Coverbild Vom anderen Ende der Welt von Liv Winterberg, ISBN-978-3-423-41835-5
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Vom anderen Ende der Welt

Historischer Roman
Inspiriert vom Leben der französischen Botanikerin Jeanne Baret

England, spätes 18. Jahrhundert: Von ihrem Vater, einem Arzt und Wissenschaftler, zur Botanikerin ausgebildet, träumt die junge Mary Linley davon, die Welt zu bereisen. Doch als sie nach dem Tod des Vaters verheiratet werden soll, sieht sie nur eine Möglichkeit, ihrer Berufung zu folgen. Sie gibt sich als Mann aus, um an Bord der Sailing Queen im Stab des Botanikers Sir Carl Belham auf Expeditionsfahrt zu gehen. Die Lebensbedingungen auf See erschüttern sie, denn Entbehrungen, Krankheiten und Tod prägen den Alltag. Dennoch glaubt sie, ihr Ziel erreicht zu haben: Sie erkundet fremde, faszinierende Länder. Erst durch die Liebe zu Sir Carl Belham erkennt sie, dass sie sich für ihre Ideale selbst verleugnet ...

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Coverbild Vom anderen Ende der Welt von Liv Winterberg, ISBN-978-3-423-41835-5
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eBook
448 Seiten, ISBN 978-3-423-41835-5
Autorenporträt
Portrait des Autors Liv Winterberg

Liv Winterberg

Liv Winterberg, 1971 in Berlin geboren, studierte Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft. Sie arbeitet als Journalistin, Drehbuchautorin und Rechercheurin ...
Autorenspecial
Special

Liv Winterberg

Alles über die Bestsellerautorin und ihre spannenden, historischen Romane - mit Interview und Leseproben.

