Coverbild Die Zeit wird es zeigen von Mira Magén, ISBN-978-3-423-24747-4
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Die Zeit wird es zeigen

Roman
»Dieses Buch geht unter die Haut.« Ma’ariv

Anna ist dreizehn. Sie steht auf der Strandterrasse und wartet. Vergessen sind ihre motorischen Störungen, vergessen alle Vorsicht. Anna sieht ihren Traum: Ein am Geländer lehnendes Fahrrad, die Sonne hoch und strahlend, das Meer in gleißendem Licht. Ein kurzer Moment rauschhaften Glücks – die erste Fahrradfahrt ihres Lebens, der kleine Bruder jubelnd auf dem Gepäckträger ...Aber Anna stürzt, und der kleine Bruder schlägt mit dem Kopf auf und fällt ins Koma. Nur die Möwen sind Zeugen dieses Unfalls, und Anna schweigt. Fortan jedoch verändert sich alles für sie, der Geschmack des Brotes, die Höhe des Himmels, die Farbe des Meeres. Das Geflecht der Familie droht zu zerreißen, Rettung bringen schließlich Liebe, Nähe und Beharrlichkeit.

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Coverbild Die Zeit wird es zeigen von Mira Magén, ISBN-978-3-423-24747-4
1. Januar 2010
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Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler
Deutsche Erstausgabe, 400 Seiten, ISBN 978-3-423-24747-4
Autorenporträt
Portrait des Autors Mira Magén

Mira Magén

Mira Magén, Anfang der fünfziger Jahre in Kfar Saba (Israel) geboren, blieb der orthodoxen, ostjüdisch geprägten Welt ihrer Kindheit bis heute verbunden, die Stationen ...
Übersetzerporträt

Mirjam Pressler

Mirjam Pressler, geboren 1940 in Darmstadt, besuchte die Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt und lebt heute als freie Schriftstellerin und Übersetzerin in der ...

Preise und Auszeichnungen

Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur
2001 - Großer Preis der Akademie
Friedrich-Bödecker-Preis
1998
Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis
1980
Audio
Buch-Rezension Magén ›Die Zeit wird es zeigen‹

