Coverbild Der Teufel von New York von Lyndsay Faye, ISBN-978-3-423-42043-3
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Der Teufel von New York

Roman
1845: Der erste Fall für die Polizei von New York

Im New York des Jahres 1845 läuft dem jungen Polizisten Timothy Wilde auf der Straße ein völlig verstörtes kleines Mädchen in die Arme. Es trägt ein blutdurchtränktes Nachthemd und will oder kann nicht sagen, wer es ist – und was ihm zugestoßen ist. Kurz darauf findet Timothy auf einem entlegenen Gelände 19 vergrabene Kinderleichen. Es ist ein heikler Fall für die gerade gegründete Polizei: In der Stadt kursieren die wildesten Gerüchte und die politische Situation ist zum Zerreißen angespannt.

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Coverbild Der Teufel von New York von Lyndsay Faye, ISBN-978-3-423-42043-3
1. März 2014
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Coverbild Der Teufel von New York von Lyndsay Faye, ISBN-978-3-423-21611-1
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Coverbild Der Teufel von New York von Lyndsay Faye, ISBN-978-3-86231-319-8
1. März 2014
978-3-86231-319-8
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Details
EUR 7,99 € [DE], EUR 7,99 € [A]
eBook
Deutsch von Michaela Meßner
480 Seiten, ISBN 978-3-423-42043-3
Autorenporträt
Portrait des Autors Lyndsay Faye

Lyndsay Faye

Lyndsay Faye gehört zu den authentischsten New Yorkern, nämlich denen, die woanders geboren wurden. Sie lebt in Manhatten.
Übersetzerporträt

Michaela Meßner

Michaela Meßner lebt und arbeitet als freie Übersetzerin in München. Für dtv übertrug sie bereits mehrere große Klassiker, darunter ›Sturmhöhe‹ von Emily Brontë und ...
Reihenspecial
Special

Lyndsay Faye: Der Teufel von New York

Alle Infos zu der packenden, historischen Serie mit dem ersten Polizisten von New York.

