Coverbild In der Nacht hör' ich die Sterne von Paola Peretti, ISBN-978-3-423-43430-0

In der Nacht hör' ich die Sterne

Roman
140 Schritte bis zur Nacht

140 Schritte: So viele trennen Mafalda noch von dem Tag, an dem es vollkommen dunkel um sie herum sein wird. Als das Mädchen vor drei Jahren erfuhr, dass mit seinen Augen etwas nicht stimmt, flüchtete es auf den Kirschbaum im Schulhof. Dank der neuen Hausmeisterin fand es wieder zurück auf den Boden der Realität. Seitdem wird Mafalda von Estella morgens mit einem Pfiff begrüßt, sobald sie in die Straße zur Schule einbiegt. Anfangs kann sie von dort aus den Kirschbaum noch sehen. Doch mit jeder Woche werden es weniger Schritte. Tapfer geht sie ihrem Schicksal entgegen − unmerklich geleitet von Estella, die ihr zeigt, dass das Wesentliche im Leben für die Augen unsichtbar ist.

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eBook
Aus dem Italienischen von Christiane Burkhardt
224 Seiten, ISBN 978-3-423-43430-0
Autorenporträt
Portrait des Autors Paola Peretti

Paola Peretti

Paola Peretti wurde 1986 in der Nähe von Verona geboren und kann sich in ihre blinde Romanheldin Mafalda einfühlen wie kaum eine andere: Vor 15 Jahren bekam sie selbst ...
Buchspecial
Special

Paola Peretti: In der Nacht hör ich die Sterne

Paola Peretti bezaubert mit ihrem Buch ›In der Nacht hör ich die Sterne‹. Mehr über die Autorin und ihr Buch in unserem Special.

Mediathek

Autorenporträt Paola Peretti

Pressestimmen

Bezirksblätter Telfs, Januar 2019
»Berührend und mit viel Wärme und Einfühlungsvermögen erzählt Paola Peretti in ›In der Nacht hör' ich die Sterne‹ über Licht, Schatten und dem Essentiellen im Leben.«
Buchprofile/medienprofile, Jg. 63/2018, Heft 4
»Ein wunderschönes, poetisches Buch-Debüt!«
Manfred Orlick, thalia.de, November 2018
»Eine rührende und schmerzvolle Geschichte, die aber auch Mut macht, dass man sich nie aufgeben soll.«
Claudia Theurer, Hallo München, November 2018
»Was für ein wundervoll-melancholischer Roman, den Paola Peretti da als Psychogramm einer gemeinen Krankheit vollbracht hat.«
Christiane Raeder, Buchprofile/medienprofile , Oktober 2018
»Ein wunderschönes, poetisches Buch-Debüt!«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, was aber in keiner Weise meine Meinung beeinflusst. Mein Eindruck: Zitat (S. 47/48): „Was ist das für ein Buch?“ Statt einer Antwort beginnt Estella laut zu lesen: „Lebe wohl, sagte der Fuchs. Hier ist mein Geheimnis. Es ist sehr einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Als ich in der Verlagsvorschau das Buch entdeckt habe und mir die ganzen Informationen zum Buch und zur Autorin durchgelesen habe, war für mich klar, das muss ich lesen! Daher war ich auch sehr glücklich darüber, als das Buch dann endlich bei mir einziehen konnte. Und ich habe keine Seite bereut! Man kann schon aus dem Klappentext herauslesen, dass das ein Buch ist, das emotional und tiefgreifend sein wird. Was ich bekommen habe, war allerdings weit mehr als das. Ich habe eine wunderschöne Geschichte eines 10-jährigen Mädchens bekommen, das trotz Krankheit und der Gewissheit, dass sie demnächst nichts mehr sehen wird, einfach umwerfend war. Mafalda hat mich für sich eingenommen, mir gezeigt, dass man auch mit dem Herzen sehen kann und nicht immer die Augen dazu benötigt. Paola Peretti hat mich mit ihrem Debüt absolut verzaubert. Gleich zu Anfang richtet die Autorin ein paar Worte an die Leser. Schon beim Lesen dieser zwei Seiten war ich einfach nur hin und weg. Der Schreibstil der Autorin ist einfach wunderbar und hat mich locker und leicht durch das Buch gleiten lassen, so dass ich einfach darin versank und nicht bemerkte, wie die Seiten nur so dahinflogen. Die Emotionen waren so spürbar und präsent, so dass sie mich fast komplett vereinnahmten. Ich hätte Mafalda am liebsten immer wieder in den Arm genommen. Mafalda ist ein Mädchen, dass eigentlich nur ein ganz normales 10-jähriges Kind sein möchte. Rennen, toben, spielen… All das, was auch andere Kinder in ihrem Alter auch machen. Aber wegen der Einschränkung, die sie durch die Krankheit hat, ist sie alles andere, als ein normales Kind. Der Kirschbaum auf dem Schulhof ist ihr Baum hier fühlt sie sich frei und geborgen. Auf dem Weg zur Schule zählt sie die Schritte zu ihrem Baum, sobald sie ihn nur erahnen kann. Während man Mafalda begleitet, spürt man allerdings auch, wie sie immer stärker und mutiger wird und sich und ihre Krankheit immer mehr akzeptiert. Die Darstellung der Charaktere fand ich sehr schön umgesetzt. Egal, um welchen Charakter es ging: Mafalda, ihre Eltern oder Estella. Sie alle waren so liebevoll „gezeichnet“, dass man sie nur mögen und sie in sein Herz schließen kann. Fazit: Ein wunderbares und tiefgreifendes Buch über ein Mädchen, das dem Leser zeigt, wie wertvoll es ist, nicht nur mit den Augen zu sehen, sondern auch mit dem Herzen. Paola Peretti hat mich mit ihrem Debüt komplett überzeugt und mir wunderschöne Lesestunden bereitet. Ein Highlight für mich und absolut empfehlenswert.«
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