Coverbild Unser Mann in Havanna von Graham Greene, ISBN-978-3-423-12034-0

Unser Mann in Havanna

Roman
Taschenbuch
9,90 EURO
Ein unfreiwilliger Abenteurer
Ein Agent wider Willen im Havanna der späten Fünfziger Jahre

»Auf dem Schreibtisch lagen zwei Bücher - identische Exemplare von Lambs Shakespeare-Erzählungen. Auf einem Block, auf dem sich Hawthorne vermutlich Notizen für ihr Treffen gemacht hatte, stand: ›1. Gehalt. 2. Spesen. 3. Übermittlung. 4. Charles Lamb. 5. Tinte.‹ Er wollte eben den Lamb aufschlagen, als eine Stimme sagte: ›Hände hoch. Arriba los manos.‹ - ›Las manos‹, verbesserte Wormold.«

Liebevoll zeichnet Greene die Gestalt des Mr. Wormold und die seiner Freunde und Feinde. Der englische Kaufmann Wormold ist alles andere als ein Abenteurer. Er verkauft Staubsauger und möchte die Zukunft seiner extravaganten Tochter sichern. Der britische Geheimdienst sucht Agenten - und es ist für ihn eine vermeintlich sichere Geldquelle. Doch Wormold spielt mit dem Feuer.
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dtv Literatur
Aus dem Englischen von Dietlind Kaiser
256 Seiten, ISBN 978-3-423-12034-0
Lehrerprüfexemplar
Autorenporträt
Portrait des Autors Graham Greene

Graham Greene

Graham Greene wurde am 2. Oktober 1904 in Berkhampstead, Hertfordshire, geboren. Sein Großonkel war der Autor der 'Schatzinsel', Robert Louis Stevenson. Da Greene der ...

Pressestimmen

Die Rheinpfalz, August 2008
»Aus den bröckelnden, spätkapitalistischen Kulissen Kubas saugt der Autor, der selbst einschlägige Erfahrungen mit Undercover-Arbeit hatte, hochprozentigen literarischen Honig.«
RBB – Kulturradio-Tipps, Juli 2008
»Ein vergnüglicher Klassiker voller herrlich bizarrer Einfälle.«
Georg Hensel, Welt am Sonntag
»Graham Greene ist ein Meister der Paradoxien.«
Reisemagazin ›Kuba‹
»Spannend und witzig!«

Leserstimmen

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»Wundervoll erzählte Geschichte, die im Laufe der Handlung die Grenzen zwischen Vorstellung und Wirklichkeit verwischt. Der Agent, der keiner ist, nicht einmal einer sein möchte und dennoch einer wird. alles vor dem Hintergrund eines warmen und eigentümlichen Havannas, in welches sich der wettergefrustete Mitteleuropäer gerne entführen läßt. Greene erzählt mit Liebe zum Detail, aber niemals langatmig. Und kaum hat man sich versehen steckt man schon mittendrin, mittendrin in der sonnigen und etwas kauzigen Welt des Mannes in Havanna.«
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