Coverbild Gefilte Fisch von Max Fürst, Margot Fürst (Hrsg.), ISBN-978-3-423-13190-2
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Gefilte Fisch

und wie es weiterging
Erinnerungen an eine Jugend in Königsberg, an die schwierigen 20er-Jahre in Berlin und später.

»Der gefilte Fisch ist eigentlich ein jüdisches Nationalgericht: Man nimmt die Gräten heraus und füllt ihn dann mit lauter guten Sachen. Bei diesem ›Gefilten Fisch‹ sind die Gräten leider dringeblieben. Die Probleme der Deutschen, der Juden, der deutschen Juden, der Schule, der Lehrzeit sind hineingepackt und zusammengebunden in der Erzählung von meiner Jugend, meiner Familie und meinen Freunden.«

Königsberg in den zwanziger Jahren: Mit dem Entschluß, das Gymnasium zu verlassen und eine Tischlerlehre zu beginnen, kehrt Max Fürst der bürgerlich-jüdischen Welt seines Elternhauses bewußt den Rücken. Als er 1925 aufbricht in die Welt und sich 1927 endgültig in Berlin niederläßt, spielen zwei Menschen eine herausragende Rolle in seinem Leben: Hans Litten, der Freund aus Königsberger Zeiten und spätere Rechtsanwalt der Arbeiter und der Unterdrückten im Kampf gegen Hitler, und Margot, die wie Max aktiv in der sozialistischen Jugendbewegung tätig war. Mit ihr wird er Gestapohaft und KZ überleben, 1935 nach Palästina ausreisen und 1950 in das Land der Vorfahren zurückkehren.

Erinnerungen an eine Jugend in Königsberg und die schwierigen zwanziger Jahre in Berlin: »... hier legt ein ungewöhnlicher Mann Rechenschaft ab über ein Leben, das er, allen Schicksalsschlägen und Katastrophen zum Trotz, bejaht.« Neue Zürcher Zeitung

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   Taschenbuch
Coverbild Gefilte Fisch von Max Fürst, Margot Fürst, ISBN-978-3-423-13190-2
1. April 2004
978-3-423-13190-2
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Details
EUR 19,50 € [DE], EUR 20,10 € [A]
dtv Literatur
Mit Texten aus dem Nachlass
768 Seiten, ISBN 978-3-423-13190-2
Lehrerprüfexemplar
Autorenporträt

Max Fürst

Max Fürst (1905-1978) machte 1924 seine Gesellenprüfung als Tischler. 1925 verließ er Königsberg, baute eine jüdische Jugendgruppe mit auf und gründete die ...

Pressestimmen

Thomas Schröder, Der Spiege­­­­l
»Fürsts Erstlingsbuch ist ein eigentümlicher Glücksfall autobiographischer Literatur.«
Eva Patzig, Mannheimer Morgen
»Ein faszinierendes Zeitdokument.«
Kurt Lothar Tank, Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt
»Ein wohltuendes, ja, herzerwärmendes Buch.«
Heinrich Böll, Süddeutsche Zeitung
»Ein Buch, aus dem man lernen kann, ohne belehrt zu werden.«
Weser Kurier
»Man spürt: Hier spricht ein Mensch, der sich um den Menschen Sorgen macht.«

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