Coverbild Die Leiden des jungen Werthers von Johann Wolfgang von Goethe, ISBN-978-3-423-02676-5
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Johann Wolfgang von Goethe, Joseph Kiermeier-Debre

Die Leiden des jungen Werthers

Leipzig 1774

Nonkonformismus als Rebellion der Gefühle

»Lotte! Lotte! ? Und mit mir ist's aus! Meine Sinnen verwirren sich. Schon acht Tage hab ich keine Besinnungskraft, meine Augen sind voll Thränen. ... Mir wär's besser ich gienge.«

Goethe selbst hat die bündigste Inhaltsangabe zu seinem ›Werther‹ gegeben: »Eine Geschichte (...), darin ich einen jungen Menschen darstelle, der (…) sich in schwärmende Träume verliert, sich durch Spekulation untergräbt, bis er zuletzt durch dazutretende unglückliche Leidenschaften, besonders eine endlose Liebe zerrüttet, sich eine Kugel vor den Kopf schießt.«

Nonkonformismus als Rebellion der Gefühle - diese Botschaft des berühmten Briefromans, der innerhalb der deutschen Literatur den Beginn der modernen Prosa markiert, ist heute so aktuell wie vor 200 Jahren und gilt als Schlüsselwerk des Sturm und Drang. Er thematisiert den unüberbrückbaren Zwiespalt zwischen Geist und Natur, zwischen Ich und Gesellschaft, den der sensible Bürgersohn Werther empfindet und an dem er zerbricht. Bei seinen Zeitgenossen wurde Goethes Roman äußerst kontrovers diskutiert, da er darin mit den damaligen bürgerlichen Wertvorstellungen brach und somit bei den Kritikern eine Welle der Entrüstung auslöste.

»Es ist ein Meisterwerk, worin hinreißendes Gefühl und frühreifer Kunstverstand eine fast einmalige Mischung eingehen. Jugend und Genie sind sein Gegenstand, und aus Jugend und Genie ist es selbst geboren.« Thomas Mann

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Details

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Bibliothek der Erstausgaben
176 Seiten, ISBN 978-3-423-02676-5
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1. Oktober 2008

Autorenporträt

Johann Wolfgang von Goethe

Johann Wolfgang Goethe (geadelt 1782) wurde am 28. August 1749 in Frankfurt am Main geboren und starb am 22. März 1832 in Weimar. Sein Werk prägte die Epochen des ...

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Portrait des Autors Joseph Kiermeier-Debre

Joseph Kiermeier-Debre

Prof. Dr. Joseph Kiermeier-Debre war bis vor kurzem Leiter des Antoniter-/Strigelmuseums und der MEWO Kunsthalle in Memmingen, ist Dozent für Neuere deutsche Literatur ...

Autorenspecial

Special
Johann Wolfgang von Goethe
Wie viel Goethe braucht der Mensch? Zeit seines Lebens arbeitete Goethe an einer Vielzahl literarischer Werke, die großteils in die Literaturgeschichte eingegangen sind.

Pressestimmen

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Leserstimmen

Ihre Meinung

Sascha Euler, Juni 2004
»Ein wirklich grandioses Buch! Goethes Sprachstiel des Sturm und Drang ist absolut überwältigend, ein jeder sollte dieses Werk einmal gelesen haben. Die Gefühls und Naturbeschriebungen, die melodramatische Liebes und Leidensgeschichte des jungen Werther sind wirklich mitreißend geschrieben. Auch sehr bemerkenswert sind die Auszüge aus Ossians Gesängen, welche noch ein ganzes stück hinreißender sind. Die Zeitgenössische Rezension "Da sitz ich nun mit zerflossenem Herzen" trifft absolut zu. Ein absolut empfehlenswert(h)es Werk!«
ANTWORTEN
Matthias Möller, Februar 2004
»Auch wenn Werther ein junger Mann voll von maßloser selbstüberschätzung ist, der eigentlich nur bedauernswert ist, so entwickelt man im Laufe des Lesens einen Hass gegen einen realitätsfremden Jüngling, der alles versucht ,nur um sich zu inszenieren und somit seinem Narzismus zu fröhnen.«
ANTWORTEN
Kai Fischer, August 2002
»Zugegeben, ich war froh als er sich erschossen hatte! Dieses theatralische Dahinsichen, dieses Selbstmitleid ist Öl ins Feuer romantischer Wirrköpfe.«
ANTWORTEN
Thomas Petutschnig, November 2001
»Ich finde es wirklich gut, dass es den "Werther" in dieser günstigen Ausgabe gibt. Denn die erste Ausgabe unterscheidet sich doch sehr beträchtlich von der überarbeiteten Fassung. So kann man leicht vergleichen - und die Vorzüge der Erstfassung schätzen lernen.«
ANTWORTEN
K, September 2001
»Ein wundervolles Buch, eine wunderschöne Geschichte. Für Menschen, die Seelenverwandte suchen. Eines von den Büchern die jeder gelesen haben muss und das keine weitere Kommentare bedarf.«
ANTWORTEN
Dominik Hangartner, April 1999
»Werther leidet zu viel und küsst zu wenig. Nur für einsame, suizidgefährdete Romantiker. lihangartner@datacomm.ch«
ANTWORTEN
Josef Renner, eiding 4, 4850 TIMELKAM, März 1998
»Goethes Werther - aktueller denn je. Ein Buch, das den Zahn der Zeit trifft, das vor allem der Jugend heute mehr geben kann als damals, als es geschrieben wurde. So gefühlvoll und doch voller Schmerz lebt der Werther. Ein Buch voller Liebe und Trauer, ein buch voller Sehnsucht. ein Buch für unsere Zeit. Wer den Werther kennt, wird ihn lieben.«
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