Coverbild Das Schweigen meiner Mutter von Lizzie Doron, ISBN-978-3-423-41719-8
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Das Schweigen meiner Mutter

Roman
Auf der Suche nach dem verlorenen Vater

Ein Photo. Ein Garten, Tel Aviv, 50er- Jahre. Im Vordergrund ein kräftiges kleines Mädchen, den Blick in die Kamera gerichtet, einen zweifelnden oder auch verzweifelten Blick, vielleicht blendet aber auch nur die Sonne. Im Hintergrund ein Gebüsch, und dort, eingerahmt von einem kleinen weißen Kreis, ein weiteres Gesicht. Fast unkenntlich, winzig und fern. Ist das der Vater, den das Mädchen nicht kannte? Nach dem es wieder und wieder vergeblich fragte und dann – längst erwachsen – zu forschen begann? Eine atemlose Suche nach Sinn und Begründung eines, wie sichzeigen wird, wahnwitzigen Geheimnisses.

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Coverbild Das Schweigen meiner Mutter von Lizzie Doron, ISBN-978-3-423-41719-8
1. September 2012
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Coverbild Das Schweigen meiner Mutter von Lizzie Doron, ISBN-978-3-423-14254-0
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Details
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eBook
Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler
216 Seiten, ISBN 978-3-423-41719-8
Autorenporträt
Portrait des Autors Lizzie Doron

Lizzie Doron

Lizzie Doron, geboren 1953 in Tel Aviv, studierte Linguistik, bevor sie Schriftstellerin wurde. Ihr erster Roman ›Ruhige Zeiten‹ wurde mit dem von Yad Vashem vergebenen ...
Übersetzerporträt

Mirjam Pressler

Mirjam Pressler, geboren 1940 in Darmstadt, besuchte die Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt und lebt heute als freie Schriftstellerin und Übersetzerin in der ...

Preise und Auszeichnungen

Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur
2001 - Großer Preis der Akademie
Friedrich-Bödecker-Preis
1998
Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis
1980

Veranstaltungen

Berlin, 15.07.2017

Lesung/ Gespräch mit Lizzie Doron

Lizzie Doron »Sweet Occupation«
Datum:
Samstag, 15.07.2017
Zeit:
16:00 Uhr
Ort:
Literarisches Colloquium Berlin
Am Sandwerder 5

Eintritt 8 Euro/erm. 5 Euro
Lesung im Rahmen des Projekts writers@berlin.

Osnabrück, 14.08.2017

Lesung mit Lizzie Doron

Lizzie Doron »Sweet Occupation«
Datum:
Montag, 14.08.2017
Zeit:
20:00 Uhr
Ort:
Blue Note im Cinema-Arthouse
Erich-Maria-Remarque-Ring 16

Moderation: Margarete von Schwarzkopf

Eintritt: VVK 8 Euro/AK 10 Euro
Karten unter: 0541 – 600 650

EIne Veranstaltung im Rahmen des LITTERA-Programms der Buchhandlung zur Heide in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Osnabrück e.V., der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft e.V., Regionalgruppe Osnabrück, und der VHS Osnabrück .

Frankfurt am Main, 27.09.2017

Lesung mit Lizzie Doron

Lizzie Doron »Sweet Occupation«
Datum:
Mittwoch, 27.09.2017
Zeit:
20:00 Uhr
Ort:
Hessisches Literaturforum im Mousonturm
Waldschmidtstraße 4

Moderation: Anna Engel (hr2-kultur)
Dt. Text: Anna Böger
Veranstalter: Hessisches Literaturforum in Kooperation mit Kultur & Bahn e.V.

Hamburg, 28.11.2017

Lesung mit Lizzie Doron

Lizzie Doron »Sweet Occupation«
Datum:
Dienstag, 28.11.2017
Ort:
Jüdischer Salon am Grindel
Grindelhof 59