Pressestimmen

Elisabeth Schlemmer, alphafrauen.org, Juni 2012
»Diese Geschichte ist faszinierend, spannend, traurig und wunderbar zu lesen. Ein wahres Lesevergnügen.«
Ute Maag, UBI BENE/Mannheimer Morgen, September 2011
»Für Liebhaber guter historischer Romane ist dieses Buch ein Muss.«
Superillu, August 2011
»Opulent«
Siegener Zeitung, Juni 2011
»Liv Winterbergs Erstlingswerk ist gelungene, flotte, spannenden Urlaubsunterhaltung für diejenigen, die sich für historische Themen und gegen den Strom schwimmende Frauen interessieren.«
HörZu, Juni 2011
»Unterhaltsamer Seefahrerroman mit überraschendem Schluss.«
Viel Spaß, Juli 2013
»›Vom anderen Ende der Welt‹ ist ein Leckerbissen für Freunde historischer Romane.«
Mario Günther-Bruns, buch-ticker.de, Juli 2013
»Dieser Roman hat einfach alles zum Abtauchen vom Alltag.«
Monika Jonasch, Wiener Zeitung, Oktober 2012
»Gute Lektüre!«
Hellweger Anzeiger, November 2011
»Bunt, abenteuerlich und romantisch natürlich.«
literatur.edelight.de, August 2011
»Eine wahrlich gelungene Zeitreise.«
Tiroler Woche, Juni 2011
»Eine spannende Lektüre zum Genießen und Träumen für Balkon und Strand!«
Mini, Juni 2011
»Der Debütroman von Liv Winterberg fesselt den Leser von der ersten Seite an.«
Rita Dell'Agnese, histo-couch.de, Juni 2011
»›Vom anderen Ende der Welt‹ ist ein gelungener und tiefgründiger Roman.«
klusiliest.blogspot.com, Juni 2011
»Ein sehr starkes, sehr intensiv und ausführlich recherchiertes und bestens gelungenes Debüt der Autorin.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Auf der Seite von DTV steht, dass dieses Buch inspiriert vom Leben der französischen Botanikerin Jeanne Baret wurde. Solche Bücher mag ich ja besonders gerne: historische Romane mit einem authentischen Hintergrund. Hinzu kommt hier, dass dieser Roman in einer wunderschönen Sprache geschrieben ist, die einen ganz schnell ins 18. Jahrhundert zieht. Ein Buch für alle Sinne, man sieht das Schiff und die Länder förmlich vor sich, hört die rauen Stimmen der Matrosen und manchmal scheint man sogar die beschriebenen Gerüche in die Nase zu bekommen (was gerade auf dem Schiff nicht immer schön ist...) Ein Buch der Gegensätze, das harte beengte Leben auf dem Schiff und auf der anderen Seite die berauschende Schönheit der unterschiedlichen Länder. Man hofft und bangt mit Mary mit, fühlt ihre Angst vor der Entdeckung und ihre heimliche Liebe zu dem Expeditionsleiter. Ich habe vor allem ihre Kraft, ihren Mut und ihre Stärke bewundert. Ein wirklich wunderschönes Buch!«
ANTWORTEN
»Die Autorin ließ sich in ihrem Erstlingsroman inspirieren vom Leben der französischen Botanikerin Jeanne Baret. Im Anhang befindet sich ein kurzes Portrait über diese, bei uns unbekannte Wissenschafterin. Sie ist 1768 als Mann verkleidet in See gestochen, um als Botanikerin an einer Expedition in die Südsee teilzunehmen. Liv Wintergerg lässt ihre Protagonistin Mary Linley von Plymouth aus als Marc Middleton auf einem Expeditionsschiff im Team des angesehenen Botanikers Sir Carl Belham als wissenschaftliche Zeichnerin anheuern. Zuerst habe ich mich gefragt habe, warum die Autorin nicht gleich die Geschichte der Jeanne Baret erzählt, wenn sie sie schon als Inspiration bemüht. Inzwischen finde ich aber die Lösung, den Roman anhand einer fiktiven Figur zu erzählen sehr gut. Auf diese Weise kann die Autorin ihre schriftstellerische Freiheit wahren, ohne Gefahr zu laufen, zuviel in eine historische Persönlichkeit zu interpretieren, über die man noch nicht sehr viel weiß. Der größte Teil der Handlung des Romans beschreibt das Leben auf dem Schiff. Einerseits wird veranschaulicht, wie die Besatzung untergebracht und vom Smutje Henry mit möglichst gesundem und nahrhaftem Essen versorgt wird. Man erfährt ebenfalls eine ganze Menge über die medizinische Behandlung von Krankheiten und Verletzungen. Soweit ich das beurteilen kann, ist das alles realistisch beschrieben und gut recherchiert. Die Reise an Bord der Sailing Queen führt über verschiedene Stationen und endet für Mary und Sir Carl Belham auf der Insel Tahiti. Die Beschreibung der eingeborenen Bevölkerung mag aus heutiger Sicht etwas klischeehaft erscheinen. Ich finde aber, dass die Autorin die Sichtweise der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gut getroffen hat. Sie bringt dem Leser die „Edlen Wilden“ so näher wie Rousseau diese als Ideal beschrieben hat, die aber bereits konfrontiert worden sind mit diversen Mitbringseln aus der europäischen Welt und dadurch schon etwas von ihrer Unschuld verloren haben. Die Autorin lässt genügend Lücken, die man sich in der eigenen Fantasie ausfüllen kann, ohne dass sie den Menschen auf Tahiti Eigenschaften und Verhaltensweisen andichtet, die diese so womöglich nicht gehabt haben. Die Schiffspassagen, aber auch die Beschreibungen der Landexkursionen sind sehr anschaulich und stimmungsvoll gelungen. Man hört und riecht den Dschungel und spürt auch die Stille des Betrachters der Natur. Der gelungene Einsatz der Sprache hat mich ganz besonders beeindruckt. Die Ausdrucksweise hebt sich positiv von vielen Romanen neueren Datums ab. Die Autorin schreibt sehr sicher, souverän und schafft es, die Atmosphäre still und leise einzufangen ohne einen Überschwang an langatmigen Beschreibungen oder aufdringlichen Gefühlswallungen. Die erzählte Geschichte ist schlüssig, geradlinig und nicht überladen an Motiven und Themen. Im Anhang befindet sich ein Glossar, mit vielen Fachausdrücken aus der Schifffahrt, der Medizin und der Botanik. Das hat das Verständnis sehr erleichtert und ich konnte meinen eigenen Wortschatz sogar etwas ausbauen. Fazit: Dieses Erstlingswerk von Liv Winterberg hat mich sehr positiv überzeugt. Ich hatte erst meine Bedenken, dass es für meinen Geschmack zu klischeehaft und zu sehr Liebesroman sein könnte. Es lässt sich natürlich nicht von der Hand weisen, dass es sich um einen „Frau-in-Hose“-Roman handelt. Aber ich denke in diesem Fall ist das mehr als verziehen. Da sich die Autorin von einer historisch verbürgten Person inspirieren ließ, war das die einzige Möglichkeit. Für mich hat dieses Buch das gewisse Etwas, was ein sehr gutes Buch von einem guten Buch unterscheidet. Es hat einen gewissen Zauber, den ich nicht wirklich benennen kann, und ich hoffe sehr, dass die Autorin noch mehr so gute Romane schreiben wird.«
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