Coverbild Die Kollision von Pauliina Susi, ISBN-978-3-423-26223-1
Leseprobe

Die Kollision

Thriller
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Eine verhängnisvolle Fahrt über das Mittelmeer

Leia Laine und ihre Schwester machen eine Woche lang Urlaub auf einem Luxuskreuzer. Doch Leia wird den Verdacht nicht los, dass auf dem Schiff irgendetwas nicht stimmt, und schon bald verwandelt sich die entspannte Kreuzfahrt in einen Albtraum. An Bord eines einfachen Fischerbootes sind die elfjährige Amira und ihre Eltern ebenfalls auf dem Weg über das Mittelmeer, in banger Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Das kleine Boot und das Kreuzfahrtschiff – sie steuern aufeinander zu, sie begegnen sich. Luxus und Elend kollidieren gnadenlos.

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Aus dem Finnischen von Tanja Küddelsmann
Deutsche Erstausgabe, 544 Seiten, ISBN 978-3-423-26223-1
Autorenporträt

Pauliina Susi

Pauliina Susi wurde 1968 geboren, hat Politikwissenschaft studiert und bei verschiedenen finnischen Magazinen als Journalistin gearbeitet. Ihr Debütroman ›Ruuhkavuosi‹ ...

Veranstaltungen

Potsdam, 12.03.2020

Lesung/ Gespräch mit Pauliina Susi

Pauliina Susi »Die Kollision«
Datum:
Donnerstag, 12.03.2020
Zeit:
19:00 Uhr
Ort:
Bildungsforum | Raum Schwarzschild (über der Wissenschaftsetage)
Am Kanal 47

Moderation und deutsche Lesung: Tanja Küddelsmann
Eintritt frei! 
Weitere Infos hier.
Eine Veranstaltung des Finnland-Instituts in Deutschland in Kooperation mit dem FILI Finnish Literature Exchange und der Stadt Potsdam.

Berlin, 13.03.2020

Lesung/ Gespräch mit Pauliina Susi

Pauliina Susi »Die Kollision«
Datum:
Freitag, 13.03.2020
Zeit:
19:00 Uhr
Ort:
Schwartzsche Villa
Grunewaldstr. 55

Moderation und deutsche Lesung: Tanja Küddelsmann
Eintritt: 5 Euro, erm. 3 Euro
Weitere Infos hier.
Eine Veranstaltung des Finnland-Instituts in Deutschland und des FILI Finnish Literature Exchange und des Bezirksamts Steglitz-Zehlendorf.

Leipzig, 14.03.2020

Lesung/ Gespräch mit Pauliina Susi

Pauliina Susi »Die Kollision«
Datum:
Samstag, 14.03.2020
Zeit:
19:00 Uhr
Ort:
Chocolate
Barfußgässchen 12

Nordische Krimiautorinnen hoch3
Moderation und deutsche Lesung von Pauliina Susi: Tanja Küddelsmann
Eine Veranstaltung des Finnland-Instituts in Kooperation mit der Botschaft von Finnland, FILI Finnish Literature Exchange und den Botschaften von Dänemark, Island, Norwegen und Schweden im Rahmen von »Leipzig liest«.

Leipzig, 14.03.2020

Buchmesse/ Gespräch mit Pauliina Susi

Pauliina Susi »Die Kollision«
Datum:
Samstag, 14.03.2020
Zeit:
13:30 Uhr
Ort:
Leipziger Buchmesse | Nordisches Forum | Halle 4, C400
Messe-Allee 1

Moderation: Tanja Küddelsmann
Eine Veranstaltung des Finnland-Instituts in Deutschland in Kooperation mit dem FILI Finnish Literature Exchange und der Botschaft von Finnland im Rahmen von »Leipzig liest«.

Pressestimmen

Noch keine Pressestimmen zu dem Titel vorhanden.

