9783423216166
Leseprobe merken zur Reihe
Judith Winter

Sterbegeld

Kriminalroman
Der dritte Fall für Emilia Capelli und Mai Zhou

Ein kleiner Junge wählt den Notruf der Polizei. Er schwebt in höchster Gefahr. Doch die Polizeibeamten kommen zu spät – der Junge und seine Familie wurden kaltblütig ermordet.

Acht Monate später: Die Ermittlerinnen Emilia Capelli und Mai Zhou stehen vor einer Zerreißprobe. Thorsten Mohr, ein geschätzter Kollege, wird bei einer Razzia getötet. Mysteriös: Kurz vor seinem Tod hat Mohr offenbar die vorgeschriebene Schutzweste abgelegt. Aber warum?

Die Kollegen sind ratlos, doch bald deutet alles darauf hin, dass es eine undichte Stelle in den eigenen Reihen gibt. Zur selben Zeit wird der Fall der ermordeten Familie wieder aufgerollt. Möglicherweise wurde damals der falsche Täter gefasst. Zwei Fälle von höchster Brisanz für Capelli und Zhou.

Erhältlich als
  Taschenbuch
9783423216166
18. Dezember 2015
978-3-423-21616-6
9,95 € [D]
inkl. MwSt., versandkostenfrei in D, A, CH, weitere Infos
in den Warenkorb
Oder beim
lokalen Buchhändler bestellen.
Auch erhältlich bei:
  E-Book
9783423428538
18. Dezember 2015
978-3-423-42853-8
7,99 € [D]

Details

EUR 9,95 € [DE], EUR 10,30 € [A]
dtv Allgemeine Belletristik
Originalausgabe, 464 Seiten, ISBN 978-3-423-21616-6
18. Dezember 2015

Autorenporträt

Judith Winter

Judith Winter, 1969 in Frankfurt am Main geboren, studierte Germanistik und Psychologie in Berlin und Wien und arbeitete viele Jahre in einem renommierten wissenschaftlichen Institut, bevor sie sich selbständig machte. Nach Aufenthalten in Mailand und Paris lebt sie heute mit ihrer Familie in Konstanz.

Reihenspecial

Special
Judith Winter: Emilia Capelli und Mai Zhou
Das Ermittler-Team Emilia Capelli und Mai Zhou: jung, professionell, erfolgreich – und voller Gegensätze.

Pressestimmen

Peter Förster, meine-kommissare.de, Dezember 2015
»Ein weiterer, hervorragend geschriebener Krimi einer Autorin, die ihr Handwerk versteht und beherrscht.«
Jolie, Januar 2016
»Superspannend!«
musicalcocktail.info, Januar 2016
»Spannend und kurzweilig bis zum Schluss ist ›Sterbegeld‹ sehr empfehlenswert.«
Martina Jordan, Main Echo, Februar 2016
»Ein gelungener Krimi mit genau der richtigen, unaufdringlichen Menge Frankfurter Lokalkolorit.«
Ruth Van Nahl, www.alliteratus.com
»Sterbegeld ist ein hervorragender Krimi, an dem ich absolut nichts aussetzen kann.«

