Coverbild Leichen im Keller von Markus Frenzel, ISBN-978-3-423-40739-7
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Leichen im Keller

Wie Deutschland internationale Kriegsverbrecher unterstützt
Gesucht von Interpol - Geschützt in Deutschland

Ausgerechnet Deutschland ist nach wie vor Rückzugsraum und Drehscheibe für internationale Kriegsverbrecher. Sie bleiben unbehelligt, obwohl sie auf der Black-List der UN stehen und von Interpol gesucht werden. So kam es, dass der Chef der berüchtigten FDLR-Rebellen im Kongo von einem Wohnzimmer in Mannheim aus in aller Ruhe einen Vernichtungskrieg gegen die dortige Zivilbevölkerung dirigieren konnte. In diesem Fall hat Markus Frenzel mit einem aufsehenerregenden Bericht bei ›FAKT‹ dafür gesorgt, dass sich das ändert. Der Mann wurde festgenommen. In Deutschland wird ihm der Prozess gemacht. Doch das ist nicht der einzige Fall. Seit Jahrzehnten etwa machen ausländische Militärs Schulungen bei der Bundeswehr. Wer zu uns geschickt wird, das ist Sache der dortigen Regierungschefs, auch wenn es sich um brutale Diktatoren handelt, deren Abgesandte keineswegs im Sinn haben, sich außer dem Kriegshandwerk noch die demokratische Denkart anzueignen.

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Coverbild Leichen im Keller von Markus Frenzel, ISBN-978-3-423-40739-7
1. April 2011
978-3-423-40739-7
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Mit farbigem Bildteil
440 Seiten, ISBN 978-3-423-40739-7
Autorenporträt
Portrait des Autors Markus Frenzel

Markus Frenzel

Markus Frenzel, geboren 1976, studierte Politische Wissenschaft in Berlin, Aix-en-Provence und Paris, war unter anderem für die Deutsche Welle und Arte tätig und ...

Pressestimmen

Eric Beres, REPORT MAINZ, 31. Januar 2011
»Warlords unter uns - geduldet, gestützt, gefördert. Ein bisher wenig beachtetes Thema wird endlich aufgearbeitet. Akribisch recherchiert und detaillreich erzählt.«
Yvonne van Diepen, Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik, 20.Dezember 2012
»Frenzels Werk stellt einen brillanten und lesenswerten Beitrag zur Untersuchung einer unangenehmen Frage dar: Muss Deutschland als globaler Spieler auch mit den Wölfen heulen?«
Dietmar Seher, Neue Rhein Zeitung, August 2011
»Er hat die Fälle Musoni und Murwanashyka detailliert recherchiert.«
Wolfgang Pritschl, orf.at, 29. Juni 2011
»In dem Buch lernt man über Diktaturen genauso viel wie über westliche Demokratien, die es sich im profitablen, bilateralen Wirrwar gemütlich machen.«
Fabian Elsäßer, Deutschlandfunk, Januar 2011
»Ein echter Krimi, wenn's nicht so bitter wäre! Brillante Recherche, spannend geschrieben.«

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