Coverbild Dinge, die wir heute sagten von Judith Zander, ISBN-978-3-423-24794-8
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Judith Zander

Dinge, die wir heute sagten

Roman

Ein Kaff, verschüttet in der Landschaft. Bresekow erzählt

Bresekow, ein Dorf in Vorpommern. Als die alte Frau Hanske stirbt, kommt ihre Tochter Ingrid mit ihrer Familie aus Irland zur Beerdigung. Ingrid hatte Bresekow vor vielen Jahren fluchtartig verlassen. Der Besuch verändert vieles im Dorf, wirft gerade für die Familien Ploetz und Wachlowski alte und neue Fragen auf. Die Dorfbewohner beginnen zu sprechen, über ihr derzeitiges Leben und ihre Verstrickungen von damals. Bresekow war immer eine kleine Welt, eng, abgelegen und heute zudem vom Verfall bedroht.

Judith Zander lässt drei Generationen zu Wort kommen. Sie erzählt mit ungeheurer Sprachkraft von einem verschwiegenen Ort im Nordosten Deutschlands, von Provinz und Alltag, von Freundschaft und Verrat, vom Leben selbst.

Die Autorin wurde bei den 34. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt für ihren Auszug aus 'Dinge, die wir heute sagten' mit dem 3sat-Preis 2010 geehrt. Sie erhielt für diesen Roman den Preis der Sinecure Landsdorf 2010 und war nominiert für den Klaus-Michael Kühne-Preis 2010. Zudem wurde der Roman auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2010 aufgenommen.

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Coverbild Dinge, die wir heute sagten von Judith Zander, ISBN-978-3-423-24794-8
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1. Februar 2011
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24,99 € [D]

Details

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Originalausgabe, 480 Seiten, ISBN 978-3-423-24794-8
1. September 2010

Autorenporträt

Portrait des Autors Judith Zander

Judith Zander

Judith Zander wurde 1980 in Anklam geboren und lebt heute in Berlin. Sie studierte Germanistik, Anglistik sowie Mittlere und Neuere Geschichte in Greifswald, ...

