Coverbild Wie man die Zeit anhält von Matt Haig, ISBN-978-3-423-43384-6
Leseprobe merken
neu

Wie man die Zeit anhält

Roman
Wenn Liebe die Zeit besiegt.

Keiner lehrt Geschichte so lebendig wie er ‒ und das hat einen guten Grund: Tom Hazard, Geschichtslehrer und verschrobener Einzelgänger, sieht aus wie 40, ist aber in Wirklichkeit über 400 Jahre alt. Er hat die Elisabethanische Ära in England, die Expeditionen von Captain Cook in der Südsee, die Literaten und Jazzmusiker der Roaring Twenties in Paris erlebt und alle acht Jahre eine neue Identität angenommen. Eines war er über die Jahrhunderte hinweg immer: einsam. Denn die Nähe zu anderen Menschen wäre höchst gefährlich gewesen. Jetzt aber tritt Camille in sein Leben. Und damit verändert sich alles.

Erhältlich als
   E-Book
Coverbild Wie man die Zeit anhält von Matt Haig, ISBN-978-3-423-43384-6
20. April 2018
978-3-423-43384-6
15,99 [D]
inkl. MwSt., versandkostenfrei innerhalb DE, weitere Infos
in den Warenkorb
Auch erhältlich bei:
   Hardcover
Coverbild Wie man die Zeit anhält von Matt Haig, ISBN-978-3-423-28167-6
20. April 2018
978-3-423-28167-6
20,00 [D]
Details
EUR 15,99 € [DE], EUR 15,99 € [A]
eBook
Deutsch von Sophie Zeitz
352 Seiten, ISBN 978-3-423-43384-6
Autorenporträt
Portrait des Autors Matt Haig

Matt Haig

Matt Haig wurde 1975 in Sheffield geboren und hat bereits eine Reihe von Romanen und Kinderbüchern veröffentlicht, die mit verschiedenen literarischen Preisen ...

Preise und Auszeichnungen

LovelyBooks-Leserpreis
2016 - Bronze in der Kategorie Sachbuch & Ratgeber
Autorenspecial
Special

Matt Haig

Mehr über den Autor brillanter, witziger, emotionaler Romane wie ›Ich und die Menschen‹ oder auch ›Ziemlich gute Gründe am Leben zu bleiben‹.

