Coverbild Digitale Drecksarbeit von Moritz Riesewieck, ISBN-978-3-423-43266-5
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Digitale Drecksarbeit

Wie uns Facebook & Co. von dem Bösen erlösen
Wer entscheidet, was wir sehen?

Hunderttausende Fotos und Videos werden täglich im Internet hochgeladen. Darunter massenhaft verstörende Inhalte, voller Gewalt und Pornografie. Wie ist es möglich, dass wir als normale User kaum etwas davon sehen? Algorithmen können zwar bestimme Bildinhalte identifizieren, aber nicht einordnen. Deshalb durchforsten auf den Philippinen zahllose Billiglöhner im Auftrag der Mega-Konzerne Facebook, Twitter & Co. nach geheimen Regeln das Internet. Über ihre Arbeit dürfen sie nicht sprechen.
Moritz Riesewieck gelang es, Menschen zu treffen, die uns vor Gräuelbildern bewahren und dafür ihr Seelenheil opfern. Sie können die Bilder im Kopf nicht so einfach löschen. Politische Inhalte, Kunst und Satire bleiben auf der Strecke. Wie manipuliert das unsere Sicht der Welt? Riesewieck verbindet eine packende Reportage mit verblüffenden Gedanken zur Macht der Bilder.

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Coverbild Digitale Drecksarbeit von Moritz Riesewieck, ISBN-978-3-423-43266-5
8. September 2017
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Details
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eBook
Originalausgabe, 256 Seiten, ISBN 978-3-423-43266-5
Autorenporträt
Portrait des Autors Moritz Riesewieck

Moritz Riesewieck

Moritz Riesewieck, geboren 1985, aufgewachsen im Ruhrgebiet, studierte bis 2015 Regie an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« in Berlin. Zuvor studierte er ...
Buchspecial
Special

Moritz Riesewieck: Digitale Drecksarbeit

Wieso sehen Sie auf Facebook & Co. keine verstörenden Bilder? Weil unsere Newsfeeds gesäubert werden. Aber nicht von einem Algorithmus ...

Pressestimmen

Markus Reuter, netzpolitik.org, November 2017
»Ein Einblick in Jobs, die kaum auszuhalten sind.«
Michael Lehmann-Pape, www.lovelybooks.de, 10. Oktober 2017
»Eine empfehlenswerte, interessante Lektüre darüber, ›wie‹ gearbeitet wird in der digitalen Welt, und über die Motive hinter dieser Form des Arbeitens.«
Anna Hein, www.lovelybooks.de, 9. Oktober 2017
»Mir hat dieses Buch neben den ganzen Informationen vor allem eines gegeben: Stoff zum Nachdenken. Ich sehe Facebook, Instagram und Co. jetzt mit etwas anderen Augen, hinterfrage mehr und mache mir Gedanken.«
www.fachbuchkritik.de, 20. September 2017
»Das Buch offenbart eine Sauerei und einen Einblick in unserer Gesellschaft. Die Schattenseite unseres schönen Internets.«
Kvel, wasliestdu.de, 20. September 2017
»Für mich war es sehr aufschlussreich, dieses Buch zu lesen.«
Sven Preger, Deutschlandfunk, 14. September 2017
»Was sich ein Content-Moderator anschauen muss, gehört zu den Abgründen des Internets. Gewalt, Hinrichtungen, Kindes-Missbrauch - oder alles zusammen.«
Maike Wüllner, WDR1, 13. September 2017
»Moritz Riesewieck wirft darin auch viel Fragen auf. Wer darf eigentlich darüber bestimmen, was wir im Netz sehen? Wie gefiltert soll unsere digitale Öffentlichkeit sein? Und haben wir ein Recht darauf, allzu schreckliches auf Billiglohnarbeiter in Dritteweltstaaten abzuwälzen?«
Walter Prankl, www.kultur-punkt.ch, 11. September 2017
»Moritz Riesewieck gelang es, Menschen zu treffen, die uns vor Gräuelbildern bewahren und dabei ihr Seelenheil opfern. Sie können die Bilder im Kopf nicht mehr löschen.«
Boris Udina, Interview, 1. September 2017
»›Digitale Drecksarbeit‹ verbindet eine packende Reportage mit verblüffenden Gedanken zur Macht der Bilder.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Meine Meinung: Der Autor geht in diesem Buch der Frage nach, was es bedeutet, wenn die Beseitigung des Bösen outgesourct wird: Bilder und Filme mit „verdächtigen“ Inhalten müssen sich Niedriglöhner auf den Philippinen ohne Unterlass und quasi im Akkord ansehen und aussortieren; diese „Content-Moderatoren“ müssen quasi im Sekundentakt entscheiden, ob ein Bild, einem (geheimen) Regularienkatalog entspricht oder ob es gegen ein Kriterium verstößt und somit ob dieses Bild entfernt werden muss oder nicht. Und eine sehr wichtige Fragestellung wird vom Autor aufgegriffen: Ist es gut oder schlecht oder wohin führt es, wenn (politische) Zensur als Beurteilungskriterien (landesspezifisch) aufgenommen werden. Für mich war es sehr aufschlussreich, dieses Buch zu lesen. 4 Sterne (von max. 5 Sternen)«
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