Coverbild oder tau von Judith Zander, ISBN-978-3-423-40724-3

oder tau

Gedichte
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Der erste Gedichtband von Judith Zander

Judith Zander, die für ihren Roman ›Dinge, die wir heute sagten‹ großes Lob und viel Aufmerksamkeit erhielt, wurde schon vielfach für ihre Gedichte ausgezeichnet. In ›oder tau‹ hält sie Beobachtungen, Stimmungen, Eindrücke fest, die durch ihre sehr genaue Sprache große Präsenz gewinnen. Mit ebenso viel Wirklichkeitssinn wie poetischer Imagination beschreibt sie ihre Welt – immer der Natur, den Dingen und Empfindungen nah.

Inhalt:

ab heute bleibt es

königstochter
neuigkeiten
verzogen
and the living is easy
into that good night
er kommt nicht, wenn man ruft

elpe, die
deixis
legion
realiter
blesewitzer messung

mit einvernehmlichen schlägen

they'd never match
was auch immer geschieht
wellenbrecher
oder tau
sans soucis
diotima
flattern
my Luve/ Burns no more
the tell-tale heart
du in der Sonne deines badezimmers/(okt)oberlicht
fooled. I knew
schön ist
hotel
fiat
grundlegende

die pause des raumes

pihlajamäki
suomenlinna
fluchtpunkt
westwärts & außer form
dornburger spruchreife
ammelshain
inversion
nach hause
žuljana
haarlose affen
herzen zu händen
same same but different
darß/mission
tableau
was mich anging

vergessen und nachtfrost

palimpseste, polnisch rückwärts
kurze sache
aus einem grund
nachtfrist
anomalie
winterdienst
schnee von yesterday
restwärme
kyrill
gründonnerstag

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Details
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eBook
100 Seiten, ISBN 978-3-423-40724-3
Autorenporträt
Portrait des Autors Judith Zander

Judith Zander

Judith Zander wurde 1980 in Anklam geboren und lebt heute in Jüterbog. Für ihre Werke wurde sie vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem 3sat-Preis des ...

Preise und Auszeichnungen

Anke-Bennholdt-Thomsen Lyrikpreis der Deutschen Schillerstiftung von 1859
2017
Poesiepreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft
2015
Uwe-Johnson-Preis
2011 - Förderpreis

Pressestimmen

Sebastian Hammelehle, Spiegel Online, spiegel.de, November 2011
»Es klingt erwas Mädchenhaftes, Vergnügtes, Unernstes an in Zanders Gedichten, in denen es zumeist um die Natur, die Liebe, auch um Familienbeziehungen geht.«
Arne Rautenberg, Kieler Nachrichten, August 2011
»Judith Zander ist auch Übersetzerin und so mancher Zündfunke beim Übersetzen machte sich schalkhaft selbstständig und fing anderswo Feuer [...].«
Burkhard Müller, Süddeutsche Zeitung, Juni 2011
»Ein originelles, ein souveränes, ein vielversprechendes Buch.«
Wolfgang Mahlow, Nordkurier online, Mai 2011
»Gedichte von solcher Eigensinnigkeit sind selten.«
Dorothea von Törne, Börsenblatt - Alfred-Kerr-Preisträger empfehlen, Mai 2011
»So locker und leicht werden Traditionen selten entstaubt. Judith Zander vereint in den Palimpsesten ihres Lyrikdebüts schlagkräftige Satire und subtile Ironie.«
Michael Braun, Literaturen, Mai-Juni 2011
»In Zanders Gedichten sind Sprachbilder und Landschafts-Topoi kaleidoskopisch ineinander verfugt, eine intensive Spurensicherung in Traditionen und Lebensgeschichten. [...]«

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