Coverbild Das Verschwinden der Erde von Julia Phillips, ISBN-978-3-423-28258-1
Leseprobe

Das Verschwinden der Erde

Roman
»Ein wunderreiches Debüt.« Klaus Brinkbäumer in ›DIE ZEIT‹

An einem Sommertag an der Küste Kamtschatkas verschwinden die russischen Schwestern Sofija und Aljona. Das Verbrechen erinnert an einen Vorfall nur Monate zuvor in der indigenen Bevölkerung. Wie eine düstere Wolke hängt der ungelöste Fall fortan über Kamtschatka und beeinflusst das Leben ganz unterschiedlicher Frauen in einer gespaltenen, männerdominierten Gesellschaft. Während das Netz zwischen den Einzelschicksalen dichter wird, hält die Suche nach den Mädchen die ganze Stadt in Aufruhr.
Brillant konstruiert und einfühlsam erzählt, entführt uns der Roman in eine extreme und faszinierende Welt am Rande der Welt: in die graue Stadt Petropawlowsk, die spektakulären Weiten der Tundra und die Schatten schneebedeckter Vulkane.

VERSANDKOSTENFREI BESTELLEN
22,00
Sofort lieferbar
Lieferung in 2-3 Werktagen - Aufgrund der aktuellen Situation kann sich die Lieferzeit verzögern
in den Warenkorb
IN IHRER BUCHHANDLUNG ODER BEI EINEM UNSERER ONLINE PARTNER BESTELLEN:
Details
EUR 22,00 € [DE], EUR 22,70 € [A]
dtv Literatur
Aus dem amerikanischen Englisch von Pociao und Roberto de Hollanda
Deutsche Erstausgabe, 376 Seiten, ISBN 978-3-423-28258-1
Autor*innen
Portrait von Julia Phillips

Julia Phillips

Julia Phillips, geboren 1988, lebt in Brooklyn, New York. ›Das Verschwinden der Erde‹ ist ihr erster Roman. Er stand auf der Shortlist des National Book Award 2019 und ...
Übersetzer*innen

Roberto de Hollanda

Roberto de Hollanda arbeitet für Film und Rundfunk und ist als Literaturagent tätig. Er übersetzte u.a. Almudena Grandes, Jack Kerouac und Eugenio Fuentes ins Deutsche.
Übersetzer*innen

Pociao

Pociao tudierte Anglistik und Vergleichende Literaturwissenschaften, übersetzt u.a. Paul Bowles, William S. Burroughs und Evelyn Waugh und gewann 2017 den Don ...