Pressestimmen

Ruth Klüger, Die Welt, Juli 2010
»Ein im wahrsten Sinne liebenswürdiges und lesenswertes Buch.«
Stefana Sabin, Neue Zürcher Zeitung, April 2010
» So sind die Alltagsgeschichten von Magén immer auch Parabeln, die zeigen sollen, dass emotionale Bescheidenheit und hiobsche Ausdauer belohnt werden.«
Karin Vorländer, Glaube + Heimat – Mitteldeutsche Kirchenzeitung, August 2010
»Unbedingt lesen!«
Schweriner Volkszeitung, August 2010
»Die israelische Erfolgsautorin erzählt leise und doch mitreißend über einen Schicksalsschlag und seine Folgen.«
Maria Annemüller, Südthüringer Zeitung, 16. Juni 2010
»›Die Zeit wird es zeigen‹ ist ein großartiger Roman über das Leben.«
Badische Zeitung, April 2010
»Mira Magén hat einen überaus fesselnden Familienroman geschrieben, klug, originell, bewegend.«
Sigrid Brinkmann, Deutschlandfunk, Büchermarkt, April 2010
»Mira Magén hat einen lebenssatten Roman geschrieben.«
Ellen Pomikalko, Buchmarkt, April 2010
»[...] ein Buch voller Lebensweisheit, die letzten Endes lautet: Fürchte dich nicht!«
Hessische-Niedersächsische Allgemeine, März 2010
»Den glänzend übersetzten Text verschlingt man, weil alles stimmt in diesem schönen Roman.«
Harald Loch, Neues Deutschland, Literaturbeilage zur Leipziger Buchmesse, 18.-21.03.2010
»Den von Mirjam Pressler in gewohnt glänzender Manier übersetzten Text verschlingt man gern, weil alles stimmt in diesem schönen Roman.«
Jeannette Villachica, Jüdische Literatur/Jüdische Allgemeine, März 2010
»Mira Magén versteht es meisterlich, das Große im Kleinen aufscheinen zu lassen: ein sorgfältig abgewägter Satz, ein vorsichtiger Blick, eine helfende Hand.«
Süddeutsche Zeitung, SZ extra, März 2010
»[Eine] subtile Geschichte von Schuld und Versöhnung.«
Ruhr Nachrichten / Münstersche Zeitung, Februar 2010
»In Mira Magéns berührendem Roman ›Die Zeit wird es zeigen‹ lässt ein Unfall den Sommer für die Familie zum Alptraum werden.«
Die Presse, Wien, Februar 2010
»Die israelische Erfolgsautorin Mira Magén erzählt leise und doch mitreißend über einen Schicksalsschlag und seine Folgen.«
Jüdische Zeitung, Februar 2010
»Auch mit ihrem neuen Roman beweist Mira Magén, dass sie zu den wichtigsten literarischen Stimmen ihres Landes gehört«
Schweizer Illustrierte, Januar 2010
»Mitreissend.«
Emily Walton, Buchkultur, Juni/Juli 2010
»Bitter, zynisch und schmerzhaft schön.«
Inge Zenker-Baltes, Literaturzeit, Nordwestradio, Mai 2010
»Als eine der bereicherndsten Neuerscheinungen dieses Bücherfrühlings ist Mira Magéns Roman unbedingt lesenswert.«
Altmühl-Bote, Januar 2010
»Ein lesenswertes Buch!«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Mira Magen hätten den Titel ihres Romans nicht passender wählen können. Denn tatsächlich erlebt der Leser die Entwicklung einer Familie über den Zeitraum eines Sommers nachdem der Sohn einen tragischen Unfall erlebt. Anna erlitt bei ihrer Geburt einen Sauerstoffmangel der ihr Hirn so schädigte, dass sie seit diesem Tag mit Gleichgewichtsstörungen leben muss. Dennoch schnappt sie sich ein Fahrrad, nimmt ihrem 5 jährigen Bruder Tom mit der plötzlich während der Fahrt fällt und mit dem Hinterkopf aufschlägt. Er fällt ins Koma und nichts in dieser Familie ist mehr so wie es sein sollte. Anna wird erdrückt von ihrer Schuld und traut sich nicht irgendwem davon zu erzählen. Schon der Schreibstil der Autorin stellte sich gleich zu Beginn für mich als eine große Herausforderung dar. Die Handlung wird in Gegenwart und Vergangenheit erzählt, mit vielen Gedankengängen und Gedankensprüngen. Es tauchen sehr viele Personen auf und aufgrund des Handlungsortes hatte ich auch etwas Schwierigkeiten mit den Namen. Hat man sich aber erst einmal an den Schreibstil gewöhnt, so lässt dieses Buch aufgrund der vielen Handlungsstränge den Leser nicht mehr los. Dieser Roman besitzt meiner Meinung nach enorm viel Tiefgang und Feingefühl, denn obwohl ich über viele Eigenschaften gewisser Personen den Kopf geschüttelt habe, konnte ich einige Vorgänge sehr gut nachvollziehen und die Emotionen nachempfinden. Die Beschreibung des Meeres und der Siedlung ließen sich in meiner Fantasie sehr gut visualisieren. Auch die Personen selbst sind mit all ihren verschieden Schicksalen und Gedanken gut dargestellt. Anna und Toms Eltern waren für mich mit ihrer Einstellung zum Leben schwer gewöhnungsbedürftig, dafür aber umso interessanter. Meine Lieblingsperson war je doch Edisso, eine Person die wirklich in jeder Lebenslage treu zur Seite steht. Sehr deutlich tritt auch das Liebesleben beziehungsweise die offene Einstellung dazu, in der Handlung hervor. So beschäftigt also nicht nur die Frage „Was wird aus Tom und Anna“ sondern auch „Wie lange kann das noch gut gehen“ den Leser. Und stets erhält man die Antwort „ Die Zeit wird es zeigen“. Mit 395 Seiten hatte der Roman für mich eine angenehme Länge. Der Schreibstil war für mich, wie weiter oben erwähnt, etwas gewöhnungsbedürftig so das es anfangs meinen Lesefluss bremste. Der Titel und auch das Cover passen perfekt zu der Geschichte. Fazit: Die Zeit wird es zeigen, ist eine interessante und emotionale Geschichte, die den Leser fesseln und beeindrucken kann. Unerwarteter Tiefgang und ein abenteuerlicher Verlauf, ließen mich den Sommer einer Familie verfolgen, die voller Überraschungen steckte. Gesamtwertung:5/5 Sterne Mira Magén , Anfang der fünfziger Jahre in Kfar Saba (Israel) geboren, blieb der orthodoxen, ostjüdisch geprägten Welt ihrer Kindheit bis heute verbunden, die Stationen ihrer Biographie verraten jedoch eine Revolte: Studium der Psychologie und Soziologie, Ehe und Kinder, alle fünf Jahre ein anderer Beruf - Lehrerin, Sekretärin, Krankenschwester und schließlich Schriftstellerin. Magén zählt neben Zeruya Shalev zu den bedeutendsten Autorinnen ihres Landes. Ihr Werk, das Romane und Erzählungen umfasst, wurde u.a. mit dem Preis des Premierministers 2005 ausgezeichnet. Mira Magén lebt in Jerusalem und hält viel beachtete Poetik-Vorlesungen, derzeit an der Hebräischen Universität Jerusalem. (Quelle: dtv Verlag) © Michaela Gutowsky«
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