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Maggie Shipstead

Leichte Turbulenzen bei erhöhter Strömungsgeschwindigkeit

Eine Hochzeit, Irrtümer und späte Einsichten

Winn van Meter hielt sich immer an die Regeln bürgerlichen Lebens. Mit einem Harvard-Abschluss, einer Mitgliedschaft in den richtigen Clubs, einer Ehefrau mit Herkunftsnachweis und einem angemessen bescheidenen Sommerhaus am Atlantik auf einer der vornehmen Ostküsten-Inseln, ging er davon aus, er werde seinem 60. Geburtstag mit der Gelassenheit eines Mannes entgegensehen, der gut gelebt und sein Leben im Griff hat. Dummerweise kooperieren weder die Vorsehung noch die Familie. Daphne, seine ältere Tochter, schwanger und uneinsichtig, beabsichtigt zu heiraten. Seine jüngere Tochter Livia muss sich von einem Nervenzusammenbruch erholen, und Winn wird feststellen, dass er, entgegen guter Vorsätze, noch immer verrückt nach einer von Daphnes Freundinnen ist, die, jetzt als Brautjungfer, einiges daransetzt, seine Selbsteinschätzung als anständiger Bürger und Familienvater zu unterlaufen...

Ausgezeichnet mit dem Dylan Thomas Prize 2012. Shortlist Flaherty-Dunnan First Novel Prize.

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9783423249676
1. Mai 2013
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Aus dem Englischen von Karen Nölle
Deutsche Erstausgabe, 440 Seiten, ISBN 978-3-423-24967-6
1. Mai 2013

Autorenporträt

Maggie Shipstead

Maggie Shipstead

Maggie Shipstead wurde 1983 in Mission Viejo, California, geboren und studierte von 2002 bis 2005 Amerikanische Literatur in Harvard. Erst im Alter von achtzehn Jahren, während ihres Studiums, kam sie erstmals mit der amerikanischen Ostküste in Berührung. Anschließend besuchte sie den berühmten Iowa Writers' Workshop, wo Zadie Smith sie unterrichtete. 2008 schloss sie mit einem Master of Fine Arts ab. Von 2009 bis 2011 hatte sie ein Stegner-Fellowship in fiction writing an der Stanford University inne.

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Maggie Shipstead
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Pressestimmen

Maxi, Die neuen Kult-Autoren, Juni 2013
»Ihr Debüt, eine beißende Satire über die feine Gesellschaft, steckt voller großartig beschriebener Charaktere.«
Kurier, Februar 2013
»Ein höchst unterhaltsamer Roman über die Gefahren, die einem vermeintlich richtigen Leben innewohnen. Frisch, witzig und offensiv ehrlich.«
petra, Oktober 2013
»Diese verwicklungsreiche Komödie über Amerikas bessere Gesellschaft ist stilvoll und saukomisch.«
Cosmopolitan, 23.05.2013, Nr. 6/2013
»Liebevoll, aber wunderbar sarkastisch führt Maggie Shipstead ihren Helden vor.«
Teresa Schaur-Wünsch, Die Presse am Sonntag, September 2013
»Maggie Shipstead skizziert dabei den Ostküsten-Upperclass-Vater so gekonnt, dass es auf den ersten Blick überrascht, dass sie selbst nicht in dieser Welt aufgewachsen ist.«
TV familia, 29.06.-12.07.2013
»›Leichte Turbulenzen bei erhöhter Strömungsgeschwindigkeit‹ von Maggie Shipstead ist ein Meisterwerk, in dem sich Komik und Tragik die Waage halten.«
Bunte, Juli 2013
»Bittersüße Gesellschaftssatire aus dem Herzen der USA.«
Michaela Höber, Nürnberger Zeitung, August 2013
»Shipsteads Debütroman ist ein Lesegenuss, der sich zur Gesellschaftssatire entwickelt.«
Aileen Hohnstein, Märkische Oderzeitung, August 2013
»Es macht Spaß, dem Kampf der Generationen zu folgen. So sehr, dass man am Ende denkt: Schade, dass es nur drei Tage waren.«
David Hilzendegen, Lift - Das Stuttgart-Magazin, Juni 2013
»Ein unterhaltsamer, stellenweise melancholischer Roman mit toller Schreibe.«
Frido Hütter, Kleine Zeitung, Graz
»Alles in allem ein großes Debüt einer erst 29-jährigen Autorin.«
Dora Heldt, Westfalenpost Meschede, Juni 2013
»Eine Satire über die amerikanische Oberschicht, komisch, böse, aber auch nachdenklich und sehr klug.«
Sylvia Treudl, Buchkultur, August/September 2013
»Mit Witz und Verve zeichnet die Autorin ein schonungsloses Bild einer anachronistischen, wohlhabenden Society und ihren Luxussorgen.«
Laviva - Das Lifestyle-Frauenmagazin, Juni 2013
»Eine herrlich bissige Satire auf das vermeintliche Glück des idealen Lebens!«
Frido Hütter, Kleine Zeitung, Graz, August 2013
»Alles in allem ein großes Literaturdebüt einer erst 29-jährigen Autorin.«
Nicole Langenbach, Münchner Merkur, September 2013
»Shipstead entlarvt die Oberflächlichkeit dieser zunehmend aus den Fugen geratenen Hochzeitsgesellschaft, lässt ihre Protagonisten mit viel Tempo in teils herrlich groteske Situationen geraten (...).«
Britta Spichiger, Radio SRF 2, Kultur, Dezember 2013
»Der Roman ist ein lebensnahes Porträt eines Mannes in den besten Jahren, der eigentlich alles erreicht hat, bei sich selbst aber noch nicht angekommen ist.«
Neues Deutschland, September 2014
»Genüssliche Satire auf die privilegierte amerikanische Oberschicht.«

