Coverbild Das Bildnis des Dorian Gray von Oscar Wilde, ISBN-978-3-86231-632-8
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Das Bildnis des Dorian Gray

Ungekürzte Lesung (1 mp3-CD)

Wenn doch nur das Bild anstelle meiner altern würde, wünscht sich Dorian Gray, als er sein Konterfei in einem Porträt betrachtet. Der Wunsch wird Wirklichkeit: Sein exzessives Leben geht scheinbar spurlos an ihm vorüber. Doch muss er dafür immer wieder in die dunkle Kammer, in der er sein Bild versteckt hält. Auf diesem gräbt sich jede unmoralische Entscheidung, jede Verwerflichkeit und jede Illoyalität tief ein, während er selbst makellos bleibt. Folgenlos bleibt sein zügelloses Leben dennoch nicht.
Wildes ironische Erzählung über das Verhältnis von Schönheit und Tugend – ungekürzt gelesen von Wolfgang Reichmann.

Ungekürzte Lesung mit Wolfgang Reichmann 1 mp3-CD | ca. 560 min

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   Hörbuch
Coverbild Das Bildnis des Dorian Gray von Oscar Wilde, ISBN-978-3-86231-632-8
22. September 2015
978-3-86231-632-8
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Coverbild Das Bildnis des Dorian Gray von Oscar Wilde, ISBN-978-3-423-14207-6
1. April 2013
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Der Audio Verlag
ISBN 978-3-86231-632-8
Autorenporträt

Oscar Wilde

Oscar Fingal O`Flahertie Wills Wilde wurde am 16. Oktober 1854 in Dublin als Sohn eines Arztes und einer Dichterin geboren und starb am 30. November 1900 in Paris. Er ...

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»Wildes` einziger Roman beschreibt den langsamen Zerfall einer dekadenten Seele. Dorian Gray ist jung und schön, mit wallendem Haar, betörenden Augen und von anmutiger Gestalt. Das bemerkt auch Basil Hallward, für den Dorian der Inbegriff vollendeter Schönheit ist. Doch täuscht dies nicht über seine geistige Einfältigkeit hinweg, in der Lord Henry, ein Freund Hallwards, die mühelose Formbarkeit dieses Menschen erkennt und ausnutzt. Mit immer geistreicheren und spitzzüngigen Aüßerungen vergiftet er dessen moralische Natur und in einem Anflug narzißtischer Überwältigung wünscht sich Gray, ein von Hallward angefertigtes Gemälde möge an seiner statt altern. Seine dekadente Lebensweise fügt seiner Seele mehr und mehr Schaden zu, das Gemälde offenbart ihm schließlich seine Verfehlungen und in dem Verlangen nach einem Neubeginn endet seine Existenz auf tragische Art und Weise. Wilde zeichnet ein sprachlich anspruchsvolles Sittengemälde über die wechselseitige Beziehung von Kunst und Sittlichkeit, die Gegenüberstellung von Sittenverfall und Moral. Das Leben als Kunstwerk, Wildes persönliche Anschauung, ist in der allegorischen Darstellung des Vorrangs der seelischen und tugendhaften Unversehrtheit vor der aüßeren Schönheit zum Scheitern verurteilt.«
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