Coverbild In der Nacht hör' ich die Sterne von Paola Peretti, ISBN-978-3-423-43430-0
Leseprobe

In der Nacht hör' ich die Sterne

Roman
»Weißt du eigentlich, dass es manchmal gar nicht so wichtig ist, Dinge zu sehen?«

Mafalda ist gerade erst neun Jahre alt geworden, als sie erfährt, dass sie aufgrund einer seltenen Krankheit in spätestens sechs Monaten blind sein wird. Sie hat große Angst vor der Dunkelheit. So wie sie jede(r) in dieser Situation hätte. In ihrer Verzweiflung flüchtet sich Mafalda auf den Kirschbaum im Schulhof − zunächst. Doch dann geht sie tapfer ihrem Schicksal entgegen, unmerklich geleitet von der ruppigen Hausmeisterin Estella, die ihr zeigt, dass man tatsächlich kein Augenlicht braucht, um das Wesentliche im Leben zu entdecken.

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eBook
Aus dem Italienischen von Christiane Burkhardt
224 Seiten, ISBN 978-3-423-43430-0
Autor*innen
Portrait von Paola Peretti

Paola Peretti

Paola Peretti wurde 1986 in der Nähe von Verona geboren und kann sich in ihre blinde Romanheldin Mafalda einfühlen wie kaum eine andere: Vor 15 Jahren bekam sie selbst ...
Buchspecial, Belletristik/Sachbuch
Special

Paola Peretti: In der Nacht hör ich die Sterne

Paola Peretti bezaubert mit ihrem Buch ›In der Nacht hör ich die Sterne‹. Mehr über die Autorin und ihr Buch in unserem Special.

Mediathek

Autorenporträt Paola Peretti

Pressestimmen

Heilbronner Stimme, April 2019
»Federleichte Traurigkeit«
Simone Rehberger, Lauterbacher Anzeiger, März 2019
»(...) ein bewegender, zu Herzen gehender Roman, der trotz des tieftraurigen Themas Hoffnung durchstrahlen lässt!«
Susann Fleischer, literaturmarkt.info, März 2019
»Ihre Romane sind Meisterwerke der Emotionen.«
Ute Tittmann-Lotz, Buchhandlung Tittmann, buch aktuell, März 2019
»Paola Peretti kann sich wie niemand sonst in ihre Protagonisten einfühlen.«
Bezirksblätter Telfs, Januar 2019
»Berührend und mit viel Wärme und Einfühlungsvermögen erzählt Paola Peretti in ›In der Nacht hör' ich die Sterne‹ über Licht, Schatten und dem Essentiellen im Leben.«
Buchprofile/medienprofile, Jg. 63/2018, Heft 4
»Ein wunderschönes, poetisches Buch-Debüt!«
Manfred Orlick, thalia.de, November 2018
»Eine rührende und schmerzvolle Geschichte, die aber auch Mut macht, dass man sich nie aufgeben soll.«
Claudia Theurer, Hallo München, November 2018
»Was für ein wundervoll-melancholischer Roman, den Paola Peretti da als Psychogramm einer gemeinen Krankheit vollbracht hat.«
Christiane Raeder, Buchprofile/medienprofile , Oktober 2018
»Ein wunderschönes, poetisches Buch-Debüt!«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Schritte in die Dunkelheit „Wer Angst hat, verpasst das Leben, Mafalda.“ (S. 209) Das sagt sich relativ leicht, wenn man nicht gerade erst 9 Jahre alt ist und an Morbus Stargardt leidet, einer Augenkrankheit, die den Betroffenen nach und nach erblinden lässt. Mafalda flüchtet sich in den Kirschbaum auf dem Schulhof, noch kann sie ihn sehen und daran hochklettern – aber wie lange noch? „In der Nacht hör’ ich die Sterne“ beruht auf Paola Perettis Geschichte, erklärt sie im Vorwort. Sie ist jetzt in Mafaldas Situation, weiß nicht genau, wie lange sie noch sehen kann. Für eine Erwachsene ist das schon eine schwierige Situation, wie mag es dann erst für ein Kind sein?! Mit viel Einfühlungsvermögen erzählt sie, wie sich Mafalda auf das „Blindsein“ vorbereitet. So hat sie z.B. eine Liste mit Dingen, die sie jetzt noch machen kann und von der sie bald immer mehr Sachen streichen muss. Sie konzentriert sich auf ihre Trauer, das Negative, den Verlust. Erst die neue Hausmeisterin der Schule, die Rumänin Estella, bringt sie darauf, stattdessen eine Liste mit Dingen zu erstellen, die sie dann immer noch machen können wird. Genau wie der kleine Prinz in der Geschichte von Saint Exupery: „Finde deine Rose, Mafalda. Das, was für Dich wesentlich ist. Das, wozu du keine Augen brauchst.“ (S. 48) Das Buch erzählt die Geschichte von Außenseitern. Mafalda ist nur eine von ihnen. Wegen ihrer Erkrankung grenzen die anderen Schüler sie aus, ihre beste Freundin wendet sich ab. Doch sie bekommt auch unerwartete Unterstützung, findet neue Freunde. Neben Estella, die ihr immer wieder die Wahrheit sagt und ihr Mut macht, setzt sich auch ausgerechnet Filippo, der Schulrüpel, für sie ein. Er sieht sie als Mensch, nicht als Opfer ihrer Krankheit. Und er artikuliert auch, dass ihm gefällt, was er sieht. Zwischen ihnen spinnen sich zarte Bande. Aber darf sich ein blindes Mädchen verlieben? Darf sie glücklich sein? Oder sollte sie sich von der Welt zurück- und auf einen Kirschbaum ziehen? Mafaldas Geschichte hat mich sehr berührt. Manchmal scheint sie schon sehr weit für ihr Alter, lebensklug, und dann ist sie plötzlich wieder das kleine unsichere Mädchen, dass sich am liebstem vor der ganzen Welt verkriechen und ihren dicken Kater streicheln würde: „Hauptsache, er ist da, wenn ich ein Problem habe und etwas Warmes, Weiches brauche, das ich fest an mich drücken kann.“ (S.14). Eine Kleinigkeit hat mich gestört: Die verschiedenen Abschnitte werden nicht durch Zeitangaben unterteilt, sondern durch die Schritte, die Mafalda von „ihrem“ Kirschbaum entfernt stehen und ihn trotzdem noch sehen kann. Leider war dadurch nie klar, wie alt sie gerade ist oder in welcher Klasse.«
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