Leserstimmen

Ihre Meinung

leseratte1310, März 2016
»Ein kleiner Junge ruft den Notruf der Polizei. Als die Polizisten ankommen erwartet sie etwas Grauenhaftes. Eine ganze Familie wurde getötet. Der mutmaßliche Täter wird gefasst. Einige Zeit später wird der Polizist Thorsten Mohr bei einer Razzia getötet. Warum er allerdings die vorgeschriebene Schutzweste nicht anhat, gibt den Kollegen Rätsel auf. Es deutet einiges darauf hin, dass es einen Maulwurf bei der Polizei gibt. Emilia Capelli und Mai Zhou müssen gegen die eigenen Kollegen ermitteln. Nun gibt es auch noch Zweifel an der Täterschaft des Mörder der Familie und der Fall wird wieder aufgerollt. Die Ermittlung in zwei Fällen bringt die beiden Ermittlerinnen an ihre Grenzen. Sie wollen nicht glauben, dass Kollegen involviert sind. Doch wem kann man wirklich trauen? Schon bald geraten sie selbst in Gefahr. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen und die Geschichte außerordentlich fesselnd. Bereits der Prolog lässt das Grauen spüren, obwohl die Grausamkeiten vorsichtig platziert wurden. Die beiden Protagonistinnen können unterschiedlicher nicht sein. Daher sind kleinere Auseinandersetzungen vorprogrammiert. Obwohl sie auch immer wieder Alleingänge unternehmen, ergänzen sie sich gut bei ihren Ermittlungen. Die beiden bilden ein sehr interessantes Team. Am Ende gibt es für sie die Erkenntnis, dass Kennen und „zu Kennen glauben“ zwei Paar Schuh sind. Die komplexe Handlung ist spannend und wartet mit einigen Überraschungen auf, so tappte ich bis zum Schluss immer im Dunkeln. Es gibt Wendungen, die sind echt schockierend. Das Buch hat mich gut unterhalten und ich kann es nur empfehlen.«
ANTWORTEN
Gelidne, Februar 2016
»Sterbegeld, von Judith Winter Cover: Ein Eye-Catcher, dunkel und düster. (Nachdem ich das Buch nun gelesen habe, aber kein Bezug zur Geschichte). Inhalt: Ein kleiner Junge wählt den Notruf der Polizei. Offenbar schweben er und seine Familie in höchster Gefahr. Doch die Polizeibeamten kommen zu spät – der Junge und seine ganze Familie wurden kaltblütig ermordet. Nach fast einem Jahr wird der Fall wieder aufgenommen, und die beiden Polizistinnen, Emilia Capelli und Mai Zhou, werden darauf angesetzt. Parallel dazu sollen sie innerhalb ihrer Abteilung ermitteln und einen „Maulwurf“ entlarven, der schon ein Opfer in ihren eigenen Reihen gekostet hat. Meine Meinung: Ich bin sehr schwer in dieses Buch hineingekommen. Ich finde der Schreibstil ist sehr verwirrend, an vielen Stellen ausschweifend blumig, dann wieder übertrieben und abschweifend. Es gibt immer Umwege und Wiederholungen die mich in der Geschichte nicht weiterbringen. Dann so abgefahrene Szene in der eine „Über-Protagonistin“ mit verbundenen Augen, in einem fahrenden Auto, die Uhrzeit riechen und fühlen kann!? Das Verhältnis zwischen Capelli und Zhou finde ich auch recht ruppig und gereizt, fast feindselig. Es gibt 3 bzw. 4 Erzählstränge, die zwar am Ende des Buches irgendwie zusammen kommen, aber irgendwie auch in der Luft hängenbleiben. Es geht um eine intern undichte Stelle, Verrat, Korruption und Misstrauen, aber so genau blicke ich nicht durch was da genau eingefädelt wurde und wie der Maulwurf entlarvt werden soll. Irgendwie geht mir der Spaß beim Lesen verloren, weil ich immer das Gefühl habe nichts zu kapieren. Erst auf den letzen Seiten kommen dann Bewegung und Ermittlungserfolge ins Spiel. Und das dann „Zack Zack“, alle Indizien auf einer Seite. Mir war dann unklar wie Zhou auf all die Fakten gestoßen ist. Auch für den „Maulwurf“ wird zwar das Motiv klar, aber wie es dazu gekommen ist bleibt im Dunkeln. Autorin: Judith Winter, 1969 in Frankfurt am Main geboren, studierte Germanistik und Psychologie und arbeitete viele Jahre in einem wissenschaftlichen Institut. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Konstanz. Mein Fazit: Das Buch hat mich sehr lange ratlos gelassen. Erst auf den letzen 50 Seiten (von 460) kam für mich sowas wie Spannung und Bewegung ins Spiel. Deshalb von mir 3 Sterne.«
ANTWORTEN
Glanzleistung, Januar 2016