Pressestimmen

Katharina Granzin, taz, Mai 2021
»Land der Töchter, Mütter, Schwestern: In ihrem kriminalistisch grundierten Debütroman ›Das Verschwinden der Erde‹ entwirft die amerikanische Autorin Julia Phillips ein eindrucksvolles ostsibirisches Gesellschaftspanorama.«
flow, April 2021
»Ein poetisches, fesselndes Debüt.«
Thorben Pollerhof, Der Standard, März 2021
»Rund zehn Jahre hat die US-Amerikanerin Julia Phillips an ihrem Debüt gearbeitet - und das Warten hat sich gelohnt. .«
Christine Ritzenhoff, emotion, April 2021
»Ein Pageturner, auf hohem Niveau erzählt.«
Christoph Schröder, Deutschlandfunk, Büchermarkt, Januar 2021
»Ein staunenswert gelungenes, atmosphärisch starkes Buch.«
Ferdinand Quante, WDR 5, Bücher, Februar 2021
»Der Roman legt ein erstaunlich facettenreiches Mosaik aus Familien- und Beziehungsgeschichten und erzählt vom Unglück und Aufbruch einer Gesellschaft, die nach dem Untergang der Sowjetunion durch neu gewonnene Freiheiten und die Angst vor dem Unbekannten in Aufruhr ist.«
Freundin, Februar 2021
»Aufwühlend, vielschichtig und voller Tiefe.«
Christine Hamel, BR 2, kulturWelt, Februar 2021
»[E]in Debüt voller Spannung, kluger Gesellschaftsanalyse und grandioser Landschaftsimpressionen.«
ELLE, Februar 2021
»In ›Das Verschwinden der Erde‹ erzählt die Autorin Julia Phillips anhand zweier vermisster Mädchen die Lebensgeschichten unterschiedlicher Frauen im männerdominierten Sibirien.«
Für Sie, Nr. 4/2021
»Das packende Drama spielt in Russland und den unendlichen Weiten der Tundra.«
Nicolas Freund, Süddeutsche Zeitung, Januar 2021
»Eine kleine comédie humaine oder eher eine comédie feminine, das Panorama einer abgeschlossenen Welt.«
Focus, Januar 2021
»Sie erzählt vom Rätsel verschollener Kinder auf der russischen Halbinsel Kamtschatka - geschlifffen und funkelnd, ein Juwel von einem Buch.«
Stern, Januar 2021
»›Das Verschwinden der Erde‹ ist Couchsurfing und literarischer Thriller zugleich, perfekt für eine Zeit, in der wir kaum noch vor die Tür kommen.«
Annabelle, Januar 2021
»Ein kaleidoskopischer Roman mit Thriller-Elementen übers Verlieren und Verluste, aufregend fern und doch vertraut.«
Andrea Heußinger, NDR Kultur, Neue Bücher, Januar 2021
»Fesselnd und originell geschrieben. Präzise und fein beobachtet. Raffiniert komponiert. Ein tolles Debüt!«
Klaus Brinkbäumer, Die Zeit, Januar 2021
»›Das Verschwinden der Erde‹ ist ein wunderreiches Debüt, eines jener Bücher nämlich, die über viele Jahre wuchsen und so sorgsam erdacht worden sind, dass sie ganz prall und dicht werden konnten.«
Meike Schnitzler, Brigitte wir, Januar 2021
»Ein Einblick in eine fremde Welt, die uns dank Phillips' Schilderungen gar nicht weit weg vorkommt.«
EMMA, Dezember 2020
»13 Kapitel über Gewalt, erzählt aus der Perspektive von 13 Frauen.«
Lübecker Nachrichten, Mai 2021
»In ihren subtilen Porträts zeigt Phillips Gespür für eine fragile Gesellschaft am Rande der Welt - ein erstaunliches Debüt.«
Roland Mischke, Rhein-Neckar-Zeitung, März 2021
»Julia Phillips ist bei den Menschen geblieben, unter denen die Erde verschwindet. Ein ausgezeichneter Roman.«
Bettina Schulte, Badische Zeitung, März 2021
»Julia Phillips' Debütroman ›Das Verschwinden der Erde‹ ist ein Panorama weiblichen Lebens am östlichsten Rand der Welt.«
Christine Müller, Wilhelmshavener Zeitung, April 2021
»Großartig sind die präzisen Beschreibungen der Charaktere und der uns so unbekannten Landschaft und Gesellschaft.«
Stephan Hermsen, Neue Ruhr Zeitung, März 2021
»Das Leben ist eine Halbinsel: Beeindruckendes Romandebüt ›Das Verschwinden der Erde‹ von Julia Phillips.«
Wolf Beetz, Buchjournal extra, März 2021
»Ihr Debütroman ist ein vielstimmiger literarischer Krimi mit einem überraschenden Ende - und nicht wenige werden mit dem Lesen gleich noch mal von vorn anzufangen.«
Leut' und Leben, Frühling/Sommer 2021
»Brillant konstruiert und einfühlsam erzählt, entführt Julia Phillips, geb. 1988 in New York in ihrem Debütroman in eine extreme und faszinierende Welt am Rande der Welt.«
Ruth Bender, Kieler Nachrichten, Februar 2021
»›Das Verschwinden der Erde‹: Julia Phillips' dicht gewobenes Romandebüt.«
BÜCHERmagazin, Februar 2021
»Weil die Autorin brillant erzählt, sucht man weniger nach Hinweisen auf die Aufklärung, sondern folgt den Frauen – bis sich überraschende Wendungen auftun und den Fokus auf die verschwundenen Kinder richten.«
Welt der Frau, Februar 2021
»In ›Das Verschwinden der Erde‹ tauchen wir in die Weite der Tundra und die männerdominierte Gesellschaft ein.«
Georg Patzer, Mannheimer Morgen, Februar 2021
»Detailliert und grandios komponiert erzählt Phillips diese verschlungenen Geschichten und komplizierten Charaktere, die sie schnell auf den Punkt bringt.«