Preise und Auszeichnungen

Poesiepreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft

2015

Uwe-Johnson-Preis

2011 - Förderpreis

Mediathek

Lesung: Judith Zander: Dinge, die wir sagten

Audio

dtv Bücher-Podcast ›Dinge, die wir heute sagten, Teil I‹

dtv Bücher-Podcast ›Dinge, die wir heute sagten, Teil II‹


Pressestimmen

Susanne Schulz, Nordkurier, Juli 2011
»Als Lyrikerin längst namhaft, setzt Judith Zander mit ihrem ersten Roman Maßstäbe.«
Nina-Anna Beckmann, Main-Echo, März 2011
»›Dinge, die wir heute sagten‹ ist ein eindrucksvolles, sensibel und differenziert gestaltetes Porträt eines Dorfes, wie es nicht nur in Vorpommern existieren könnte.
«
Berliner Morgenpost, Februar 2011
»Fesselnde und sprachgewaltige Erzählung über den Alltag in der nordostdeutschen Provinz.«
Thalia Magazin, lit.Cologne 2011, Januar 2011
»Mit großer Sprachgewalt erzählt sie von einem verschwiegenen Dorf im Nordosten Deutschlands, von Provinz und Alltag, von Freundschaft und Verrat - vom Leben eben.«
Frauke Kaberka, Offenbach-Post, Dezember 2010
»Es ist ein starkes Generationenporträt, das Judith Zander geschaffen hat.«
Kultur Info, Koblenz, Dezember 2010
»Sie erzählt mit ungeheurer Sprachkraft von einem verschwiegenen Ort im Nordosten Deutschlands, von Provinz und Alltag, von Freundschaft und Verrat, vom Leben selbst.«
Jobst-Ulrich Brand, Focus online, September 2010
»Es ist eine vielstimmige Geschichte, die vom Weggehen handelt und vom Bleibenmüssen und von der Sehnsucht nach Veränderung. Ein gebrochener, alles andere als idyllischer Heimatroman.«
Cornelia Zetzsche, Bayern 2 / radioTexte - das offene Buch, Juni 2010
»Berührend, wie Judith Zander für dieses 'karge Endlein der Welt', diese Chronik der Ereignislosigkeit, Sympathie und eine Melodie findet.«
Tobias Wenzel, DeutschlandRadio Kultur, Juni 2010
»Als Dichterin ist Judith Zander schon lange kein Geheimtipp mehr. Aber einen ebenso dicken wie sprachgewaltigen Roman hätte wohl kaum jemand von ihr erwartet.«
Inge Kutter, Die Zeit, Zeit-Campus, November-Dezember , November-Dezember 2010
»[Oder] man kann nur glücklich sein darüber, dass da eine junge Autorin etwas ganz Neues geschaffen hat.«
Sabine Rohlf, Missy Magazine, Dezember 2010 - Januar 2011
»In ihrem presgekrönten Roman über das Ostdeutsche Landleben kriecht die junge Autorin geradezu in die Köpfe ihrer Figuren.«
Bücher, Januar - Februar 2011
»Ihre Wortgewalt, die fein zesilierten Abtönungen der die Figuren charakterisierenden Sprachfärbungen schaffen Authentizität [...].«
Mario Günther-Bruns, buch-ticker.de, Oktober 2012
»Ein wundervolles Buch, lebensnah und lebensklug!«
Deldorado & Oldenburg , Februar 2011
»Ein ungewöhnliches Buch von einer Autorin, die mit einer besonderen Beobachtungsgabe gesegnet ist.«
Gabi Lukomski, Aachener Nachrichten, Januar 2011
»Ein famoses Romandebüt!«
Anne Schumacher, Rezensöhnchen - Zeitschrift für Literaturkritik Bamberg, Januar 2011
»Judith Zander ist ein geniales Romandebüt gelungen.«
Bettina Kugler, St. Galler Tagblatt, Schweiz, Dezember 2010
»Ginge es nach Judith Zander, dann wären wohl alle Menschen Bresekower.«
Rainer Paasche-Beeck, Kieler Nachrichten, Dezember 2010
»Einer jungen Autorin gelingt ein Roman, der den Statisten deutscher Geschichte starke und authentische Stimmen verleiht.  «
Lutz Hagestedt, Norddeutsche Neueste Nachrichten, November 2010
»Feinste deutsche Gegenwartsliteratur.«
Maria Schorpp, Südkurier, November 2010
»Judith Zander ist 30 und hat einen erstaunlich lebensklugen Roman vorgelegt.«
Karin Martin, Wellness Magazin, Wien, November 2010
»Kraftvoller und lebendiger Debutroman einer jungen Autorin über Provinz, Alltag, Freundschaft und Verrat.«
Saarbrücker Zeitung, Oktober 2010
»Zanders Roman nimmt vom Thema her die Stimmung auf, die Lars von Triers filmisches Meisterwerk ›Dogville‹ beherrscht.«
Rainer Paasch-Beeck, Mecklenburgisch-Pommersche Kirchenzeitung, Oktober 2010
»Die eindringlichen Stimmen ihrer Hauptfiguren bleiben noch lange im Ohr […].«
Mark-Christian von Busse, Hessisch-Niedersächsische Allgemeine, Oktober 2010
»Dinge, die mal jemand sagen musste.«
Anne Reinert, Neue Osnabrücker Zeitung, September 2010
»Bewundernswert kunstvoll ist das, was Zander gelingt.«
Britta Heidemann, Westdeutsche Allgemeine, Oktober 2010
»Den Namen dieser Autorin sollte man sich merken.«
Babette Kaiserkern, Märkische Allgemeine, 2./3.10.2010
»Judith Zanders Roman lebt von der Sprache.«
Lilo Solcher, Augsburger Allgemeine Zeitung, Oktober 2010
»Ein großartiger, sprachgewaltiger Debütroman über das Leben, über Liebe und Tod, Gewalt und Sexualität und über den Versuch einer Orientierung in richtungslosen Zeiten.«
