Coverbild Fünf Dinge, die dir niemand verrät von Rebecca Westcott, ISBN-978-3-423-43491-1

Fünf Dinge, die dir niemand verrät

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Mein schrecklich schöner, unvergesslicher Sommer

Erin ist sauer, unglaublich sauer – darüber, dass ihre Mum sie einfach verlässt, und darüber, dass ihre Eltern sich um eine alte Teekanne streiten, während sie ihnen total egal ist. Aber das reicht natürlich nicht, jetzt müssen sie ihr auch noch den ganzen Sommer verderben, nur weil sie mit der Kreditkarte ihres Vaters losgezogen ist, um sich das lang ersehnte iPad zu kaufen: Anstatt mit ihren Freundinnen im Freibad zu entspannen, soll Erin ihrem Vater bei der Arbeit helfen – und der ist Gärtner in einem Altersheim! Dort trifft sie auf die griesgrämige alte Martha und Lucas mit den Strubbelhaaren, und ihr Sommer wird doch ganz anders als erwartet.

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eBook
Aus dem Englischen von Barbara Lehnerer
400 Seiten, ab 11, ISBN 978-3-423-43491-1
Autorenporträt
Portrait des Autors Rebecca Westcott

Rebecca Westcott

Rebecca Westcott hat viele Jahre als Pädagogin gearbeitet, unter anderem auch an einer Schule für Jugendliche mit Lernschwierigkeiten und in einer Jugendstrafanstalt.
Übersetzerporträt

Barbara Lehnerer

Barbara Lehnerer, geboren in Hannover, studierte Germanistik, Anglistik, Pädagogik, Psychologie und literarisches Übersetzen an den Universitäten München und Durham.

