Coverbild Bismarck - Dämon der Deutschen von Johannes Willms, ISBN-978-3-423-34838-6
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Bismarck - Dämon der Deutschen

Anmerkungen zu einer Legende
Mit einem Vorwort zur Taschenbuchausgabe
Die Entlarvung eines Mythos

Otto Fürst von Bismarck (1815–1898), der »Eiserne Kanzler« und Begründer des Deutschen Reiches von 1871, gilt heute noch vielen als Deutschlands bedeutendster Staatsmann. Johannes Willms entwirft ein anderes Bild: Er zeigt Bismarck als ausgeprägten Opportunisten, als fintenreichen Machtpolitiker und Hasardeur, der ein System widersprüchlicher Allianzen und Bündnisse entwarf und die Einheit des Deutschen Reiches zwar zuwege brachte, aber dessen innere Gegensätze bestehen ließ. Für Willms ist Bismarck einer der Mitverantwortlichen für die katastrophale Entwicklung zum Ersten Weltkrieg und zur NS-Diktatur. Seine kritische Biografie ist eine anregende Auseinandersetzung mit dem Bismarck-Mythos, fundiert, zugespitzt, aber auch geprägt von Respekt für die intellektuellen Fähigkeiten des Reichskanzlers.

Erhältlich als
   Taschenbuch
Coverbild Bismarck - Dämon der Deutschen von Johannes Willms, ISBN-978-3-423-34838-6
1. Januar 2015
978-3-423-34838-6
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Coverbild Bismarck - Dämon der Deutschen von Johannes Willms, ISBN-978-3-423-42438-7
1. Januar 2015
978-3-423-42438-7
10,99 [D]
Details
EUR 12,90 € [DE], EUR 13,30 € [A]
dtv Sachbuch
336 Seiten, ISBN 978-3-423-34838-6
Autorenporträt
Portrait des Autors Johannes Willms

Johannes Willms

Johannes Willms, geboren 1948, war Feuilletonchef der ›Süddeutschen Zeitung‹, deren Kulturkorrespondent in Paris und ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zu Themen ...

Pressestimmen

Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung, 18. März 2015
»Wie unter Otto von Bismarck das europäische Gleichgewicht zerschlagen wurde, welch fragwürdiges System von einander widersprechenden Verträgen er hinterließ, kann man hier nachlesen.«
Ulrich Lappenküper, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31. März 2015
»Anregend, zugespitzt und sehr aufschlussreich, so rühmt der Verlag das Buch. Dem kann der Rezensent sich anschließen, auch wenn er die Kernthese dezidiert nicht teilt.«
Damals, 1. März 2015
»Mit beachtlicher Formulierungskunst und gestützt auf viele Bismarck-Zitate entwirft Willms das Bild eines machtbesessenen, skrupellosen und von pathologischem Hass auf die 'Reichsfeinde', die katholische Kirche und die Sozialdemokratie, getriebenen Politikers.«
Alfons Huckebrink, www.autor-des-eigenen-lebens.de, 3. Februar 2015
»Willms stutzt den viel gepriesenen Staatsmann Bismarck auf sein Format als intelligenten Hasardeur und bornierten Interessenvertreter des junkerlichen Preußens zurecht.«

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