Coverbild Die Fallstricke des Teufels von Heike Stöhr, ISBN-978-3-423-43224-5
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Die Fallstricke des Teufels

Historischer Roman
Historischer Roman, spannender Krimi, dramatische Liebesgeschichte

1541 in Pirna: Rätselhafte Todesfälle häufen sich, als habe der Teufel selbst die Hand im Spiel. Gerade ist die 19-jährige Sophia in ihre Heimatstadt zurückgekehrt, herangewachsen zu einer jungen Frau mit einem großen Interesse für Medizin, seit sie als Kind Mutter und Bruder an die Pest verlor. Im Kontor ihres Vaters fällt ihr ein seltsames Buch in die Hände ‒ und sie hofft, darin ein Heilmittel gegen den Schwarzen Tod zu finden. Auch ein anderer weiß um die Existenz jenes Buches, das ungeheures Wissen verspricht: Stadtschreiber Wolf Schumann. Er ist besessen davon, es an sich zu bringen. Und schreckt selbst vor Mord nicht zurück.

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Coverbild Die Fallstricke des Teufels von Heike Stöhr, ISBN-978-3-423-43224-5
8. September 2017
978-3-423-43224-5
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Coverbild Die Fallstricke des Teufels von Heike Stöhr, ISBN-978-3-423-26159-3
8. September 2017
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Details
EUR 13,99 € [DE], EUR 13,99 € [A]
eBook
640 Seiten, ISBN 978-3-423-43224-5
Autorenporträt
Portrait des Autors Heike Stöhr

Heike Stöhr

Heike Stöhr, 1964 in Leipzig geboren und in Pirna aufgewachsen, studierte Germanistik und Geschichte und arbeitet als Lehrerin in Berlin. Ihre Diplomarbeit zur ...

