Coverbild Die Verwandlung von Franz Kafka, ISBN-978-3-423-02681-9
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Franz Kafka, Joseph Kiermeier-Debre

Die Verwandlung

Leipzig 1916

Aus der Reihe »Bibliothek der Erstausgaben«

»Du mußt bloß den Gedanken loszuwerden suchen, daß es Gregor ist. Daß wir es solange geglaubt haben, das ist ja unser eigentliches Unglück.«

Wie kaum ein anderes Stück Literatur hat ›Die Verwandlung‹ die Leser zugleich begeistert und verstört und zu verschiedensten Deutungen des vielschichtigen Textes angeregt. Kafkas Erzählung unterläuft und übertrifft jedoch jegliche Interpretationsschemata und ist über alle verkürzenden Zugänge zum Text erhaben.

Die Metamorphose des Prokuristen Gregor Samsa zum Käfer wurde von Kafka selbst nicht als beängstigendes Geschehen entworfen. In einem Gespräch mit Gustav Janouch antwortete er angeblich auf dessen Vergleich mit der Devise »Zurück zur Natur«: »Doch heute geht man weiter. Man sagt es nicht nur − man tut es. Man kehrt zum Tier zurück. Das ist viel einfacher als das menschliche Dasein.«

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Coverbild Die Verwandlung von Franz Kafka, ISBN-978-3-423-02681-9
1. Oktober 2008
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1. April 2015
978-3-86231-564-2
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Details

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Bibliothek der Erstausgaben
120 Seiten, ISBN 978-3-423-02681-9
Lehrerprüfexemplar
1. Oktober 2008

Autorenporträt

Portrait des Autors Franz Kafka

Franz Kafka

Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn jüdischer Eltern in Prag geboren. Sein Studium der Rechtswissenschaften und Germanistik schloss er 1906 mit dem Dr. jur ab.

Autorenporträt

Portrait des Autors Joseph Kiermeier-Debre

Joseph Kiermeier-Debre

Prof. Dr. Joseph Kiermeier-Debre war bis vor kurzem Leiter des Antoniter-/Strigelmuseums und der MEWO Kunsthalle in Memmingen, ist Dozent für Neuere deutsche Literatur ...

Pressestimmen

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Leserstimmen

Ihre Meinung

Jens Erdmann, März 2006
»Kafkas "Die Verwandlung" hat mich wie kaum ein anderes Buch jahrelang gedanklich begleitet. Die Wucht, mit der diese Erzählung sich zu ihrem "Höhepunkt" vorarbeitet und dabei den Leser Hoffnung anbietet und wieder entzieht ist schon unbeschreiblich. Wie dies literarisch geschah, las ich später in Martin Walsers Buch "Selbstbewutsein und Ironie", was meine Hochachtung vor Franz Kafka nur noch steigerte.«
ANTWORTEN
Michael, April 2002
»Das Buch ist das schlechteste das ich jemals in meinem Leben gelesen habe. Nicht nur das Gregor immer nur als ein Tier dargestellt wir, sondern auch weil das Buch so langweilig ist, das der Leser nach ca. 1 Seite die Lust am Lesen verliert und es sofort bei Seite legt.«
ANTWORTEN
Bernd G., April 2002
»Ich finde das Buch so langweilig wie kein zweites auf dem Markt. Gregor wird immer nur als ein Tier dargestellt, welches alles mit sich machen lässt. Des weiteren finden die Handlungen immer nur in dem kleinen Haus, indem die Familie lebt statt.«
ANTWORTEN
Thomas Küng, Dezember 2001
»Ich bin wirklich begeistert von dem Buch. Es liefert nicht nur den "Rohtext" sondern auch eine durchaus kompakte Biographie Kafkas. Für Studien-Literaturarbeiten sehr gut.«
ANTWORTEN
Ralf Bartels, August 1998
»Eine der besten Geschichten von Kafka. Der unmögliche Anfang führt den Leser in eine absurde Welt, die er - wie immer bei Kafka - entweder faszinierend findet oder ablehnt. Die Handlung der Geschichte ist trotz des surrealen Umfeldes leicht nachvollziehbar. Darüber hinaus eröffnet sich für denjenigen, der Kafka intuitiv begreift (und das kann bei weitem nicht jeder von sich sagen), ein Leseerlebnis ersten Ranges.«
ANTWORTEN
Alke Wendlandt, April 1998
»Der beste Anfang einer Erzählung überhaupt. Absurd, nüchtern, grausam und komisch. Trotzdem Gregors Zustand in allen erniedrigenden Einzelheiten erläutert wird, bleibt der Held dennoch menschlicher als sämtliche Mitglieder seiner Familie. Absolut kultisch. Lesenswert. Eine Fundgrube an Abnormitäten. Ein Meisterwerk.«
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