Coverbild Ein weites Feld von Günter Grass, ISBN-978-3-423-12689-2
Leseprobe merken
Günter Grass

Ein weites Feld

Roman

Ein Panorama deutscher Geschichte ab 1848

Berlin 1989, Wendezeit. An der durchlässig gewordenen Mauer entlang gehen zwei alte Männer, groß und hager der eine, klein und gedrungen der andere. Ein ungleiches, ein komisches Paar: der Bürobote Theo Wuttke, genant Fonty, und sein »Tagundnachtschatten« Hoftaller, der ewige Spitzel. Beider Erinnerungen reichen über große Distanzen, beide leben Vorgängern nach, beiden ist Vergangenheit so nahe und gegenwärtig wie die sich überstürzenden Tagesereignisse...

Aus der Gegenüberstellung ungewöhnlicher Lebensläufe und politischer Verläufe entsteht ein Panorama deutscher Geschichte zwischen der Märzrevolution von 1848 und unseren Tagen, eine jede Chronologie sprengende Folge farbiger Bilderbogengeschichten von einst und jetzt.

Erhältlich als
  Taschenbuch
Coverbild Ein weites Feld von Günter Grass, ISBN-978-3-423-12689-2
1. November 2012
978-3-423-12689-2
16,90 € [D]
inkl. MwSt., versandkostenfrei in D, A, CH, weitere Infos
in den Warenkorb
Oder beim
lokalen Buchhändler bestellen.
Auch erhältlich bei:

Details

EUR 16,90 € [DE], EUR 17,40 € [A]
dtv Literatur
784 Seiten, ISBN 978-3-423-12689-2
1. November 2012

Autorenporträt

Günter Grass

Günter Grass wurde am 16. Oktober 1927 in Danzig geboren, absolvierte nach der Entlassung aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft eine Steinmetzlehre, studierte Grafik ...

Preise und Auszeichnungen

Ernst-Toller-Preis

2007

Nobelpreis für Literatur

1999

Prinz von Asturien-Preis

1999 - Geisteswissenschaften und Literatur

Thomas-Mann-Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste

1994

Pressestimmen

getAbstract, Dezember 2008
»›Ein weites Feld‹, 1995 erschienen, ist einer der großen Wenderomane.«

Leserstimmen

Ihre Meinung

Jens Erdmann, Mai 2003
»"Ein weites Feld" ist ein Wenderoman, episch und in ungewöhnlicher Erzählperspektive vorgetragen. Fonty, der Protagonist, ist unschwer als eine Wiedergeburt Theodor Fontanes zu entdecken und mit verschiedenen Leben ausgestattet. Immer von seinem Schatten Hoftaller verfolgt, der erst am Ende von ihm weicht, bewegt sich Fonty durch die Erzählebenen, nimmt dabei verschiedene Leben an und erweist sich dabei als eine äußerst vielschichtige bunte Figur. Fonty reißt einen mit, gewinnt das Herz des Lesers, ist ein Mensch geblieben, mit allen Stärken und Schächen. Allen Kritikerstimmen und Unkenrufen zum Trotz ist "Ein weites Feld" ein phantasievoller und spannend erzählter Roman, der selbst bei seinem Umfang (vergleichbar mit "Die Blechtrommel") nie langweilt. Wie der Leser auch immer zu den Grass'schen Einfällen steht, sie sind oft der besonderen Art, gut gefunden und nie an den Haaren herbeigezogen. Hier sind das Archiv- und Charakterstudium nicht zu kurz gekommen. Günter Grass kommt mir bei der Lektüre vor wie ein Koch, der vieles herzhaft und schmackhaft zur Suppe verkochte, ohne das ein Einheitsbrei dabei entstanden ist. Die Zutaten zur Grass'schen Wendesuppe sind ja auch nicht unwesentlich: Wende, DDR-Geschichte, Geschichte und Leben der Stadt Berlin, Literaturgeschichte, deutsche Geschichte, Stasi-Geschichte... Die echte Würze erhält die Suppe aber erst aus ihren gelungenen Zeitsprüngen. Auch hier scheint mich "Die Blechtrommel" zu grüßen. Wenn einem die politische Überzeugung von Günter Grass zum Thema Wende bekannt ist, erscheint es erstaulich, daß so wenig davon in dieses Buch eingeflossen ist, jedenfalls nicht störend, was dem Roman gut tut. Er hat sich der Ostdeutschen angenommen, nicht belehrend, nicht moralisierend sondern menschlich, Verständnis aufbringend. Meiner Meinung nach hat er die Wendezeit glänzend erfaßt und wiedergegeben. Wer neugierig geworden ist, wird sich sein eigenes Urteil bilden wollen, doch bereuen wird er/sie die Lektüre nicht!«
ANTWORTEN
Uwe Murschall, Mai 1998
»Das bisher schlechteste Buch von Günter Grass. Die Zeitreise, auf die der Leser mitgenommen wird, entpuppt sich als eine quälend langatmige und sich in bisweilen banalen Nebensächlichkeiten verlierende Irrfahrt, auf die man dem Protagonistesten des Romans nach spätestens 100 Seiten nicht mehr folgen mag.«
ANTWORTEN
Markus Muenchmeier, März 1998
»Günther Grass' Zeitreise von den Tagen des Vormärz bis in die Nachwendezeit ist sein bester Roman seit der Blechtrommel. Begleitet von seinem Tagundnachtschatten Hoftaller läßt die Hauptfigur Fonty die Zeiten der Wende und der Wiedervereinigung, sowie die der Revolution von 1848 zum Teil fantasierend Revue passieren. Ein sehr lesenwertes Buch!«
ANTWORTEN
Ihre Leserstimme wird nach Prüfung durch den dtv - ohne Angabe Ihrer E-Mail-Adresse - hier veröffentlicht. Im Text sind keine HTML-Formatierungen und URLs erlaubt.
Bitte die zwei gleichen Bilder auswählen:

merkzettel (0)

Es befinden sich keine Artikel in Ihrem Merkzettel


zum Merkzettel

warenkorb (0)

Es befinden sich keine Artikel in Ihrem Warenkorb


Gesamtbetrag:
0,00 €
inkl. MwSt. zzgl. Versand

My dtv


Jetzt registrieren