Pressestimmen

Rebecca Schönleitner, dorfzeitung.com, Januar 2018
»Ein tolles historisches Buch, spannend, gut geschrieben, sehr empfehlenswert.«
Südhessen Woche, Dezember 2017
»Heiko Stöhr hat mit ›Die Fallstricke des Teufels‹ den Auftakt zu der spannenden Lebensgeschichte einer jungen Frau vor dem Hintergrund der Reformation geschrieben (...).«
Laura, Oktober 2017
»Teuflisch gut!«
Elvira M. Gordon-Pusch, Frankfurter Stadtkurier, Oktober 2017
»Heike Stöhr ist eine tolle Geschichtenerzählerin.«
Susann Fleischer, literaturmarkt.info, Oktober 2017
»›Die Fallsticke des Teufels‹ ist ein Historienschmöker par excellence.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Pirna, 1541. Die 19-jährige Kaufmannstochter Sophia Weyner kehrt nach acht Jahren Aufenthalt bei Verwandten in Leipzig zurück in ihre Heimatstadt. Die Halbwaise sollte im Haushalt ihrer Tante die Tugenden einer ehrbaren und rechtschaffenen Hausfrau lernen, fand es allerdings viel spannender, sich von dem Vater ihrer Tante, einem alten Professor, in Latein, Astronomie und Philosophie unterrichten zu lassen. In Sophias Gepäck befand sich unter anderem ein altes Buch mit rätselhaften Schriftzeichen, dass sie einst aus dem Kontor ihres Vaters entwendet hat. Gemeinsam mit ihrem Großonkel hat sie versucht, die Worte zu entschlüsseln, die beiden sind jedoch gescheitert… In einem zweiten Handlungsstrang lernt man Wolf Schumann kennen. Wolf erfährt von seinem leiblichen Vater, einem Mönch, dass dieser vier Kisten mit Kirchenschätzen und eine Kiste mit einem Buch, das angeblich ein Rezept für ewiges Leben enthält, im Weinberg des Klosters vergraben hat. Der alte Pater weist seinen Sohn an, die Kisten auszugraben und dem Bischof zu übergeben. Wolf beschließt, den Schatz als Entschädigung für seine freudlose Kindheit zu behalten und beginnt danach zu suchen, findet jedoch nur eine Kiste. Den Inhalt zu Geld gemacht, versucht er den Verbleib der anderen Kisten zu ermitteln, besonders das geheimnisvolle Buch will er unbedingt in seinen Besitz bringen… Heike Stöhr wartet in ihrem historischen Roman „Die Fallstricke des Teufels“ mit einer tollen Mischung aus Spannung, Historie und Romantik auf. Die Autorin hat eine Fülle wahrer Begebenheiten in ihre Geschichte eingeflochten und zeichnet damit ein sehr facettenreiches und glaubwürdiges Bild von Zeit und Ort. Vieles, was die Pirnaer Mitte des 16. Jahrhunderts tatsächlich beschäftigt und bewegt hat, findet man in der Handlung wieder. Sei es nun das tägliche Allerlei, die Bräuche, die medizinische Versorgung, die Arbeiten auf der Baustelle der Marienkirche, die schwere Tätigkeit der Bomätscher, die Aufgaben des Rates und besonders des Stadtschreibers oder auch der Ablauf einer Hinrichtung oder die Gestaltung von Hochzeiten. Auch die politische Lage und den Aberglauben der Menschen spart die Autorin nicht aus, selbst die rätselhaften Todesfälle, in deren Ermittlungen Sophia im Verlauf der Handlung unversehens rutscht, hat es wirklich geben. Heike Stöhr erzählt sehr unterhaltsam, jede Szene wirkt lebendig und ist fesselnd, so dass ich nicht nur ruckzuck mittendrin im Geschehen war und mir die Handlungsorte und die vorherrschenden Gegebenheiten bestens vorstellen konnte, ich konnte auch durchweg prima mit den Akteuren mitfiebern und miträtseln. Die Figuren wirken allesamt echt, sie sind ausdrucksstark und haben Persönlichkeit, zeigen Emotionen und handeln entsprechend ihren Eigenheiten. Es war äußerst spannend, ihre Wege zu verfolgen und es hat Spaß gemacht, ihr Miteinander und Gegeneinander zu beobachten. „Die Fallstricke des Teufels“ hat mich rundum begeistert. In ihrem Nachwort schreibt die Autorin, dass sie eine spannende Geschichte erzählen und sich dabei möglichst eng an belegbare historische Fakten halten wollte – das ist ihr eindrucksvoll gelungen. Absolute Leseempfehlung für alle, die gerne gut recherchierte historische Romane lesen.«
ANTWORTEN
»Ich habe dieses Buch verschlungen! Heike Stöhr schafft es Stimmungen und Gefühle einzufangen, ohne dabei kitschig zu wirken. Ihre Figuren sind lebendig und individuell gezeichnet und reihen sich sehr gut in die damalige Zeit ein. Die Rebellion von Sophia ist verständlich beschrieben, ohne aufgesetzt zu wirken und die Action kommt ebenfalls nicht zu knapp. Der Leser kann wunderbar mitfiebern und gleichzeitig durch die detaillierten Beschreibungen das historische Pirna und andere Städte kennenlernen. Eine ausgezeichnete Balance zwischen geschichtlichem Hintergrundwissen und hochwertiger Belletristik! Chapeau und ich freue mich schon riesig auf die Fortsetzung.«
ANTWORTEN
»Spannende Geschichte vor den Toren Dresdens Pirna 1541: Sophia ist Halbwaise, nachdem ihre Mutter und ihr Bruder vor Jahren bei der großen Pestwelle gestorben sind. Ihr Vater gab sie danach zur Erziehung zu seinem Bruder (einem Professor) und dessen erwachsener Tochter nach Leipzig. Vor ihrer Abreise hat Sophia im Kontor ihres Vaters ein geheimnisvolles verschlüsseltes Buch entdeckt und einfach mitgenommen. Die Zeichnungen darin deuten auf ein medizinisches Werk, aber auch dem Professor gelingt die Entschlüsselung nicht. Zurück in Pirna hat sie zunächst andere Sorgen – eigenartige Unfälle und angebliche Selbstmorde erschüttern die Stadt. Außerdem ist sie alt genug, um sich zu verheiraten und es gibt mehr als einen Bewerber um ihre Hand. Sophia hat durch ihren Onkel eine umfassende Bildung erlangt und ihrem Vater das Versprechen abgerungen, nicht wie ihre Freundinnen einen (womöglich alten) ungeliebten Mann heiraten zu müssen. Ihr Herz hat sie schon bald verschenkt, aber ist ER auch der Richtige? Als dann neue Pestfälle auftreten hofft sie, in dem Buch ein Heilmittel dagegen zu finden. Wenn sie es nur endlich herausbekäme, in welcher Sprache es geschrieben wurde. Pirna ist nur ein Katzensprung von Dresden entfernt und unser Tor zur sächsischen Schweiz. Dass die Stadt früher einmal sogar bedeutender als meine Heimatstadt war, kann ich mir heute kaum vorstellen. Doch genau diese Unkenntnis beseitigt Heike Stöhr in ihrem Erstlingswerk „Die Fallstricke des Teufels“. Damals war Pirna durch das Zollrecht eine der bedeutendsten Handelsstädte an der Elbe (Dresden und Leipzig erhielten dies erst viel später). Ein damit verbundener besonderer Berufszweig waren die Bomätscher – Schiffszieher – welche die Schiffe vom Ufer aus stromaufwärts zogen. Marie, Sophias beste Freundin aus Kindertagen, ist im Buch nach dem Tod ihres Vaters deren Anführerin. „Die Fallstricke des Teufels“ ist der sehr gelungene Auftakt einer Trilogie rund um Sophia und die Geschichte Pirnas. Neben der extrem spannenden Handlung und den sympathischen Protagonisten hat mir besonders gefallen, wie gut die geschichtlichen Hintergründe mit der Handlung verwoben wurden. Außer der Pestwelle spielen auch Sachsens Glaubenswechsel zum Protestantismus, die Konfiszierung von Kirchengütern und Luther eine große Rolle. Luther war übrigens der Meinung, dass bei denen im Buch geschilderten Todesfällen (die wirklich so geschehen sind!) der Teufel seine Hand im Spiel gehabt haben muss. Dazu gibt es tolle Beschreibungen der Städte Pirna und Dresden, in denen ich die heute noch vorhandenen Bauten wiedererkannt habe und gewürzt wurde es durch die (leider etwas wenig) verwendete sächsische Mundart. Übrigens endet das Buch mit einem wirklich fiesen Cliffhanger und ich kann den zweiten Teil „Die Handschrift des Teufels“ im Mai 2018 kaum erwarten. Mit diesem Roman braucht Heike Föhr den Vergleich mit anderen Autorinnen dieses Genres (wie z.B. Sabine Ebert) nicht zu scheuen.«
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