Stadtblatt Osnabrück, Oktober 2010
»Es ist die Anatomie zweier Mikrokosmen: Familie, Dorf.«
Anja Schachtschabel, Ostthüringer Zeitung, Oktober 2010
»Judith Zander setzt ihren Roman wie ein Uwe-Johnson-Puzzle zusammen.«
Leslie Brook, Rheinische Post, Oktober 2010
»Den Debütroman von Judith Zander sollte man lesen wie ein Hinzugezogener, der dabei ist, die Menschen in seiner neuen Heimat kennen zu lernen.«
Claudia Voigt, KulturSPIEGEL, Oktober 2010
»Die 30-jährige Debütantin Judith Zander hat einen vielstimmigen Roman geschrieben […].«
Emotion, Nr. 10/2010
»Sie verknüpft stilsicher Vergangenes mit Gegenwärtigem […].«
Hamburger Abendblatt, Oktober 2010
»Die Technik der mehrstimmigen Dorfgeschichte perfektioniert Zander[…].«
Neue Presse, Oktober 2010
»Diesem ›kargen Endlein der Welt‹ entlockt sie mit erstaunlicher Sprachfülle ein Porträt dreier Generationen […].«
Christian Mentz, Passauer Neue Presse, Oktober 2010
»Zander gibt den pommerschen Stimmen eine solche lyrische Dichte, dass man das Land sehen möchte.«
Carola Wiemers, Deutschlandradio Kultur, September 2010
»Mit sprachlicher Eleganz schlüpft Zander in die verschiedenen dialektalen Klänge des Platt- und Hochdeutschen […].«
Frauke Kaberka, Magdeburger Volksstimme, September 2010
»Es ist ein starkes Generationenporträt, das Judith Zander hier geschaffen hat.«
Maike Albath, MDR Figaro, September 2010
»Das ist wirklich Heimatliteratur im besten Sinne des Wortes und ganz aufregendes literarisches Erzählen über die Gegenwart.«
derwahnsinnhateinennamen.twoday.ndet, September 2010
»Eine dringende Leseempfehlung.«
Isabel Metzger, www.taz.de, September 2010
»Dinge, die wir heute sagten‹ ist ein sehr bemerkenswerter Debütroman.«
mittelhessen.de, September 2010
»Es ist ein starkes Generationenporträt, das Judith Zander hier geschaffen hat.«
Katrin Hillgruber, Badische Zeitung, September 2010
»Nominiert für den Deutschen Buchpreis: Judith Zanders außergewöhnlicher Debütroman ›Dinge, die wir heute sagten‹.«
Dierk Wolters, Frankfurter Neue Presse, September 2010
»Tatsächlich schafft es Zander, das Sich-nicht-mitteilen-Können ihrer Figuren sehr beredt zur Sprache zu bringen.«
Jan Küveler, Welt kompakt, September 2010
»[…] Shortlist-Überraschung Judith Zander[…].«
faz.net, September 2010
»[…] ein mutiges und sehr vielversprechendes Debüt […].«
focus.de, September 2010
»Ein gebrochener, alles andere als idyllischer Heimatroman.«
relevant.at, September 2010
»Es ist ein starkes Generationenporträt, das Judith Zander hier geschaffen hat.«
Wolfgang Schneider, Börsenblatt , September 2010
»[…] ein sprachlicher Ehrgeiz, der weit über Prosa-Normalmaß hinausgeht […]«
Die Rheinpfalz, September 2010
»Zander verfügt über einen außergewöhnlichen sprachlichen Variationsreichtum.«
Lübecker Nachrichten, September 2010
»Nahezu genial ist Zanders Idee, die Dimensionalität dieser bewusst geschaffenen Eintönigkeit durch sprachliche Experimente zu erweitern [..]«
Westdeutsche Zeitung, September 2010
»Es ist ein starkes Generationenporträt, das Judith Zander hier geschaffen hat.«
Stephanie Lubasch, Märkische Oderzeitung, September 2010
»‚Dinge, die wir heute sagten‘ ist ein erstaunliches Debüt, eines, mit dem sich Judith Zander ohne Frage in die obere Liga junger deutscher Autoren geschrieben hat.«
Literaturen 2010
»Judith Zander, 1980 in Anklam geboren und mit ihrem Sujet bis in die dialektalen Verästelungen vertraut, gelingt ein beeindruckendes Debüt.«
Buchjournal, Nr. 4/2010
»Zander ist mit ihrem Debütroman ein Wagnis eingegangen […].«

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NEWS

Preise und Auszeichnungen
25.04.2012

Judith Zander für den Ulla-Hahn-Autorenpreis nominiert

Judith Zander ist mit ihrem Roman ›Dinge, die wir heute sagten‹ für den mit 6.000 Euro dotierten Ulla-Hahn-Autorenpreis nominiert.
Der Preis wird 2012 erstmals vergeben und zeichnet ein Erstlingswerk aus.

Im Juni entscheidet die prominent besetzte Jury über den Preisträger. Die Preisverleihung wird im November 2012 stattfinden.

PressemeldungenPreise und Auszeichnungen
20.07.2011

Judith Zander wird für ›Dinge, die wir heute sagten‹ mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet

Für ihren Debütroman ›Dinge, die wir heute sagten‹ erhält Judith Zander den mit 2.500 Euro dotierten und von der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft verliehenen Uwe-Johnson-Förderpreis 2011.

 

Die Preisverleihung findet am 23. September 2011 während der Uwe-Johnson-Tage in Neubrandenburg statt.

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