Coverbild Entfernung von der Truppe von Heinrich Böll, ISBN-978-3-423-11593-3
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Heinrich Böll

Entfernung von der Truppe

Erzählungen

Über einen Held wider Willen

»Alles, was Heinrich Böll geschrieben hat, ist, metaphorisch gesprochen, ›Entfernung von der Truppe‹.« Karl Korn

»Bevor ich zum eigentlichen Thema dieses Erzählwerks komme, zur Familie Bechtold, in die ich am 22. September 1938 nachmittags gegen fünf Uhr im Alter von einundzwanzig Jahren eintrat, möchte ich zu meiner Person einige Erklärungen abgeben, von denen ich zuversichtlich hoffe, dass sie missverstanden werden und Misstrauen erwecken.«

Wilhelm ist Held wider Willen, »Romantiker, Neurotiker und Idylliker«, wie er von sich selbst sagt, als Soldat Mitglied einer Zwangsgemeinschaft, der er vergeblich zu entkommen versucht und die doch sein ganzes Leben prägt...


Inhalt:

- Der Bahnhof von Zimpren
- Als der Krieg ausbrach
- Als der Krieg zu Ende war
- Keine Träne um Schmeck
- Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral
- Entfernung von der Truppe
Erhältlich als
  Taschenbuch
Coverbild Entfernung von der Truppe von Heinrich Böll, ISBN-978-3-423-11593-3
1. Dezember 1992
978-3-423-11593-3
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EUR 5,01 € [DE], EUR 5,20 € [A]
dtv Literatur
160 Seiten, ISBN 978-3-423-11593-3
Lehrerprüfexemplar
1. Dezember 1992

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Autorenporträt

Heinrich Böll

Heinrich Böll, geboren am 21. Dezember 1917 in Köln, nahm nach dem Abitur eine Lehre im Buchhandel auf, die er bald abbrach. Nach einem gerade begonnenen Studium der ...

Preise und Auszeichnungen

Nobelpreis für Literatur

1972

Pressestimmen

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Leserstimmen

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andreas deschka, November 2003
»Die Erzählung gibt Einblick in die Mentalität der Vergangenheitsbewältigung aus der Sicht einer Person, die das NS-System aus Opportunismus mitgetragen hat (u. a.Mitglied bei der SA aus Geschäftsgründen). Der realen Selbstverstümmelung des Icherzählers entspricht seine geistige Haltung, alles und jedes zu akzeptieren, was letztlich zu einer Kapitulation vor dem Bestehenden führt. So landet der, der sich im Krieg von der Truppe entfernen wollte, in der wertekonserativen Scheinliberalität der Nachkriegszeit. Die Appellstruktur in den extensiv vorgetragenen Erzählerkommentaren mögen ironisch und satirisch sein, die geistige Substanz ist nicht mehr als die fromme Milch des bekannten indifferenten Moralismus des guten Menschen von Köln.«
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