln. Die D-Mark wird eingeführt und die Angst vorm nächsten Krieg wächst. Und dann ist da noch die Angst um Annie, das Pflegekind, das Max und Karin aus dem Kinderheim aufgenommen haben. Sie spricht kaum und hat jede Nacht Albträume – was hat sie erleben müssen? Frank Goldammer webt auch in „Vergessenen Seelen“ wieder eine sehr dichte Atmosphäre, aufgeladen wie das Wetter. Menschliche Abgründe tun sich auf und Wut entlädt sich wie die kräftigen Gewitter. Heller hetzt über Trümmerberge und durch Ruinen, scheint immer einen Schritt hinterherzuhinken. Weitere Beteiligte sterben, er gerät selbst in Lebensgefahr. „Noch immer tötet dieser Krieg, obwohl er längst vorbei ist.“ (S.138) Der Fall ist mir extrem zu Herzen gegangen und hat mich bis zuletzt in Atem gehalten. Immer wieder bringt er neue Verdächtige und Tatmotive und am Ende ist klar – wohl niemand war damals ohne Schuld. Auch Max Heller nicht. Als Dresdnerin kenne ich die Straßen und Plätze sehr genau und bin immer wieder fasziniert, wie umfassend der Autor für seine Bücher recherchiert und was er alles einfließen lässt. Diese Woche, genau 70 Jahre nach dem Handlungszeitpunkt des Buches, erheben sich wieder rote Ziegelnebelschwaden und Hämmern über das heiße Dresden. Alte Ziegelbauten müssen für die Hafencity weichen und die Stimmung des Krimis wird sofort greifbar. Mein Fazit: Unbedingt Lesen und dem nächsten Band im Dezember entgegenfiebern!«
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