Leserstimmen

Ihre Meinung

Minky, Mai 2013
»"Leichte Turbulenzen bei erhöhter Strömungsgeschwindigkeit" stellt uns den fast 60 Jahre alten Familienvater Winn vor, dessen älteste Tochter Daphne kurz vor ihrer Hochzeit steht. Den Rahmen der Handlung bilden die Hochzeitsvorbereitungen. Die eigentliche Geschichte befasst sich hauptsächlich mit Winn, der eigentlich alles in seinem Leben erreicht hat, aber in einem Umfeld aus Familie und Freunden immer wieder mit sich hadert. Zunächst lässt er sich von einer hübschen Brautjungfer verwirren, zu der er sich stark hingezogen fühlt. Er möchte sich unbedingt beweisen, dass er es noch schafft, bei einer so jungen Frau gut anzukommen. Außerdem hat er sich doch schon immer einen Sohn gewünscht und bekommen hat er "nur" zwei Töchter. Er weiß nicht recht wie er mit den beiden umgehen soll und gerät damit immer wieder mit ihnen in Konflikt. Gerade gegenüber seiner jüngeren Tochter Livia, die gerade eine Abtreibung hinter sich gebracht hat und frisch getrennt ist, findet Winn nicht die richtigen Worte. Die größte Niederlage in Winns Leben: er ist nicht Mitglied Pequod-Golfclub. Penetrant versucht er immer wieder bei Jack Fenn, einem Bekannten und Mitglied des Clubs, herauszufinden wann er denn endlich auch Mitglied werden dürfe. Während dieser ganzen Zeit hält sich Biddy im Hintergrund, ist aber sofort zur Stelle wenn Winn sie braucht. Für mich ist es schwer das Buch zu beurteilen. Die Haupthandlung, die sich mit Winn befasst, reißt mich nicht wirklich vom Hocker. Es geht eigentlich nur um einen Mann mit verspäteter Midlife-Crisis, der sich selbst noch einmal beweisen muss was für ein toller Hecht er ist. Gleichzeitig haben mich aber die zahlreichen Nebenhandlungen am Lesen gehalten, denn hier sind für mich die wirklichen alltäglichen Probleme ans Licht gekommen. Eine junge Frau, die ihr Baby abgetrieben hat. Eine Ehefrau, die ständig die Fehltritte ihres Mannes korrigiert. Ein Sunnyboy, der den Frauen die Herzen bricht. Die Rückblicke in die Vergangenheit sind manchmal ein bisschen verwirrend, weil man als Leser ohne Erklärung mitten in eine Situation geworfen wird, in der man sich die Zusammenhänge selbst erklären muss. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Der Text lässt sich flüssig lesen und auch ausführliche Beschreibungen sprachlich interessant dargestellt. Für Freunde von Familiengeschichten ein lesenswertes Buch.«
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