Pressestimmen

Andrea Kachelriess, Stuttgarter Nachrichten, Januar 2012
»In ihrem neuen Roman blickt sie in knappen, wie Bühnenmomente auf den Punkt gebrachte Szenen zurück auf die eigene Kindheit.«
Cornelia Rabitz, Deutsche Welle, Dezember 2011
»Doron hat ihr Thema gefunden. Es sind die Albträume der Davongekommenen, die Gespenster der Vergangenheit - aber auch die Grotesken des Alltags.«
Vital, Dezember 2011
»Mit Ironie und zartem Witz beschreibt die Israelin Lizzie Doron ihre eigene Geschichte und das Lebensgefühl in den Anfangsjahren ihres Landes.«
Vital, Dezember 2011
»Mit Ironie und zartem Witz beschreibt die Israelin Lizzie Doron ihre eigene Geschichte und das Lebensgefühl in den Anfangsjahren ihres Landes.«
Ulrich Noller, WDR Funkhaus Europa, November 2011
»Eine teils anrührende, teils bittere, dramatische, irgendwie aber auch ganz alltägliche Geschichte, die dem Gestern im Heute geschickt nachspürt.«
Sandra Leis, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, November 2011
»Das Schweigen setzt sich fort - auch in der zweiten Generation. Dagegen schreibt Lizzie Doron mit Wucht an.«
Jüdische Zeitung, November 2011
»Man kann Lizzie Dorons schriftstellerischer und menschlicher Leistung in ihrem bisher persönlichsten Roman nur den höchsten Respekt zollen [...].«
Carsten Hueck, DeutschlandRadio Kultur, Feuilleton, Oktober 2011
»Selbstreflexion, Selbstironie und unsentimentales Benennen der eigenen Verletzlichkeit sind die Stärken des Buches.«
Mareike Müller, Wienerin, Oktober 2011
»Lizzie Dorons Buch ist nüchtern und berührend, traurig und humorvoll - ein Plädoyer fürs Miteinanderreden.«
Kurier, Oktober 2011
»Auch ›Das  Schweigen meiner Mutter‹ spart mit Worten und löst dadurch eine Menge Gefühle aus.«
Nils Jensen, Buchkutur, Wien, Februar/März 2012
»Ein feines Lesevergnügen, ein gescheites Buch, ein packendes Stück Zeitgeschichte.«
Rhein-Zeitung, Februar 2012
»Der ergreifende Roman ist aber auch die Geschichte dreier Freundinnen, von denen jede ein anderes Geheimnis mit sich herumträgt, das sie einander nur widerstrebend mitteilen.«
Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln, Dezember 2011
»Keine leichte, aber eine sehr berührende Lektüre.«
Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln, Dezember 2011
»Keine leichte, aber eine sehr berührende Lektüre.«
Lilo Solcher, lilos-reisen.de, Dezember 2011
»Diese geradezu schmerzhafte Leichtigkeit macht das Buch zu einem außerordentlichen Zeitzeugnis.«
Regina Károlyi, media-mania.de, Oktober 2011
»Dieses Buch erzählt auf ganz ungewöhnliche Weise jüdische Geschichte.«
Annerose Kirchner, Ostthüringer Zeitung, September 2011
»›Das Schweigen meiner Mutter‹ ist ein berührender Roman von unvergesslicher Tiefe.«
Aline Ehrenreich, Borromäusverein Bonn/Medienprofile, St. Michaelsbund München/Buchprofile, Heft 01/2012
»Ein sehr beeindruckendes und empfehlenswertes Buch!«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Mein Leseeindruck: Alisa, die Ich-Erzählerin und Dorit ihre Freundin seit Kindertagen treffen sich ab sofort viermal jährlich an den Todestagen ihrer nächsten Verwandten auf dem Friedhof, denn nun ist auch Fejge, Dorits kinderlose Tante hinzugekommen. Alisa lebt mit ihrer Mutter alleine und auf die immer wiederkehrende Frage wo denn ihr Vater sei, hüllt sich die Mutter in undurchdringliches Schweigen um sie immer wieder mit dem gleich Satz plattzumachen: "Ich habe die Lager überlebt und jetzt willst du mich umbringen?" Bei keiner Gelegenheit läßt sie die Frage nach dem Vater aus. Antwort bekommt sie keine. Auch als erwachsene Frau breitet sich Traurigkeit in ihr aus wenn sie an ihn denkt. Warum haben immer alle geschwiegen wenn sie nach ihm fragte. Die erwachsene Alisa macht sich auf die Suche und geht allen Spuren nach. Was weiß sie denn über ihn? "Jakob Roza sei mein Vater und dann gestorben, fasste ich in einem Satz alles zusammen, was ich von ihm wußte." Die Mädchen, 2. Generation der Überlebenden, hören immer wieder Worte wie Shoah, Lager, Deportation. Was hat das alles zu bedeuten? Was ist damals passiert? Die Erwachsenen befinden dass sie für Erklärungen noch zu klein sind und versprechen ihnen, mit dem Beginn ihrer Periode alles zu erzählen. Fazit: Lizzie Doron braucht keinen verschwenderischen Schreibstil um ihre weitherzigen, bis ins Innerste treffende Geschichten zu erzählen. Aber gerade diese Beiläufigkeit läßt einem immer wieder innehalten um das Gelesene zu verdauen. Sie zeigt wie schwer es für die Nachkommen der Überlebenden war/ist, all das grauenvoll Erlebte der Eltern zu schultern und wie unmöglich sich davon zu befreien. Eine Autorin die ich immer gerne gelesen habe und auch zukünftig lesen werde.«
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