9783423210928
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Marek Krajewski

Der Kalenderblattmörder

Kriminalroman

Ein Kriminalfall aus dem Breslau der zwanziger Jahre.

»Krimi des Jahres 2004« in Polen

Breslau 1927. Die Damen der Gesellschaft geben sich in ihren eleganten Wohnungen der Leidenschaft für Musik hin und feiern nebenbei gern auch mal eine Orgie. In den Kneipen hocken verkommene Gestalten, in Hinterzimmern wird Kokain geschnupft, und der selbsternannte Prophet Aleksiej von Orloff verkündet in gutbesuchten Vorträgen den Weltuntergang. Da werden in der Stadt mehrere grausame, akribisch geplante Morde verübt. Ein Musiker wird bei lebendigem Leibe eingemauert, ein Schlosserlehrling in Stücke gehackt, ein Stadtrat mit einer Klaviersaite an einem Fuß am Kronleuchter aufgehängt und erstochen. Bei jedem der Opfer findet man ein abgerissenes Kalenderblatt.

Kriminalrat Eberhard Mock wird mit den Ermittlungen beauftragt. Er gilt als »Jagdhund« mit unfehlbarem Instinkt, welcher allerdings hin und wieder von seinem Hang zum Alkohol getrübt wird. Obendrein wird Mock ausgerechnet jetzt von seiner Frau verlassen und sein Neffe, für den er sich verantwortlich fühlt, gerät auf die schiefe Bahn. Am liebsten würde sich Mock ganz dem Studium der lateinischen Literatur widmen … Doch statt dessen muß er in den Stadtarchiven jahrhundertealte Dokumente studieren, die ihn auf die Spur des Mörders führen sollen.

Erhältlich als
  Taschenbuch
9783423210928
1. März 2008
978-3-423-21092-8
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Details

EUR 10,95 € [DE], EUR 11,30 € [A]
dtv Allgemeine Belletristik
Aus dem Polnischen von Paulina Schulz
336 Seiten, ISBN 978-3-423-21092-8
1. März 2008

Autorenporträt

Marek Krajewski

Marek Krajewski

Marek Krajewski, geboren 1966, ist Altphilologe und war lange Dozent an der Universität Wroclaw. Er lebt in Breslau. Seine höchst erfolgreiche Krimiserie mit dem Antihelden Eberhard Mock wurde u.a. mit dem polnischen »Paszport Polityki«-Preis und dem deutschen Georg-Dehio-Preis ausgezeichnet und in Deutschland mehrmals auf die KrimiWelt-Bestenliste gewählt.

Pressestimmen

Oberbayerisches Volksblatt
»Eine anregende Lektüre, auch spannend, aber vor allem faszinierend wegen der schrillen, atmosphärisch dicht gezeichneten Bilder, die das Breslau der 20er Jahre wieder aufleben lassen.«
Focus
»Krajewski ist ein grelles Sittengemälde einer aufgekratzten Gesellschaft gelungen, die trunken dem Terror des Dritten Reiches entgegentanzt.«
Polityka
»In seinen Romanen schildert Krajewski eine Stadt voller Magie – und diese Magie ist eindeutig schwarz …«
Rzeczpospolita
»Spannend, geheimnisvoll, sprachlich hervorragend und voll phantastischer Atmosphäre.«
Westfälischer Anzeiger
»Der Leser genießt das schwarze Märchen aus einer verlorenen Welt, in der man Frauen noch beim Roulette gewinnen konnte.«
Wetzlarer Neue Zeitung
»Der Pole Krajewski lässt die Vergangenheit einer deutscher Provinzhauptstadt wieder auferstehen. Auch das macht das Buch bemerkenswert.«
Oberbayerisches Volksblatt
»Eine anregende Lektüre, auch spannend, aber vor allem faszinierend wegen der schrillen, atmosphärisch dicht gezeichneten Bilder, die das Breslau der 20er Jahre wieder aufleben lassen.«

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PressemeldungenAktuelles
25.04.2016

Der Georg Dehio-Buchpreis 2016 geht an Marek Krajewski

Der mit 10.000€ dotierte Georg Dehio-Buchpreis 2016 geht an Marek Krajewski für seine Breslau-Kriminalromane, erschienen bei dtv.
 
Die fünfköpfige Jury unter Vorsitz von Dr. Beate Störtkuhl sprach den Hauptpreis dem polnischen Autor Marek Krajewski zu für seine in Polen ebenso wie in Deutschland beliebten Kriminalromane um die ambivalente Figur des Kommissars Eberhard Mock, die im Breslau der Zwischenkriegszeit spielen.

Die feierliche Verleihung der Preise findet am 6. Oktober 2016 in Berlin statt.

Bei dtv erschienen Marek Krajewskis Romane:
  • ›Der Kalenderblattmörder‹
  • ›Gespenster in Breslau‹
  • ›Festung Breslau‹
  • ›Tod in Breslau‹
Das Deutsche Kulturforum östliches Europa ehrt Autorinnen und Autoren, die sich in ihren Werken fundiert und differenziert mit den Traditionen und Wechselbeziehungen deutscher Kultur und Geschichte im östlichen Europa auseinandersetzen.

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