Leserstimmen

Ihre Meinung
»GESTALTUNG: Das Cover ist sehr gut gewählt. Es passt zu der Geschichte des Buches sehr gut dazu. Meiner Meinung nach hat es etwas Gruseliges an sich und nicht allein deshalb habe ich mich für dieses Buch entschieden. SCHREIBSTIL: Pauliina schreibt flüssig und dadurch wird man sehr schnell auf das Kreuzfahrtschiff gezogen. Die Personen sind blendend beschrieben, wodurch sie einem sehr schnell ans Herz wachsen. Dennoch sind sie nicht leicht zu durchschauen, umso perplexer war ich, als ich nach und nach erfahren habe, wie die Personen wirklich ticken. Die Handlung geht auch zügig voran und kommt kaum ins Stocken. Besonders gut gelungen ist der Autorin in diesem Buch, dass sie die unterschiedlichen Sichten auch sprachlich abgegrenzt hat. Dadurch kam ich nie durcheinander. Dies gelingt Autoren leider nur selten. Lediglich die zahlreichen Wortmalereien wie zum Beispiel „ka-wumm“, wirkten auf mich von Zeit zu Zeit störend und erinnerten mich ein wenig an Comics. Auf die hätte ich gut und gerne verzichten können. MEINE MEINUNG: Das Buch greift ein Thema auf, das aktueller kaum sein könnte. Besonders die Szenen mit dem kleinen Flüchtlingsboot sind mir sehr nahe gegangen. Diese waren einfach das komplette Gegenteil des Luxusdampfers. Die Menschen darauf mussten um ihr Leben fürchten und mehr als einmal wurden schwache Menschen einfach „aussortiert“. Was ich mich jedoch manchmal fragte, ist, warum das Buch in dem Genre Thriller erschienen ist, denn ein Thriller war es für mich jetzt eher nicht. Es zieht zwar immer wieder ein Spannungsbogen auf, aber ein Thriller ist für mich dennoch etwas anderes. Aber es war ein toller Roman mit dem nötigen Funken Spannung. Es dauerte ein wenig, bis ich mich auf dem Luxusdampfer zurechtgefunden hatte. Bald allerdings habe ich mich rundum wohl gefühlt und hatte das Gefühl, selbst an der Fahrt teilzunehmen. Besonders beachtlich fand ich Leias Einsatz, um die Wahrheit zu den Arbeitsbedingungen auf dem Schiff aufzudecken. Das würde definitiv nicht jeder machen. Das Ende hat mich leicht verwirrt zurück gelassen und ich habe es auch erst beim zweiten mal Lesen verstanden. Ich hätte es mir spektakulärer vorgestellt. Eine kleine negative Sache habe ich dann dennoch gefunden. Und zwar fand ich die Diskussionen der beiden Schwestern manchmal übertrieben und langweilig. Meiner Meinung nach haben diese nichts zu der Geschichte beigetragen und hätten weniger vorkommen können. Dennoch war es für mich ein solides Buch, dass sich leicht lesen lies und manchmal richtig Spannung aufbauen konnte. Vielen Dank an DTV für das kostenlose Bereitstellen des Buches. Dies beeinflusste meine Meinung nicht.«
ANTWORTEN
»Sieben Tage will Leia Laine mit ihrer Schwester Ripsa auf einem unerhört luxuriösen Kreuzfahrtschiff auf dem Mittelmeer verbringen. Doch die Fahrt steht unter keinem guten Stern: Ein mulmiges Gefühl begleitet die Reisende, angestachelt durch viele kleine Ungereimtheiten und Zwistigkeiten. Zeitgleich ist die elfjährige Almira mit ihren Eltern auf einem kleinen Flüchtlingsboot in derselben Gegend unterwegs. Während auf dem Luxusdampfer das Leben gefeiert wird, spielt sich hier ein Kampf um Leben und Tod ab. Als die beiden Welten aufeinanderstoßen, droht Leias Leben zu zerbrechen. Die Genrezuordnung „Thriller“ trifft meiner