Coverbild Der Fall Mollath von Gerhard Strate, ISBN-978-3-280-05559-5
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Der Fall Mollath

Vom Versagen der Justiz und Psychiatrie

Die deutsche Gerichtsbarkeit erfreute sich bislang höchsten Ansehens. Mit dem Fall des Gustl Mollath hat sich dies geändert. Für viele hat seine Geschichte das Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit deutscher Strafprozesse ernsthaft beschädigt. Der Hamburger Rechtsanwalt Gerhard Strate war im Wiederaufnahmeverfahren Verteidiger Gustl Mollaths. Sein Buch ist nicht nur die kritische Zusammenfassung eines unglaublichen Rechtsfalles, sondern vor allem die scharfe Abrechnung mit übermächtigen Gutachtern, selbstgerechten Richtern und einer nachlässigen Rechtsfindung − die jeden von uns genauso treffen könnte.

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Coverbild Der Fall Mollath von Gerhard Strate, ISBN-978-3-280-05559-5
1. Januar 2015
978-3-280-05559-5
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Orell Füssli Verlag
288 Seiten, ISBN 978-3-280-05559-5

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Pressestimmen

Gert Scobel, 3SAT, Juni 2105
»Seine brillante, … literarische Schilderung, der Mix von Dokumentation, Details und rechtsphilosophischer Reflexion macht dieses Buch zu einem spannenden und kritischen Werk …«
Hans Holzhaider, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, Februar 2015
»Strates Buch gibt Denkanstöße. Man möchte ihm zurufen: Machen Sie Lösungsvorschläge!«
Valentin Landmann, NZZ AM SONNTAG – BÜCHER AM SONNTAG, Januar 2015
»Seine mit glasklarer Stimme vorgetragenen Plädoyers sind gekennzeichnet von höchster Präzision , Schärfe in der Argumentation und – oh Wunder für einen Juristen – mühelose Verständlichkeit.«
DIE ZEIT, Thomas Fischer, Dezember 2014
»Gerhard Strates Buch ist zur Lektüre sehr zu empfehlen ...«
DER SPIEGEL, Gisela Friedrichsen, Dezember 2014
»Es ist ein böses, ein aufklärerisches Buch.«
Legal Tribune ONLINE, Henning Ernst Müller, Dezember 2014
»... eine gut verständliche, ja spannende Darstellung des gesamten Falls und eine mit Zitaten aus der Hauptverhandlung gespickte, anregend erzählte Prozessgeschichte.«

Leserstimmen

Ihre Meinung

»Ich hatte Gelegenheit, ein Vorabexemplar des Buches zu lesen. Es handelt sich hier um ein justizhistorisches Dokument von sehr hohem Wert. Gerhard Strate hat unter vielem anderen auch das Verdienst, Justizunrecht und die Allmacht der forensischen Psychiatrie vollkommen transparent gemacht zu haben, sowohl im Buch, wie auch auf seiner Homepage (dort: Dokumentation). Jeder Strafjurist und jeder Journalist sollte das gelesen haben. Für forensische Psychiater indes ist es keine Lektüre, weil diese Leute zu eigenem Macht- und Einkommenserhalt einsichtsresistent sind. Menschlich bemerkenswert und ein Beweis charakterlicher Noblesse des Verfassers ist es, dass er Loyalität zu seinem Mandanten auch dort noch beweist, wo dieser Mandant ihn aufs Übelste und Undankbarste behandelt hat. Die Verteidigung Mollaths war für Gerhard Strate ein selbstloser, wahrscheinlich auch auf Mitgefühl beruhender Akt, für den er auch noch hat bezahlen müssen. Warum schlägt man einen solchen Strafverteidiger nicht für das Bundesverdienstkreuz oder eine Honorarprofessur vor? Auch seine wissenschaftlichen Verdienste sind singulär.«
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