Coverbild Die Ameisenkolonie von Jenny Valentine, ISBN-978-3-423-62579-1
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Die Ameisenkolonie

Roman
Die Geschichte eines Ausreißers

Als der 17-jährige Sam in London landet, will er vor allem eines: in Ruhe gelassen und von seinen Eltern nicht gefunden werden. Ein heruntergekommenes Haus, dessen Bewohner alle mit ihren eigenen Problemen beschäftigt sind, erscheint Sam als perfekte Unterkunft. Doch gerade als er sich in Sicherheit wiegt, tritt ihm die kleine Bohemia in den Weg. Das leicht verwahrloste Nachbarsmädchen hat sich ausgerechnet Sam zum Freund erwählt. Ehe er sich‘s versieht, ist Bohemia ihm auch nicht mehr egal, und als sie verschwindet, versucht er alles, um sie zu finden. Auf seiner Suche bekommt er unerwartete Hilfe und am Ende sogar die Möglichkeit, sich mit seinem eigenen dunklen Geheimnis auszusöhnen.

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   Taschenbuch
Coverbild Die Ameisenkolonie von Jenny Valentine, ISBN-978-3-423-62579-1
1. September 2014
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Reihe Hanser
Aus dem Englischen von Klaus Fritz
216 Seiten, ab 14, ISBN 978-3-423-62579-1
Lehrerprüfexemplar
Autorenporträt
Portrait des Autors Jenny Valentine

Jenny Valentine

Jenny Valentine studierte Englische Literatur, ist mit einem Sänger und Liedtexter verheiratet und hat zwei Kinder. Ihre Bücher ›Wer ist Violet Park?‹, ›Kaputte Suppe‹ ...

Preise und Auszeichnungen

Luchs
2010 - Luchs des Monats
Übersetzerporträt

Klaus Fritz

Klaus Fritz ist Diplomsoziologe und promovierter Philosoph. Seit 1991 ist er als freier Journalist tätig. Zusammen mit Dietmar Friedmann veröffentlichte er bei dtv ›Wer ...
Autorenspecial, Buchspecial
Special

Jenny Valentine

Jenny Valentine ist für ihre witzigen Kinderbücher und auch für ihre tiefgründigen Jugendromane wie ›Kaputte Suppe‹ bekannt.

