Coverbild Die Ameisenkolonie von Jenny Valentine, ISBN-978-3-423-62579-1

Die Ameisenkolonie

Roman
Taschenbuch
7,95 EURO
Die Geschichte eines Ausreißers

Als der 17-jährige Sam in London landet, will er vor allem eines: in Ruhe gelassen und von seinen Eltern nicht gefunden werden. Ein heruntergekommenes Haus, dessen Bewohner alle mit ihren eigenen Problemen beschäftigt sind, erscheint Sam als perfekte Unterkunft. Doch gerade als er sich in Sicherheit wiegt, tritt ihm die kleine Bohemia in den Weg. Das leicht verwahrloste Nachbarsmädchen hat sich ausgerechnet Sam zum Freund erwählt. Ehe er sich‘s versieht, ist Bohemia ihm auch nicht mehr egal, und als sie verschwindet, versucht er alles, um sie zu finden. Auf seiner Suche bekommt er unerwartete Hilfe und am Ende sogar die Möglichkeit, sich mit seinem eigenen dunklen Geheimnis auszusöhnen.

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Reihe Hanser
Aus dem Englischen von Klaus Fritz
216 Seiten, ab 14, ISBN 978-3-423-62579-1
Lehrerprüfexemplar
Autor*innen
Portrait von Jenny Valentine

Jenny Valentine

Jenny Valentine studierte Englische Literatur, ist mit einem Sänger und Liedtexter verheiratet und hat zwei Kinder. Ihre Bücher ›Wer ist Violet Park?‹, ›Kaputte Suppe‹ ...

Preise und Auszeichnungen

Luchs
2010 - Luchs des Monats
Übersetzer*innen

Klaus Fritz

Klaus Fritz ist Diplomsoziologe und promovierter Philosoph. Seit 1991 ist er als freier Journalist tätig. Zusammen mit Dietmar Friedmann veröffentlichte er bei dtv ›Wer ...
Autor*innenspecial, Buchspecial
Special

Jenny Valentine

Jenny Valentine ist für ihre witzigen Kinderbücher und auch für ihre tiefgründigen Jugendromane wie ›Kaputte Suppe‹ bekannt.

