Coverbild Die Hexe von Zeil von Harald Parigger, ISBN-978-3-423-70679-7
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Die Hexe von Zeil

Roman
Ursulas Eltern werden der Hexerei bezichtigt. Als Ursula ihre Partei ergreift, gerät sie selbst in die Hände der Inquisition.
Bamberg, 1627: Die 19-jährige Ursula Lambrecht, Tochter des Bürgermeisters, muss erleben, wie ihre Mutter der Hexerei beschuldigt, verurteilt und verbrannt wird. Der Widerstand ihres Vaters gegen dieses Urteil erregt die Aufmerksamkeit des Bischofs und seiner fanatischen Hexenverfolger. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis auch er verdächtigt und eingekerkert wird. Auch Ursula entgeht diesem Schicksal nicht. All ihre Beteuerungen, unschuldig zu sein, nützen nichts. Da das Malefizhaus in Bamberg, in dem man die der Hexerei Beschuldigten unterbringt, überfüllt ist, bringt man Ursula nach Zeil.

Dem ganzen Fanatismus und der Brutalität der Hexenjustiz ausgesetzt, wird die junge Frau eingekerkert und unmenschlichen Qualen ausgesetzt. Die schon lang inhaftierte Anna versucht alles, um das Mädchen zu stärken. Und doch scheinen die Peiniger zu siegen. Entkräftet vor Schmerzen und seelischen Qualen, beginnt Ursula an ihrer Unschuld zu zweifeln. Buchstäblich in letzter Sekunde wird sie von Christoph, einem jungen Stadtschreiber und Stadtrat Wallner, einem Freund ihres Vaters, gerettet. Langsam, ganz langsam kann Ursula an der Seite von Christoph das Geschehene für sich verarbeiten und beginnt, ihren Blick hoffnungsvoll in die Zukunft zu richten ...

Ein Jugendbuch, das die Hexenprozesse im süddeutschen Raum zu Beginn des 17. Jahrhunderts schildert und anhand des Schicksals der Protagonistin ein dunkles Kapitel Kirchengeschichte aufdeckt.
Erhältlich als
   Taschenbuch
Coverbild Die Hexe von Zeil von Harald Parigger, ISBN-978-3-423-70679-7
11. Auflage 2016
978-3-423-70679-7
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Originalausgabe, 256 Seiten, ab 12, ISBN 978-3-423-70679-7
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Autorenporträt

Harald Parigger

Harald Parigger wurde 1953 in Flensburg geboren und studierte in Würzburg Geschichte und Germanistik. Nach seiner Promotion in Geschichte wurde er zunächst Lehrer an ...

Pressestimmen

Regensburger Bistumsblatt
»Der Roman beruht auf der genauen Recherche frühneuzeitlicher Hexenverfolgungen; ein großer Teil der vorkommenden Figuren ist – bei teilweise geänderten Namen – historisch.«
Abendzeitung
»Pariggers Charaktere zwingen nachgerade dazu, sich mit den Beweggründen zu beschäftigen, die Menschen zu Ausgrenzung, Verleumdung und Verfolgung von Menschen bringen.«

Leserstimmen

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»Das beste im Buch finde ich als der junge Mann die Frau befreit. Der Rest ist aber auch echt super.«
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