Pressestimmen

Katja Weise, NDR Info, Januar 2012
»Jenny Valentine hat die seltene Gabe mit traurigen Büchern glücklich zu machen.«
Hedwig Kaster-Bieker, Frankfurter Neue Presse, April 2011
»Die humane Botschaft: Egal, was passiert, auf die Liebe der Eltern ist Verlass. Kommen Freunde dazu, lässt sich vieles meistern.«
Laura Podczeck, mondscheinbuch.wordpress.com, Februar 2012
»Ich finde, es ist ein Muss dieses Buch zu lesen.«
Bernhardt Pehl, Donaukurier, Dezember 2011
»Der Roman ist wunderbar geschrieben und so unterhaltsam wie ermutigend.«
GEOlino, November 2011
»Dieses Buch lässt einen nicht los, weil die Figuren so echt sind, weil die Geschichte zu Herzen geht und zu Kopf steigt.«
Sandra Mönius, Donaukurier, September 2011
»[...]nicht nur ein sehr unterhaltsamer, wunderbar geschriebener, sondern auch ein ermutigender Roman.«
Astrid Frey, Borromäusverein, August 2011
»Großartig! Unbedingt lesenswert in allen Büchereien!«
Wasserburger Zeitung, August 2011
»"Die Ameisenkolonie" ist ein extrem spaßiges Buch, das zeigt, wie cool es ist, Verantwortung für andere zu übernehmen.«
Münchner Merkur, Juli 2011
»"Die Ameisenkolonie" ist ein extrem spaßiges Buch, dass zeigt, wie cool es ist, Verantwortung für andere zu übernehmen.«
M. Hildebrand, Nürnberger Zeitung & Nürnberger Nachrichten, Juli 2011
»Eine Erzählperle! Und mit 215 Seiten dick genug, um damit über die Ferien zu kommen.«
Ruth Rousselange, Saarbrücker Zeitung, Juli 2011
»Eine Geschichte mit feinstem Gespür für das, was Jugendliche fürchten und wünschen, was sie zermürbt und bewegt.«
Béatrice Wälti, querlesen.ch, Juli 2011
»Und wieder ist es die magische Erzählstimme der Autorin, die bewirkt, dass einem die Figuren unweigerlich ans Herz wachsen. Eine feinfühlig erzählte Geschichte, die berührt.«
Karin Hahn, Karin Hahn Rezensionen, Juni 2011
»Jenny Valentine ist eine vielschichtige Geschichte gelungen, die noch lang nach der Lektüre den Leser gedanklich beschäftigen wird.«
Jörn Pinnow, literaturkurier.de, Juni 2011
»Ganz sensibel und genau kann die Autorin von ihren Figuren erzählen, vermittelt eine Botschaft ohne zu belehren und begeistert mit einer geheimnisvollen Geschichte.«
Kleine Zeitung, Mai 2011
»Ein grandioser Wurf, der alle Gefühle weckt (ab 14).«
Antje Wilken, Bremer Anzeiger, Mai 2011
»›Die Ameisenkolonie‹ beginnt langsam, fesselt schnell und zum Schluss überstürzen sich die Ereignisse.«
Shadow91, buechereule.de, Mai 2011
»Ein Buch, das uns in unserer schnelllebigen Zeit aufmerksam macht, wie wichtig Freunde, Familie, Vertrauen und Liebe für uns sind. LESEN!!!«
St. Galler Tagblatt und Thurgauer Zeitung, Schweiz, Mai 2011
»Lektüre mit Ameisenkribbeln im Bauch.«
Angelika Overath, Neue Zürcher Zeitung, April 2011
»Ein spannender und berührender Jugendroman.«
Vivian Yurdakul, Berliner Zeitung, März 2011
»Die Autorin schreibt ohne die Moralkeule zu schwingen, ihre Sprache ist angenehm einfach und nicht kitschig. Spannend ist die Handlung auch.«
Bücher , März 2011
»Jenny Valentine ist eine spannende Geschichte um einen Ausreißer in einem diffusen sozialen Milieu gelungen.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»„Die Ameisenkolonie“ ist eine schöne Geschichte, die interessant gestaltet ist. Ich möchte nicht zu sehr auf den Inhalt zugreifen, damit nicht viel verraten wird. Positiv ist, dass jede Person ihren eigenen Hintergrund hat: die junge lebensfreudige Bo, der geflohene, schon junge Erwachsene Sam, die alte, neugierige aber doch sehr fürsorgliche Isabel, die „gescheiterte“ Mutter Cherry - alles sehr abwechslungsreich, so dass keine Langeweile entsteht. Schade fand ich es eigentlich deshalb, das die Kapitel immer nur aus Bohemias oder Sams Sicht geschrieben sind. Ein „Knaller“ war das Buch für mich ehrlicherweise nach einiger Zeit nicht, da ich eigentlich andere Genre vorziehe und die Spannung fehlte, aber Valentines Schreibstil hat das fast wett gemacht. Er ist sehr flüssig und beeindruckt durch viele interessante Eindrücke. Alles wird genau so beschrieben so dass man sich gut in die Personen und in das Geschehen hineinversetzen kann. Dem Zitat „Jenny Valentine hat eine magische Erzählstimme, deren Sogkraft man sich nicht entziehen kann. (…) Sie schreibt wunderschön und vor allem so überzeugend.