Coverbild Proteus der Pilger von Michael Kleeberg, ISBN-978-3-423-13034-9
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Michael Kleeberg

Proteus der Pilger

Leben, Tod und Auferstehung des Hagen Seelhorst, erzählt von ihm selbst
Roman

Helden und Heilige

»Seit der Blechtrommel hat es einen so verheißungsvollen Romanauftakt in der deutschen Literatur nicht mehr gegeben … Ein vehementer Gegenwartsroman, vital und von ganz eigener Eleganz.« Volker Hage im ›Spiegel‹

»Ich glaubte mein Leben lang, ein Gott zu sein, oder doch wenigstens in bevorzugter Verbindung zu den Göttern zu stehen. Es dauerte lange, bis ich überhaupt wahrnahm, daß es außerhalb unserer vier Wände andere Menschen gab, die alle ein Existenzrecht reklamierten und nichts von meiner Göttlichkeit wußten.«

Heranwachsend in der modernsten Stadt der Welt, geprägt von einem Vater, der die Familiengeschichte auf Lohengrin zurückführt, und einem Onkel, den sein Silikonpenis die Segnungen des Fortschritts preisen läßt, sieht Hagen Seelhorst nur eine Möglichkeit, ein sinnvolles Leben zu führen: Er muß ein Held und ein Heiliger werden. Unglücklicherweise traut er sich nicht einmal, im Freibad vom Zehner zu springen. Auch später, als er Deutschland und die Welt retten will und statt dessen nur eine Diskothek in Rom erbaut, klaffen tragikomische Abgründe zwischen den großen Plänen des jungen Mannes und den Niederungen des Alltags.

Proteus war der Gott der Wandlungsfähigkeit, und als wahrer Proteus zeigt sich auch Hagen Seelhorst auf seiner Pilgerfahrt durch die Verrücktheiten Nachkriegsdeutschlands.
Erhältlich als
  Taschenbuch
Coverbild Proteus der Pilger von Michael Kleeberg, ISBN-978-3-423-13034-9
1. Januar 2003
978-3-423-13034-9
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Details

EUR 14,00 € [DE], EUR 14,40 € [A]
dtv Literatur
528 Seiten, ISBN 978-3-423-13034-9
1. Januar 2003

Autorenporträt

Michael Kleeberg

Michael Kleeberg, geboren am 24. August 1959 in Stuttgart, wuchs in Böblingen und Hamburg auf. Er lebte in Rom und Amsterdam und war von 1986 bis 1994 Mitinhaber einer ...

Pressestimmen

Jürgen Busche, Süddeutsche Zeitung
»Wer sein Publikum über 500 Seiten zu unterhalten versteht mit einem ernsten Roman, der ist schon ein toller Kerl.«
Der Tagesspiegel
»Er pflegt einen aggressiven, zupackenden, bohrenden Stil und schreibt mit seismographischer Präzision.«
Freitag
»Ein großer Roman. Ein Ereignis.«
Wilhelm Bartsch, Mitteldeutsche Zeitung
»Schrecken und befreiendes Gelächter, tiefer Sinn und Esprit, funkensprühender Barock und pfeilschneller Lakonismus halten sich in diesem Romanereignis die Waage.«

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