Meinung nach nur bedingt zu: Zwar durchzieht den Roman ein subtiler Spannungsbogen, der vor allem aus Leias Gefühl, verfolgt zu werden, und dem Konfliktpotenzial zwischen den Schwestern basiert, auch am Ende, als sich die Ereignisse auf dem Luxusschiff überschlagen, wird er noch einmal aufgenommen, aber insgesamt dominieren politische, sozial- und gesellschaftskritische Themen. Diese sind dann zweifellos prägnant und eindrucksvoll geschildert. Schonungslos beschreibt die Autorin die ausbeuterischen Arbeitsbedingungen auf einem Kreuzfahrtschiff, und der immer wiederkehrende Perspektivwechsel zwischen Flüchtlingsboot und Kreuzfahrt lässt den Gegensatz zwischen unserem doch eher sorglosen Leben im friedlichen Europa und dem Kriegselend in anderen Teilen der Welt umso frappierender erscheinen. Aber auch der wiedererstarkende Rechtsradikalismus, die Rolle der Medien und unsere manchmal eher niveaulose Freizeitgestaltung werden kritisch hinterfragt – um hier nur einen Teil der Gesellschaftskritik zu nennen. Der Roman spielt auf mehreren Ebenen und ist entsprechend recht komplex: Neben den Ereignissen im Mittelmeer werden auch immer wieder kleinere Abschnitte eingestreut, welche die aktuellen Ereignisse in Finnland wiedergeben, in die auch Leias Tochter Viivi involviert ist. Auf der einen Seite sorgen diese für Spannung, da man als Leser*in immer wieder versucht, Zusammenhänge zu ergründen, auf der anderen Seite erschienen sie mir aber bis zum Ende stets etwas schwer verständlich. Hier wäre es wohl gut, Susis ersten Roman, „Das Fenster“, gelesen zu haben, da offenbar Bezug darauf genommen wird. Ist die Spannung im ersten Teil des Romans eher subtil, ist das Ende von mehr „Action“ geprägt. Normalerweise gefällt mir ein fulminantes Ende, doch hat es mich in diesem Fall irritiert, da es den guten Gesamteindruck des ersten Teils sowie seine kritischen Aspekte in den Hintergrund treten lässt und recht oberflächlich daherkommt. Die Charaktere sind nicht leicht zu durchschauen, zum großen Teil jedoch recht realitätsnah und vielschichtig gezeichnet. Insbesondere Leia ist widersprüchlich dargestellt. Auf der einen Seite durchschaut sie die Machenschaften der Gesellschaft, auf der anderen Seite kann sie dem Sog, der die „heile Welt“ auf uns ausübt, nicht widerstehen. Auch wenn die Figur selbst etwas naiv und unaufrichtig erscheint, konnte ich in ihr nicht nur mich, sondern auch unsere Gesellschaft wiederentdecken. Ansprechend fand ich beim Lesen Susis Sprache, die flüssig zu lesen ist. Hervorgehoben sei, dass es der Autorin gut gelingt, die unterschiedlichen Handlungsebenen auch sprachlich voneinander abzugrenzen, indem sie z.B. Viivi einen eher flapsigen Ton anschlagen lässt. Lediglich die doch sehr zahlreichen Interjektionen und Wortmalereien wie „ka-wumm“ etc. wirkten auf mich von Zeit zu Zeit störend und erinnern an Comics. Insgesamt handelt es sich bei „Die Kollision“ um ein lesenswertes Buch mit zahlreichen aktuellen Themen, das auch vor einer harschen Gesellschaftskritik nicht zurückschreckt. Aus dieser Warte ist es wirklich ein Gewinn, es zu lesen. Meine Ansprüche an die Thrillerliteratur konnte es indes nicht erfüllen. Sehr herzlich bedanke ich mich beim Verlag für die Zurverfügungstellung dieses Leseexemplars.«
ANTWORTEN
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