“ (Times Online) kann ich also nur zustimmen. Der Schreibstil hat mich auch immer wieder dazu gebracht, das Buch weiterzulesen, auch wenn ich es teils langweilig wegen der fehlenden Spannung fand, die erst gegen Ende auftrat. Jenny Valentine lässt die Geschichte nach dem hauptsächlich spannendsten Ereignis für mich irgendwie schnell enden, was für mich dann den Eindruck erweckte, das alles, was vor dem Ereignis geschah, zu ausführlich beschrieben war - für mich war also das Ende im Verhältnis zum Rest des Buches zu schnell und kurz. Dennoch ist es auch sehr schön gestaltet und rundet die Geschehnisse gut ab. Das Buch ist von außen schön gestaltet aber die Beine mit den zu großen Schuhen und dem langen Kleid erwecken Fragen – ich verstehe nicht, was das mit der Geschichte zu tun hat. Der Titel „Die Ameisenkolonie“ wird nach und nach verständlich (ich habe zuerst nicht das gelesen, was hinten auf dem Buch steht). Alle Bewohner des Hauses in der Georgina Street 33 wuseln rum wie Ameisen, aber wenn es hart auf hart kommt, sind sie alle zur Stelle, um zu helfen. So ist der Titel gut überlegt und passt hervorragend zum Buch. Auch die Ameisen im Buch als Illustrationen sind schön. Fazit: Eine Geschichte, die jeder schön finden wird, egal ob Vielleser oder Neueinsteiger. Besonders wird man sich an dem Schreibstil erfreuen, die Spannung, die leider ein bisschen später auftaucht, wird anfangs zwar fehlen, die Geschichte ist aber auch so durch viele Eindrücke, interessante Geschehnisse und vielsagende Blicke in die Vergangenheit der Personen gut und realistisch gestaltet. Note: 3+«
ANTWORTEN
»Fesselnd und rührend! Sam, die Hauptperson, flüchtet vor seinem Leben und landet in einem heruntergekommenen Mietshaus mit auf den ersten Blick etwas eigenwilligen Bewohnern. Auf den zweiten Blick allerdings bilden die Bewohner des Hauses eine starke Gemeinschaft, in der jeder für jeden einsteht. Wenn man dieses Buch anfängt zu lesen, kann man es nicht wieder aus der Hand legen. Ich selbst habe es an einem Abend durchgelesen. Am Anfang braucht man zwar etwas Zeit um sich hineinzufinden, aber dann liest es sich gut. Auch die zwei Perspektiven aus denen das Buch geschrieben wurde(Sam/Bohemia) machen die Geschichte noch einmal spannender. Schade an diesem Buch finde ich nur, dass es so kurz ist. Die einzelnen Charaktere sind von der Autorin liebevoll und detailreich beschrieben worden, besonders gut gefallen haben mir Max und Bohemia, mit denen man im Laufe des Buches sehr gut mitfühlen konnte, vor allem mit Max , der Opfer von Mobbing Attacken gewesen ist. Die Geschichte von Max ist keinesfalls realitätsfern, so hört man heute doch von immer härteren Mobbingfällen. Wenn man über Bohemia nachdenkt, dann schwankt man immer wieder zwischen Mitleid und einer gewissen Freundschaft für das „arme“ Mädchen. Ihre Mutter kümmerte sich nicht genug um sie, was weder an fehlender Zuneigung noch an bösem Willen lag, stattdessen war sie mit der Erziehung Bohemias einfach überfordert. Würde ich es in Punkten bewerten, so würde ich 9/10 geben. Warum nur 9 wenn ich dieses Buch so lobe? Ich fand, dass einige Stellen sich hinzogen, andere spannendere dagegen etwas zu kurz waren. Dies ist aber auch mein einziger Kritikpunkt. Ich würde es jedem empfehlen der gerne liest, für diejenigen die eher „Lesemuffel“ sind, würde ich lieber „bewährte Bücher“ empfehlen«
ANTWORTEN