Pressestimmen

Gala, Mai 2018
»Matt Haigs Roman ist ungewöhnlich, spannend, fantasievoll und in England ein Bestseller.«
Martina Propson-Hauck, Buchjournal Extra, April 2018
»Ein unglaubliches Buch, dessen überbordender Fantasie und erzählerischem Sog man sich kaum entziehen kann.«
Gustav Gaisbauer, Fantasia 723e, Mai 2018
»›Wie man die Zeit anhält‹ ist romantisch, dramatisch, sentimental«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Erzählt wird die Geschichte von Tom Hazard. Er hat die "Gabe" nur sehr langsam zu altern. Man sieht ihm seine über 400 Jahre, die er schon auf der Welt existiert, nicht an. Die lange Lebensdauer ist aber für ihn nicht unbedingt ein Segen, sondern viel mehr ein Fluch, der Verluste, Gefahren und Einsamkeit mit sich bringt. Doch dann tritt Camille in sein Leben... Das Cover ist wunderschön gestaltet. Die Farbgebung ist sehr angenehm und wirkt beruhigend auf mich. Ich finde es wunderbar, dass mit Darstellung der Uhr, die rückwärts zu laufen scheint und dem Abbild des Mannes, der die Zeit immer im Fokus hat, ein direkter Bezug zur Geschichte herrscht. Der Schreibstil von Matt Haig hat mir anfangs Einiges abverlangt. Er schreibt sehr poetisch und ich benötigte Zeit um in der Story anzukommen. Die Kapitellänge fand ich ansprechend. Besonders gefallen haben mir die Charaktere und deren Entwicklung in der Geschichte. Es gab auch einige Stellen, an denen ich schmunzeln musste. Mit Fortschreiten der Geschichte hat mir das Erzählte immer besser gefallen, insbesondere der Wechsel von Gegenwart und Vergangenheit hat die Story aufgelockert und spannend gehalten. Ich fand es interessant zu erfahren, wie Toms Lebensweg aussah und was er schon alles erlebt hat, welchen Menschen er begegnet ist und welche Verluste er verzeichnen musste. Insgesamt gesehen ein ganz großartiges Werk, was einen zum Nachdenken bringt und noch lange in den Gedanken und im Herzen nachhallt. Matt Haig schafft es zu begeistern und die Menschen aufzurütteln. Eine ganz besondere Eigenschaft für einen Autor.«
ANTWORTEN
»"Du musst das Leben anfassen, um daraus entspringen zu können" Nach seinem Bestellerbuch "Ich und die Menschen" erscheint nun von Matt Haig "Wie man die Zeit anhält". Allein das Cover ist unglaublich schön gestaltet, sodass das Buch auf jeden Fall einen tollen Platz in meinem Bücherschrank erhalten wird. Tom Hazard wurde im Jahre 1581 geboren und besitzt eine Veranlagung, die ihn viel langsamer altern lässt. Jetzt ist er über 400 Jahre alt und sieht aus wie ein Mann in den Vierzigern. Die wichtigste Regel lautet, um so lange unentdeckt zu leben, sich nicht zu verlieben. Als er jedoch Camille kennenlernt, möchte er nicht mehr so weiter leben. Allein, nur mit seiner Vergangenheit, die für ihn viel Leid und Schmerz beinhaltet. Mit Camilles Hilfe entdeckt er wieder, was es heißt zu leben. Matt Haigs sachlicher und prägnanter Schreibstil passt sehr gut zu der Hauptfigur Tom Hazard, der selbst eher nüchtern, besonnen und melancholisch von einigen Etappen seines Lebens erzählt. Besonders die Liebe zu seiner Tochter, die ebenfalls diese Veranlagung geerbt hat, lässt ihn jeden Tag weiterleben. Ich bin restlos von diesem Buch überzeugt und kann es nur weiterempfehlen. Potenzial für einen zweiten Teil wäre auf jeden Fall auch gegeben, denn von über 400 Jahre Lebenszeit sind bestimmt noch einige interessante und spannende Geschichten möglich!«
ANTWORTEN
»Leise, melancholisch, nachdenklich, aber auch lebensbejahend. Schon auf den ersten beiden Seiten erfährt der Leser das Wichtigste über den Inhalt des Buches: Tom Hazard ist alt - „alt wie ein Baum, wie eine Islandmuschel, wie ein Renaissancegemälde“ (S.11), und sieht dabei nicht älter aus als 40. Möglich macht das eine besondere genetische Disposition, die ihn bedeutend langsamer altern lässt als „normale“ Menschen. Das Leben, das er deshalb zu führen gezwungen ist, hält so manche Schwierigkeit bereit, das Allerschwierigste ist wohl, dass er sich (eigentlich) nicht auf Normalsterbliche einlassen darf. „Die erste Regel lautet: du darfst nicht lieben“ (S. 7). Schon früh lernt er, dass die Menschen dem Unbekannten, dem in ihren Augen Unerklärlichen ablehnend gegenüberstehen und er sich und die Menschen in seiner Umgebung in Gefahr bringt, sobald bekannt wird, „was“ er ist. Deshalb erfindet er sich alle 8 Jahre an einem neuen Ort unter einem neuen Namen neu, damit niemandem auffällt, dass er nicht älter wird. Diesmal lässt er sich nach London versetzen und arbeitet dort als Geschichtslehrer. Beim Lesen erlebt man, wie er Camille kennenlernt und plötzlich vieles in Frage stellt, aber viel wichtiger ist eigentlich die Lebensgeschichte, die man in Erinnerungsfetzen und Flashbacks präsentiert bekommt. Zeitlich nicht geordnet springt man mit Tom zusammen durch die Zeit, landet mal im elisabethanischen Theater bei Shakespeare, begleitet Cook auf eine Entdeckungsreise oder trifft Fritzgerald im Café. In keiner Zeit verharrt man lange, man bekommt nur kurze Spotlights, ein kurzes Aufblitzen der Ereignisse, was einerseits einen gewissen Reiz hat, andererseits aber auch irgendwie unbefriedigend ist, weil man als Leser gern mehr über eine bestimmte Zeit, eine bestimmte Person oder die Stimmung einer Epoche erfahren würde. Tom bleibt nicht nur anderen Menschen gegenüber reserviert, auch als Leser habe ich eine gewisse Distanz nie ganz abgelegt, aber die Melancholie, mit der Tom über sein Leben, die Zeit im Allgemeinen und den Wert der Zeit nachdenkt, machen ihn zu einem herausragenden Charakter, der die Geschichte trägt und als zentraler Fixpunkt des Buches wunderbar dargestellt ist. Die Nebencharaktere, allen voran Camille bleiben sehr blass, wodurch der Liebesgeschichte im „Jetzt“ Komplexität und Plausibilität fehlt. Spannender als der Inhalt sind die Fragen, die man sich als Leser unwillkürlich stellt: Ist die Unsterblichkeit (oder wie hier ein extrem verlängertes Leben) überhaupt erstrebenswert, wenn man es alleine durchleben muss? Tom scheint diese Frage für sich oft mit einem Nein zu beantworten und treibt oft nur durch sein Leben. Wie vertraut kann einem ein Mensch werden, mit dem man bestimmte Erfahrungen nicht teilen kann? Überhaupt sinniert man viel über den Wert zwischenmenschlicher Beziehungen. Alles in allem ein Roman, der etwas ganz Besonderes ist, der zum Nachdenken anregt und über das Leben philosophiert (auch wenn manche Sätze etwas klischeehaft oder gewollt nachdenklich wirken: „Die Liebe ist das, was dem Leben Sinn gibt“ (S 346), ect.). Matt Haig schafft es, Gegenwart und Vergangenheit zu verknüpfen, gekonnt Brücken zu schlagen und Themen anzusprechen, die über all die Jahre gleich geblieben sind, mal Traurige (zB als Tom feststellt, dass die Menschheit nicht aus der Geschichte lernt) mal Schöne, wie die Liebe zur Musik.«
ANTWORTEN
Ihre Leserstimme wird nach Prüfung durch den dtv - ohne Angabe Ihrer E-Mail-Adresse - hier veröffentlicht. Im Text sind keine HTML-Formatierungen und URLs erlaubt.
Bitte die zwei gleichen Bilder auswählen:

merkzettel (0)

Es befinden sich keine Artikel in Ihrem Merkzettel


zum Merkzettel
warenkorb (0)

Es befinden sich keine Artikel in Ihrem Warenkorb


Gesamtbetrag:
0,00 €
inkl. MwSt. zzgl. Versand
My dtv

Jetzt registrieren