»Verräter in den eigenen Reihen In ihrem dritten gemeinsamen Auftritt haben es die Frankfurter Ermittlerinnen Emilia Capelli und Mai Zhou mit gleich zwei schwierigen Fällen zu tun. Zum einen gilt es einen Vierfachmord einer unbescholtenen Familie aufzuklären. Das Motiv ist völlig unklar und der in U-Haft sitzende Täter ist augenscheinlich unschuldig. Zum anderen sind da etliche Ungereimtheiten in den eigenen Reihen und Em und Mai sollen die eigenen Kollegen bespitzeln um einen Korruptionsverdacht aufzudecken. Gewohnt rasant und mit kurzen knackigen Kapiteln gelingt es Judith Winter abermals den Leser voll in ihren Bann zu ziehen. Die Handlung wechselt zwischen typischen Ermittlungsszenen und undurchsichtigen Ereignissen. Da gibt es zum einen den jungen sehr ambitionierten Anwalt Karel Schubert, der auf Teufel komm raus seinen Mandanten vor dem Gefängnis bewahren will, zum anderen erscheint eine undurchsichtige Frau, die augenscheinlich für den Geheimdienst arbeitet und sich plötzlich in einem dunklen Schacht wiederfindet und dann gibt es auch noch sehr interessante Nebenpersonen wie den Exjunkie Jonah, der von einem angesehenen Galeristen von der Straße geholt wird. Das Cover ziert ein großer Hirschkäfer, der mit Blut bedeckt ist. Rückschlüsse auf die Handlung kann man dabei nicht ziehen aber es passt wunderbar zu den Vorgängern. Insgesamt eine runde Sache und durch zwei verschiedene Themenbereiche im Buch auch wirklich sehr spannend. Aufbau und Sprachstil gefielen mir besser als bei den Vorgängern und man wird endlich mit dem gesamten Team warm. Weniger gefallen hat mir der Mordfall an der 4-köpfigen Familie. Das wirkte mir einfach doch letztendlich zu unstimmig und konstruiert. Fazit: 4 Sterne für ein taffes, selbstbewusstes Ermittlerduo und eine rasante Handlung.«
ANTWORTEN
Baerbel82, Dezember 2015
»Spannend und beklemmend »Mach die Augen auf! « Nein, denkt sie. Ich will nicht! Ich KANN nicht! So startet ein hervorragender Krimi, der den Leser von der ersten bis zur letzten Seite nicht mehr loslässt. „Sterbegeld“ ist bereits der dritte Fall für die beiden ungleichen Frankfurter Kommissarinnen Emilia Capelli und Mai Zhou. Dennoch handelt es sich um eine eigenständige, in sich abgeschlossene Geschichte, die ohne Vorkenntnisse lesbar ist. Diesmal müssen Em und Mai bis an ihre Grenzen gehen. Worum geht es? Gleich zwei Handlungsstränge gilt es zu verfolgen: Ein psychopathischer Mörder hat eine junge Familie kaltblütig ermordet, Vater, Mutter und zwei kleine Kinder. Der mutmaßliche Täter wird verhaftet. Doch dann tauchen neue Beweise auf und die Untersuchungen werden wieder aufgenommen. Möglicherweise wurde damals der Falsche gefasst. Zur selben Zeit wird Thorsten Mohr, ein Kollege der Abteilung für Kapitaldelikte, bei einer Razzia getötet. Als ein weiteres Mitglied des Teams tot aufgefunden wird, deutet alles darauf hin, dass es eine undichte Stelle in den eigenen Reihen gibt. Wer ist der Verräter und wo liegt sein Motiv? Nach ihrem gelungenen Debütroman „Siebenschön“ konnte sich Judith Winter meines Erachtens von Buch zu Buch steigern. „Sterbegeld“ ließ sich wieder flott und unterhaltsam lesen. Unerbittlich dreht die Autorin an der Spannungsschraube. Auch der Verräter und sein Motiv bleiben lange im Dunkeln. Beide Fälle werden erst ganz am Ende schlüssig aufgelöst. Em und Mai können eigentlich nicht viel miteinander anfangen. Doch es verbindet sie mehr, als auf den ersten Blick zu vermuten ist: Überdurchschnittlich intelligent, haben beide eine scharfsinnige und zielorientierte Arbeitsweise, opfern ihr Privatleben der Karriere - und lernen die Qualitäten der anderen bald zu schätzen. Inzwischen duzen sie sich sogar. Fazit: Uneingeschränkte Empfehlung für jeden Krimifan und auch allen anderen Lesern wärmstens ans Herz gelegt.«
ANTWORTEN
Ihre Leserstimme wird nach Prüfung durch den dtv - ohne Angabe Ihrer E-Mail-Adresse - hier veröffentlicht. Im Text sind keine HTML-Formatierungen und URLs erlaubt.
Bitte die zwei gleichen Bilder auswählen:

Weitere Bücher des Autors

merkzettel (0)

Es befinden sich keine Artikel in Ihrem Merkzettel


zum Merkzettel

warenkorb (0)

Es befinden sich keine Artikel in Ihrem Warenkorb


Gesamtbetrag:
0,00 €
inkl. MwSt. zzgl. Versand

My dtv


Jetzt registrieren