Pressestimmen

Susann Fleischer, literaturmarkt.info, Juli 2018
»Ein Juwel der Literatur, das einfach niemanden unberührt lässt.«
Westfälische Nachrichten, Dezember 2018
»Ein ruhiges Buch über das Leben und seine Hindernisse - und absolut lesenswert!«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Warum habe ich - ein alter Mädchen-Papa im Opa-Alter - zweimal einen Jugendroman, 240 Seiten, mit rosa Buchumschlag gelesen? In dem auch nicht viel passiert, der einem Kunstwerke beschreibt, ohne sie zu zeigen (habe ich dann mühsam suchen müssen), der abwechseln aus der Sicht eines 12jährigen Mädchens und einer jetzt 85jährigen alten Frau beschrieben ist. Nun zunächst mal die Familiensituation: Die Mutter hat vor 41 Tagen die einzige Tochter Erin und den Vater verlassen. Beschrieben werden 150 Tage im Sommer, in dem Vater und Tochter versuchen, das gemeinsame Leben als Restfamilie einigermaßen zu schaffen. Der Vater besteht auf Familienregeln, obwohl es gar keine Familie mehr gibt, die Mutter findet einen neuen Mann mit Kindern und Erin provoziert, indem sie Papas Bankkarte klaut, um ein teures iPad zu kaufen. Natürlich kommt der Diebstahl raus und zur Strafe darf sie die Sommerferien nicht mit ihrer Freundin verbringen sondern muss mit zur Papas Arbeitsstelle, einem Altenheim. Dort begegnet sie nicht nur Lucas mit den Strubelhaaren sondern „Martha“. Und damit beschreibt dieser Roman die Sicht verschiedener Generationen und Erin schreibt am Ende vier Lebenserfahrungen, die sie von den Begegnungen mit der alten Frau mitnimmt. Diese Lebensweisheiten können jedem Kind, jedem Jugendlichen, ja vielleicht sogar jedem Erwachsenen helfen. Mich haben die letzten Seiten sehr berührt und bei Seite 237 brauchte ich ein ganz kleines Taschentuch. Ein sehr lesenswerter Roman, wenig Action – viel Sinn. Danke für diesen Lesestoff, der sehr lange nachwirkt. Nicht nur für Mädchen ab 12, sehr gerne auch Vätern empfohlen.«
ANTWORTEN
»Erins Eltern haben sich getrennt und sie ist wahnsinnig sauer – darüber, dass ihr Mum sie einfach verlässt, dass ihre Eltern sich um alte Teekannen streiten, während sie ihnen total egal ist. So entschließt sie sich, mit der Kreditkarte ihres Vaters loszuziehen und sich das lang ersehnte I-Pad zu kaufen. Doch ihr Vater zieht seine Konsequenzen und verdonnert sie, die ganzen Sommerferien mit ihm in ein Altersheim zu gehen, in dem er als Gärtner arbeitet. Keine Treffen mit ihren Freundinnen, kein Freibad. Dort trifft sie auf die griesgrämige Martha und Lucas mit den Strubbelhaaren, und ihr Sommer wird doch ganz anders, als sie erwartet hat. Das Buch eignet sich für Mädchen, die sich in der entsprechenden Altersklasse von 12/13 Jahren befinden. Die Zeit, in der man sich erst selbst finden muss, wobei diese Zeit natürlich länger andauert. Doch sehr oft ist es für Mädchen die erste schwere Zeit, dieser Wechsel vom Kind zum Teenie, wo eben nicht alles so läuft, wie man es sich erhofft. Auch für Erin ist dieser Sommer so ganz anders. Ihre Freundinnen sind ihr sehr wichtig und im ersten Moment bockt sie einfach herum und will das Ganze nicht an sich heranlassen. Klar, es ist auch total doof in einem Altersheim abzuhängen und dort Unkraut zu zupfen. Und Martha mit ihrer stillen und griesgrämigen Art macht es ihr auch nicht unbedingt leicht. Dazu kommt, dass ein 12-jähriges Mädchen nicht unbedingt weiß, über was man mit einer unbekannten, alten Frau sprechen kann. Als dann noch Lucas mit ins Boot kommt, wird es für sie etwas leichter und nach und nach erfährt sie, warum Martha so ist, wie sie ist. Diese hat ihre Sprache und die Beweglichkeit ihrer einen Körperseite durch einen Schlaganfall verloren. Martha ist so wunderschön beschrieben, dass man sich in den wenigen Kapiteln aus ihrer Sicht, voll und ganz in sie hineinversetzen kann. Man versteht die Frustrationen, das Zurückblicken zu einer jüngeren Version von sich selbst. Es ist für einen aktiven Menschen glaube ich wahnsinnig frustrierend, durch eine Krankheit und das Alter so eingeschränkt zu werden. Ich mochte sie wahnsinnig gern. Die Geschichte selbst punktet nicht durch viele spannende Ereignisse, nein, es sind die Botschaften die durch das Buch nach außen zum Leser transportiert werden. Es muss nicht unbedingt das Ende sein, wenn man sich mit alten Menschen beschäftigt, man kann sogar viel von ihnen lernen. Freundschaften verändern sich und einen selbst und Menschen können einem ans Herz wachsen, obwohl man dies am Anfang nie geahnt hätte. Auch die Trennung ihrer Eltern und die damit verbundenen Gefühle, die Wut, die Verzweiflung und der Schmerz, werden hier authentisch eingebracht. Was mir besonders gefallen hat, war die Entwicklung von Erin, von der bockigen Tochter, die in sich eine solche Wut auf ihre Eltern trägt, hin zur verständnisvollen und respektierenden Person. Manchmal dauert es etwas, bis man als Kind versteht, dass man nicht immer beim Partner bleiben kann, dass die Liebe manchmal nicht fürs ganze Leben ausreicht und es den Elternteilen vielleicht auf Dauer besser ohne den anderen Partner geht, auch wenn es erst schwer ist. Bis Kinder diese Entscheidung verstehen und akzeptieren können, dauert es meist. Martha hat Erin hier wahnsinnig geholfen. Ich mochte dieses Buch mit seiner stillen, aber berührenden Art und Weise, doch weiß ich nicht, ob die Botschaften bei den Mädchen auch so ankommen. Mir hätte es etwas mehr gefallen, wenn Erin eher 14 Jahre alt gewesen wäre, da es für mich dann noch einen Ticken authentischer gewesen wäre. Alles in allem ist es ein ruhigeres Buch, welches zeigt, dass nicht alles so schlimm enden muss, wie es begonnen hat. Ganz viele schöne Botschaften und eine tolle Entwicklung der Protagonistin.«
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