Coverbild Klopf nicht an diese Wand von Mira Magén, ISBN-978-3-423-12967-1
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Mira Magén

Klopf nicht an diese Wand

Roman

Geschichte eines Liebeswahnes

Das Leben in der religiösen Landwirtschaftlichen Siedlung im Norden Israels folgt strengen Regeln. Mit fünfundzwanzig Jahren noch unverheiratet zu sein, kommt einem Akt subversiver Rebellion gleich. Aber Jisca kümmern weder die Sorgen der Familie noch die Konvention ihres Umfelds. Triebhaft, beherrscht von erotisch motivierten Phantasien und verdrängter Leidenschaft, ist Jisca wie ein Stachel im Fleisch ihrer orthodoxen Siedlung. Aber das Leben beginnt dort, wo Verbote mißachtet, wo Grenzen überschritten werden. Jisca liebt. Sie liebt leidenschaftlich - am Anfang, als sie noch ein Mädchen ist, stumm, schließlich besessen. Elischa, den früh verwitweten Mann aus dem Nachbarhaus, in dessen Hof das dornige Gestrüpp wuchert wie seine trotzige Trauer um Alma, die bei der Geburt der gemeinsamen Tochter Heda starb.

In der Figur Heda tritt das Abgründige dieser von Geborgenheit und Aberglauben gleichermaßen durchdrungenen Lebenswelt besonders deutlich hervor: Jeden Neumond werden ihr die Haare geschoren, damit sie nicht auch, wie die Mutter, einen frühen Tod stirbt. Doch wie Jisca entzieht sich auch Heda, auf ihre Weise. - Almas Geheimnis zu lüften, begibt sich Jisca auf Spurensuche, akribisch, indiskret, unverfroren. Sie verletzt die Tabus ihrer Herkunft, verstößt gegen jedes Maß der Vernunft. Die Welt, in die sie dabei eintaucht - das weltliche, bunte Jerusalem - ist nicht ihre, aber in ihr gelangt sie zu sich selbst.


Erhältlich als
  Taschenbuch
Coverbild Klopf nicht an diese Wand von Mira Magén, ISBN-978-3-423-12967-1
1. April 2002
978-3-423-12967-1
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Details

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dtv Literatur
Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler
Deutsche Erstausgabe, 336 Seiten, ISBN 978-3-423-12967-1
1. April 2002

Autorenporträt

Portrait des Autors Mira Magén

Mira Magén

Mira Magén, Anfang der fünfziger Jahre in Kfar Saba (Israel) geboren, blieb der orthodoxen, ostjüdisch geprägten Welt ihrer Kindheit bis heute verbunden, die Stationen ...

Veranstaltungen

Hannover, 26.03.2017

Veranstaltung mit Mira Magén

Mira Magén »Zu blaue Augen«
Datum:
Sonntag, 26.03.2017
Zeit:
11:00 Uhr
Ort:
Kultur- und Gemeindezentrum »Etz Chaim«, Jüdische Bibliothek
München, 27.03.2017

Lesung/ Gespräch mit Mira Magén

Mira Magén »Zu blaue Augen«
Datum:
Montag, 27.03.2017
Zeit:
20:00 Uhr
Ort:
Ruffini

Deutscher Text: Sabrina Khalil
Moderation & Übersetzung: Günter Keil
Einlass: 19 Uhr

Pressestimmen

Moznayim
»Je tiefer Magén in das Leben der verlorenen Seelen, die sie portraitiert, hinabsteigt, desto höher die literarische und allgemein menschliche Qualität, die ihr Buch erreicht.«
AZ München
»Mira Magén kann wunderbar erzählen. Ganz genau beobachtet sie ihre Figuren, und zwischen den Zeilen wird die Atmosphäre des Landes lebendig.«

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