Biggi Müller, BRF, Brasserie, Buchtipp (1.brf.be), Februar 2021
»Julia Phillips hat für ihr Debüt ein ungewöhnliches Setting gewählt, das sie aus eigener Anschauung kennt.«
Barbara Hoppe, Das Wochenende!, März 2021
»Prall gefüllt mit Wissen um das Land, schreibt Julia Phillips ein dicht gewebtes und wohl strukturiertes Porträt Kamtschatkas und seiner Bewohner.«
buchsichten.de, Januar 2021
»Ein atmosphärisch erzähltes Debüt, das ich gerne weiterempfehle.«
Matthias Eichardt, tam-tam-stadtmagazin.de, Februar 2021
»Julia Phillips ist mit ›Das Verschwinden der Erde‹ ein fulminanter Debütroman gelungen (...).«
mein-bielefelder.de, Februar 2021
»Julia Phillips gelingt es in ihrem Debüt auf exzellente Weise, den Leser in eine fremde, faszinierende Gegend zu entführen.«
life - Das Trendmagazin im Norden, Februar-März 2021
»Mit ihrem Romandebüt, das sich irgendwo auf der Grenze zwischen Thriller und Gesellschaftsroman ansiedeln lässt, ist Julia Phillips ein Überraschungshit gelungen.«
Buchhändlerin Ute Rodde, Aachener Nachrichten, Februar 2021
»›Das Verschwinden der Erde‹, ein äußerst spannendes und atmosphärisch überzeugendes Debüt.«
neue-buchtipps.de, Januar 2021
»Ein außergewöhnlicher Thriller-Erstling über Russlands fernen Osten, der einen Kosmos von Frauen ganz nah heranrückt und zugänglich werden lässt.«
Katja Schwingshandl, Buchkultur, Januar 2021
»Gewieft hat Phillips ihren Roman als Thriller getarnt - der eigentliche Protagonist aber ist Kamtschatka mit seinen Bewohner/innen selbst.«
Alf Mayers Blutige Ernte, Strandgut - Das Kulturmagazin, Februar-März 2021
»Dieser Roman bereichert das Genre, bereichert die Literatur. Man muss ihn nicht als Kriminalroman klassifizieren, aber es ist klar Literatur, die das Genre referenziert.«
CHAPEAU KULTUR - Film & Co., Januar 2021
»Der großartige Debütroman der New Yorker Autorin Julia Philips öffnet den Blick auf das Leben im heutigen Russland.«
Die Oberösterreicherin, Februar 2021
»Ein Thriller mit echtem Pageturner-Effekt.«
Buch-Magazin, Februar 2021
»Brillant konstruiert und einfühlsam erzählt, entführt Julia Phillips uns in eine extreme und faszinierende Welt (...).«
Ravensbuch Newsletter, mailchi.mp, Februar 2021
»Was für ein Debüt!«
Anika Falke, papierstaupodcast.de, Januar 2021
»Ein vielstimmiges Debüt über Frauenschicksale in einer patriarchalen, abgelegenen Gesellschaft.«
Bücher Magazin, Februar 2021
»Latente Gewalt unter postsowjetischer Oberfläche – außergewöhnlicher Thriller-Erstling über Russlands Fernen Osten.«
Börsenblatt, Januar 2021
»Mit der Präzision einer Ethnografin«
Marianne Natalis, Altmühl-Bote, März 2021
»Fesselnd, empathisch und mit einem feinen Blick für die Schönheit der unwegsamen Natur erzählt Julia Phillips ihre Geschichte, die man kaum mehr aus der Handlegen mag.«
Film Sound & Media fsm, Februar 2021
»Bis zum Schluss hängt man an den Worten und würde so gerne wissen, wie es in der Fantasie der Autorin weitergeht.«
Hanne Rüttiger, meine-news.de, Januar 2021
»Brillant konstruiert und einfühlsam erzählt lässt uns Julia Philips die spektakuläre Weite der Tundra und die Schatten von schneebedeckten Vulkanen erahnen.«
buecherrezensionen.org, März 2021
»Schon der außergewöhnliche, geheimnisumwitterte Handlungsort am östlichsten Ende Russlands verlockt zum Lesen.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Zum Inhalt: Nachdem die beiden Schwestern Sofija und Aljona an der Küste Kamschatkas verschwinden, ist nichts mehr wie vorher. Sind die beiden ertrunken? Weg gelaufen? Entführt worden? Das Verschwinden hängt wie eine düstere Glocke über ganz Kamschatka und beeinflusst die Leben vieler Frauen auf ganz unterschiedliche Art. Meine Meinung: Das ist schon ein Buch der besonderer Art. Gefühlt geht es weite Strecken überhaupt nicht mehr um die verschwundenen Mädchen, doch das Schicksal der beiden beeinflusst dennoch jede Menge Menschen und verändert sie und ihre Sichtweise. Das Buch ist ungewöhnlich und hat mich schon irgendwie beeindruckt. Besonders fand ich tatsächlich auch den Schreibstil, der besonders war, ohne dass ich genau benennen könnte, was das Besondere daran war. Ich würde eine klare Leseempfehlung aussprechen. Fazit: Sehr ungewöhnliches Buch«
ANTWORTEN
Ihre Leserstimme wird nach Prüfung durch den dtv - ohne Angabe Ihrer E-Mail-Adresse - hier veröffentlicht. Im Text sind keine HTML-Formatierungen und URLs erlaubt.
Bitte die zwei gleichen Bilder auswählen:

merkzettel (0)

Es befinden sich keine Artikel in Ihrem Merkzettel


zum Merkzettel
warenkorb (0)

Es befinden sich keine Artikel in Ihrem Warenkorb


Gesamtbetrag:
0,00 €
inkl. MwSt. zzgl. Versand
My dtv

Jetzt registrieren