Pressestimmen

Katja Weise, NDR Info, Januar 2012
»Jenny Valentine hat die seltene Gabe mit traurigen Büchern glücklich zu machen.«
Hedwig Kaster-Bieker, Frankfurter Neue Presse, April 2011
»Die humane Botschaft: Egal, was passiert, auf die Liebe der Eltern ist Verlass. Kommen Freunde dazu, lässt sich vieles meistern.«
Laura Podczeck, mondscheinbuch.wordpress.com, Februar 2012
»Ich finde, es ist ein Muss dieses Buch zu lesen.«
Bernhardt Pehl, Donaukurier, Dezember 2011
»Der Roman ist wunderbar geschrieben und so unterhaltsam wie ermutigend.«
GEOlino, November 2011
»Dieses Buch lässt einen nicht los, weil die Figuren so echt sind, weil die Geschichte zu Herzen geht und zu Kopf steigt.«
Sandra Mönius, Donaukurier, September 2011
»[...]nicht nur ein sehr unterhaltsamer, wunderbar geschriebener, sondern auch ein ermutigender Roman.«
Astrid Frey, Borromäusverein, August 2011
»Großartig! Unbedingt lesenswert in allen Büchereien!«
Wasserburger Zeitung, August 2011
»"Die Ameisenkolonie" ist ein extrem spaßiges Buch, das zeigt, wie cool es ist, Verantwortung für andere zu übernehmen.«
Münchner Merkur, Juli 2011
»"Die Ameisenkolonie" ist ein extrem spaßiges Buch, dass zeigt, wie cool es ist, Verantwortung für andere zu übernehmen.«
M. Hildebrand, Nürnberger Zeitung & Nürnberger Nachrichten, Juli 2011
»Eine Erzählperle! Und mit 215 Seiten dick genug, um damit über die Ferien zu kommen.«
Ruth Rousselange, Saarbrücker Zeitung, Juli 2011
»Eine Geschichte mit feinstem Gespür für das, was Jugendliche fürchten und wünschen, was sie zermürbt und bewegt.«
Béatrice Wälti, querlesen.ch, Juli 2011
»Und wieder ist es die magische Erzählstimme der Autorin, die bewirkt, dass einem die Figuren unweigerlich ans Herz wachsen. Eine feinfühlig erzählte Geschichte, die berührt.«
Karin Hahn, Karin Hahn Rezensionen, Juni 2011
»Jenny Valentine ist eine vielschichtige Geschichte gelungen, die noch lang nach der Lektüre den Leser gedanklich beschäftigen wird.«
Jörn Pinnow, literaturkurier.de, Juni 2011
»Ganz sensibel und genau kann die Autorin von ihren Figuren erzählen, vermittelt eine Botschaft ohne zu belehren und begeistert mit einer geheimnisvollen Geschichte.«
Kleine Zeitung, Mai 2011
»Ein grandioser Wurf, der alle Gefühle weckt (ab 14).«
Antje Wilken, Bremer Anzeiger, Mai 2011
»›Die Ameisenkolonie‹ beginnt langsam, fesselt schnell und zum Schluss überstürzen sich die Ereignisse.«
Shadow91, buechereule.de, Mai 2011
»Ein Buch, das uns in unserer schnelllebigen Zeit aufmerksam macht, wie wichtig Freunde, Familie, Vertrauen und Liebe für uns sind. LESEN!!!«
St. Galler Tagblatt und Thurgauer Zeitung, Schweiz, Mai 2011
»Lektüre mit Ameisenkribbeln im Bauch.«
Angelika Overath, Neue Zürcher Zeitung, April 2011
»Ein spannender und berührender Jugendroman.«
Vivian Yurdakul, Berliner Zeitung, März 2011
»Die Autorin schreibt ohne die Moralkeule zu schwingen, ihre Sprache ist angenehm einfach und nicht kitschig. Spannend ist die Handlung auch.«
Bücher , März 2011
»Jenny Valentine ist eine spannende Geschichte um einen Ausreißer in einem diffusen sozialen Milieu gelungen.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»„Die Ameisenkolonie“ ist eine schöne Geschichte, die interessant gestaltet ist. Ich möchte nicht zu sehr auf den Inhalt zugreifen, damit nicht viel verraten wird. Positiv ist, dass jede Person ihren eigenen Hintergrund hat: die junge lebensfreudige Bo, der geflohene, schon junge Erwachsene Sam, die alte, neugierige aber doch sehr fürsorgliche Isabel, die „gescheiterte“ Mutter Cherry - alles sehr abwechslungsreich, so dass keine Langeweile entsteht. Schade fand ich es eigentlich deshalb, das die Kapitel immer nur aus Bohemias oder Sams Sicht geschrieben sind. Ein „Knaller“ war das Buch für mich ehrlicherweise nach einiger Zeit nicht, da ich eigentlich andere Genre vorziehe und die Spannung fehlte, aber Valentines Schreibstil hat das fast wett gemacht. Er ist sehr flüssig und beeindruckt durch viele interessante Eindrücke. Alles wird genau so beschrieben so dass man sich gut in die Personen und in das Geschehen hineinversetzen kann. Dem Zitat „Jenny Valentine hat eine magische Erzählstimme, deren Sogkraft man sich nicht entziehen kann. (…) Sie schreibt wunderschön und vor allem so überzeugend.“ (Times Online) kann ich also nur zustimmen. Der Schreibstil hat mich auch immer wieder dazu gebracht, das Buch weiterzulesen, auch wenn ich es teils langweilig wegen der fehlenden Spannung fand, die erst gegen Ende auftrat. Jenny Valentine lässt die Geschichte nach dem hauptsächlich spannendsten Ereignis für mich irgendwie schnell enden, was für mich dann den Eindruck erweckte, das alles, was vor dem Ereignis geschah, zu ausführlich beschrieben war - für mich war also das Ende im Verhältnis zum Rest des Buches zu schnell und kurz. Dennoch ist es auch sehr schön gestaltet und rundet die Geschehnisse gut ab. Das Buch ist von außen schön gestaltet aber die Beine mit den zu großen Schuhen und dem langen Kleid erwecken Fragen – ich verstehe nicht, was das mit der Geschichte zu tun hat. Der Titel „Die Ameisenkolonie“ wird nach und nach verständlich (ich habe zuerst nicht das gelesen, was hinten auf dem Buch steht). Alle Bewohner des Hauses in der Georgina Street 33 wuseln rum wie Ameisen, aber wenn es hart auf hart kommt, sind sie alle zur Stelle, um zu helfen. So ist der Titel gut überlegt und passt hervorragend zum Buch. Auch die Ameisen im Buch als Illustrationen sind schön. Fazit: Eine Geschichte, die jeder schön finden wird, egal ob Vielleser oder Neueinsteiger. Besonders wird man sich an dem Schreibstil erfreuen, die Spannung, die leider ein bisschen später auftaucht, wird anfangs zwar fehlen, die Geschichte ist aber auch so durch viele Eindrücke, interessante Geschehnisse und vielsagende Blicke in die Vergangenheit der Personen gut und realistisch gestaltet. Note: 3+«
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