»Eigentlich hat keine der Personen etwas miteinander zu tun, nur durch gemeinsames Wohnen werden Probleme der anderen deutlich. Besonders auffallend ist die "Rabenmutter" von Bohemia, einer kleinen 10jährigen, die am Liebsten die ganze Welt vor Liebe umarmen möchte. Die Situationen und Gefühle werden so deutlich beschrieben, dass ich teilweise kaum noch Luft bekam ähnlich wie in "Kaputte Suppe". Anfangs beschreibt jeder seine kleine Wohnung und was oder wer alles so durchs Haus wuselt, da entweder Bohemia oder Sam erzählen, kam ich anfangs ein wenig durcheinander, doch durch die Sichtweise konnte ich mich nach einer Weile gut hineinversetzen. Ich nahm das Buch gerne zur Hand, bis zu einer bestimmten Stelle, wo ich es nicht mehr wegpacken konnte und die ganze Zeit dachte "Was passiert denn jetzt?". Es ist schrecklich, welche Ereignisse Menschen zusammen bringen können, aber auch total schön, welch großer Zusammenhalt entstehen kann, wenn man erstmal ein wenig von einander weiß. Dieses Buch darf in keinem Bücherregal fehlen, ich bin mal wieder total begeistert von Jenny Valentines Erzählstil. 5 Sterne von 5!!!«
ANTWORTEN
»Das Buch hat mir echt gut gefallen. Ich konnte mich gar nicht mehr losreißen. Man konnte sich auch schnell daran gewöhnen abwechselnd aus 2 Sichten zulesen. Besonders das ergreifende Ende hat mir sehr gefallen. Ich glaube niemand hatte damit gerechnet.«
ANTWORTEN
»Ein wie ich finde, sehr ungewöhnliches Buch. Jenny Valentine schreibt in einer fast sachlichen, kühlen Art, die einen aber doch nicht kalt läßt. Fast scheint es mehr ein Bericht über das Leben der so unterschiedlichen Protagonisten zu sein. Aber nur fast. Denn das Buch hat mehrere Besonderheiten. Zum einen wird es abwechselnd von Sam und Bohemia in der Ich-Perspektive erzählt. Und obwohl die beiden so unterschiedlich sind, setzt sich die Geschichte des Hauses lückenlos fort. Trotz der so knappen Schilderungen der Umgebung, kann man sich dennoch wunderbar ein Bild aufbauen von dem Haus, in dem die Geschichte spielt. Von den Menschen, die dort leben. Von der Geschichte eines jeden einzelnen - aber besonders von den beiden Geschichten von Sam und Bohemia, die überhaupt nicht zusammengehören und hier doch so fesselnd verwoben werden. Ich mochte sowohl Sam als auch Bohemia. Beides eigentlich Kinder, die das Leben doch ein Stück zu erwachsen gemacht hat. Schön fand ich, daß nach und nach in dem Buch dann auch das Rätsel gelöst wurde, warum Sam eigentlich abgehauen ist. Und obwohl man eigentlich böse auf ihn sein sollte, hat man doch nur Mitleid mit ihm. Er hat viel verloren durch dumme Taten und er scheint in der Georgiana Street 33 zu wachsen und zu erkennen. Bohemia kam mir immer ein bißchen wie ein kleiner Schmetterling vor. Schön anzuschauen, liebreizend und doch in der Hektik des Alltags von allen als gegeben hingenommen und so kaum wahrgenommen. Dank ihrer ständigen Quasselei geht sie den Bewohnern fast ein bißchen auf die Nerven. Bis sie nicht mehr da ist und jeder sich fragt, was er hätte besser machen können. Und auch die alte Isabel war für mich eine sehr schöne Rolle. Obwohl sie oft als neugierig und meckernd dargestellt wurde, war sie doch irgendwie die Seele im Haus. Gab das bißchen Liebe, was angenommen wurde. Hielt die Hausgemeinschaft zusammen. Sorgte dafür, daß jeder wußte wer wer ist. Eine Nebenrolle sei noch erwähnt. Max. Sams Freund?! Völlig fasziniert von Ameisen. Und so gibt es einige Erzählungen über die kleinen fleissigen Tiere und wir können erkennen, was Strukturen bewirken können. Ein wirklich gutes Buch, das sich leicht lesen läßt. Das einem versucht zu zeigen, was wichtig im Leben ist und weglaufen nicht immer ein Weg. Denn man nimmt sich immer mit. Einen Satz hab ich Euch noch mitgebracht, der mir im Gedächtnis blieb: "Ich kann nicht weglaufen" sagte ich. "Ich bin nach wie vor verantwortlich. Wo ich auch bin, es ist immer noch meine Schuld."«
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