Pressestimmen

printzip, Juni 2014
»Lindsay Fay ist mit ›Der Teufel von New York‹ ein packender Thriller gelungen, der kurzweilig ein tiefen historischen Blick ermöglicht. «
Express, Mai 2014
»Lindsay Faye hat mit ihrem Historien-Krimi, ihrem Debüt-Roman, einen wirklichen Coup gelandet.«
Westdeutsche Zeitung, Mai 2014
»Nicht nur der spannende Fall überzeugt, sondern mehr noch die Liebe zum sprachlichen Detail.«
Regina Lindemann, schreib-lust.de, Mai 2014
»Herausgekommen ist ein richtig spannendes Buch, das sich unglaublich flüssig weg liest.«
Jacqueline Szymanski, wasliestdu.de, April 2014
» Eine absolute Leseempfehlung!«
Oliver Weichsel, hugendubel.de, April 2014
»›Der Teufel von New York‹ ist ein historischer „Krimi“, der nicht nur unterhalten, sondern auch geschichtlich informieren möchte.«
meineliteratour.blogspot.de, April 2014
»Also Leute: LESEN! LESEN! LESEN!«
Dietmar Stanka, buchtips.net, März 2014
»Ein echter Pageturner mit Suchtgefahr.«
Silke Schröder, hallo-buch.de, März 2014
»Mehr davon!!!«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Timothy Wilde hat als Kind seine Eltern im Feuer verloren. Seit er 17 ist, schlägt er sich als Barmann durchs Leben. Als er 1845 bei einem Großbrand in New York sein gesamtes Hab und Gut verliert und nur mit entstelltem Gesicht den Flammen entkommt, steht er vor dem Nichts. Widerwillig nimmt er den Job an, den ihm sein Bruder besorgt und wird Mitglied der soeben gegründeten ersten Polizei von New York. Das NYPD ist zunächst ein zusammengewürfelter Haufe von zwielichtigen Gestalten, von den meisten Bürgern nicht gern gesehen. Als Timothy über ein kleines blutüberströmtes Mädchen stolpert, geraten die Dinge aus den Fugen. Er beginnt in dem Fall Nachforschungen anzustellen und entdeckt die Gräber von 19 Kinderleichen, die alle kreuzförmig aufgeschnitten sind. Polizeichef John Washington Matsell erkennt, welch genialen Ermittler er in seiner Truppe hat und überträgt Timothy den brisanten Fall. Das ist die Geschichte im Vordergrund. Im Hintergrund aber tobt in New York ein ganz anderer Krieg. In Scharen überschwemmen die Iren, die vor dem Hungertod im eigenen Land flüchten, die Stadt. Das bringt die üblichen Probleme, wie bittere Armut, Prostitution, katastrophale hygienische Zustände und die damit einhergehenden Krankheiten mit sich. Noch schlimmer aber ist der Hass gegen die Fremden und deren Religion, den Katholizismus. Dieses Buch ist großartig. Brillant recherchierte historische Fakten in eine Geschichte verpackt, die so spannend ist wie ein Krimi, so anrührend wie ein Drama und so gefühlvoll wie ein Liebesroman. Mit einer fast unheimlichen Sogwirkung wird man in die Geschehnisse hinein gezogen und von der Geschichte mitgerissen. Ein großes Lob auch an die Übersetzerin, die versucht hat, die Gaunersprache „Flash“ ins Deutsche zu übersetzen. Ein Glossar befindet sich am Ende des Buches. Die Personen, allen voran Timothy Wilde, seine Freundin Mercy, sein Bruder Val und die kleine Bird sind so lebendig und glaubhaft, als wären es gute Bekannte. Es ist Lyndsay Faye gelungen den historisch belegte Polizeichef John Washington Matsell sehr charismatisch und überzeugend darzustellen und auch den wahrscheinlich ersten Forensiker, den Holländer Piest, fand ich großartig. Alle Figuren sind verständlich charakterisiert und alle Motive kann man nachvollziehen. Das ist eine grandiose Leistung, hier kennt sich jemand mit den Höhen und Tiefen der menschlichen Charaktere nicht nur sehr gut aus, sondern kann das auch noch den Lesern unterhaltsam vermitteln. Am meisten hat es mich aber beeindruckt, wie es Lyndsay Faye gelungen ist, ein so brisantes und leider immer noch aktuelles Thema in einen historischen Roman zu verpacken. Denn der Teufel von New York ist immer noch lebendig. Er wirft sich nur in jeder Generation ein anderes Mäntelchen über, sammelt neue Anhänger um sich und macht einfach weiter, wie gehabt. Fazit: Ein wirklich tolles Buch von einer bemerkenswerten Autorin.«
ANTWORTEN
»Das Buch ist in meinen Augen einer der intelligentesten, originellsten Krimis, die ich in den letzten Jahren gelesen habe! Da kommt so viel Interessantes zusammen: Ein hochspannender, aber sehr bedrückender Kriminalfall, in dem es um kleine Kinder geht, deren Rechte vor ihrem Tod niemanden interessierten und die auf übelste Art und Weise ausgenutzt wurden. Ein Einblick in die chaotische Begründung des Polizeiwesens im New York des Jahres 1845. Die lachhafte "Ausbildung" bestand aus einer kurzen Ansprache, und anscheinend konnte so ziemlich jeder Polizist werden, der sonst kein besseres Einkommen hatte und bereit war, 16 Stunden am Tag zu arbeiten... Außerdem erfährt man als Leser viel über die sozialen Brennpunkte dieser Zeit, und das unterhaltsam und kein bisschen trocken. Es sind nicht nur farbige Menschen, die als "Nigger" beschimpft und als Untermenschen betrachtet wurden, auch die Iren galten als "weißer Abschaum" und ihr Glaube fast schon als Blasphemie. Die Einrichtung einer katholischen Schule für irische Kinder ist da zum Beispiel eine unerhörte, beinahe revolutionäre Idee! Die Geschichte wird uns von Timothy Wilde erzählt, der auch eher zufällig (und widerwillig) zum Polizeidienst kam - davor war er Barkeeper, doch dann verlor er in einer furchtbaren Feuersbrunst seine Bar, seine Wohnung und seinen Lebensunterhalt. Die Anstellung als Polizist wurde ihm von seinem älteren Bruder vermittelt, einem charismatischem Mann mit Einfluss und zweifelhafter Moral. Obwohl er sich erst sehr dagegen sträubt, stellt sich schnell heraus, dass Timothy ein wahres Naturtalent in der Verbrechensbekämpfung ist. Als Barkeeper hat er gelernt, Menschen einzuschätzen, und das kommt ihm jetzt sehr zugute. Er berichtet mit ruhiger, aber eindringlicher "Stimme" über die Geschehnisse, wobei der Autorin das Kunststück gelingt, seine Sprache einerseits passend und schlüssig für die Zeit klingen zu lassen, aber andererseits auch für moderne Leser flüssig und angenehm zu lesen. Ich fand den Schreibstil einfach wunderbar; er hat mich von der ersten Seite an mit atmosphärischen Beschreibungen und gelungenen Bildern mitten in die Geschichte hineingezogen. Auch die Übersetzerin hat großartig gearbeitet, und das kann nicht einfach gewesen sein! Denn viele Charaktere reden in der Gossensprache "Flash", die meiner Meinung nach sehr gut ins Deutsche übertragen wurde. Mir war Timothy direkt sehr sympathisch. Er ist intelligent, einfallsreich und besitzt ein intuitives Gespür für die menschlichen Abgründe, aber vor allem ist er ein mitfühlender Mann von großer Integrität und einem erstaunlichen Bewusstsein für soziale Ungerechtigkeit. Auch die anderen Charaktere fand ich komplex, lebendig und gut geschrieben, allen voran die kleine "Bird", die in ihren 10 Jahren schon viel Schreckliches erleben musste, die junge Mercy Underhill, in die Timothy heimlich verliebt ist, und Timothys Bruder, mit dem ihn eine Art Hassliebe verbindet. Fazit: Ein Barkeeper wird im Jahr 1845 widerwillig für die neugegründete Polizei rekrutiert und gerät direkt mitten hinein in einen monströsen Kriminalfall, in dem Kinderprostitution und soziale Ungerechtigkeit eine traurige Rolle spielen. Ich fand das Buch großartig - spannend und fantastisch geschrieben, mit dreidimensionalen, glaubhaften Charakteren und einer Handlung mit mehr als einer unerwarteten Wendung.«
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