Coverbild Halt, stehenbleiben! Polizei! von Richard Thiess, ISBN-978-3-423-41502-6
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Halt, stehenbleiben! Polizei!

Aus dem Leben eines Ermittlers
Über 40 authentische Fälle
Kommissar Thiess ermittelt wieder

Nach seinem Bestseller ›Mordkommission‹ gibt Richard Thiess hier einen spannenden Einblick in die Arbeit der Kriminalpolizei und ihre Ermittlungsmethoden. Neben skurrilen, tragischen, absurden Fällen beschreibt Thiess in ›Halt, stehenbleiben! Polizei!‹ anrührende und auch komische Episoden. Thiess spezialisiert sich zunächst auf Jugend- und Bandenkriminalität, er bringt u. a. die Münchner Marienplatzrapper zur Strecke, die größte Jugendbande, die bis dato in Deutschland ihr Unwesen trieb und sich sogar »Sklaven« hielt.

Die interessantesten und kuriosesten Fälle von Richard Thiess

Wir begegnen raffinierten Serien- wie Einzeltätern, aber auch grenzenlos naiven Zeitgenossen, die einen Diebstahl geradezu provozieren, und unerschrockenen »Miss Marples«. Es geht um Betrug und Erpressung, Dreistigkeit, Arglist, Gier – und um Besessenheit. Doch das Leben ist schillernd und hält immer wieder Überraschungen bereit, und so flicht Richard Thiess mit hintergründigem Humor auch so manch kuriose Episode ein.

Ein Ministerialrat über ›Halt, stehenbleiben! Polizei!:

Aus der Rezension des Ministerialrats Dr. Dr. Frank Ebert, Thüringer Innenministerium: »Der Leser ist auf jeder Seite gefesselt, er lebt spürbar im Bann der Nähe sämtlicher Details. Richard Thiess versteht es meisterlich, in seinen Erzählungen die Spannung aufrechtzuerhalten und gekonnt zu steigern. Sein unnachahmlicher, launiger Stil nimmt keine Pointen vorweg und verblüfft den Leser immer wieder. Besonders sympathisch: Überall dringt menschliche Einfühlsamkeit durch.«

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Coverbild Halt, stehenbleiben! Polizei! von Richard Thiess, ISBN-978-3-423-41502-6
1. Februar 2012
978-3-423-41502-6
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224 Seiten, ISBN 978-3-423-41502-6
Autorenporträt
Portrait des Autors Richard Thiess

Richard Thiess

Richard Thiess, geboren 1952, arbeitete als Kaufhausdetektiv, bevor er sich bei der Polizei bewarb und ein Studium für den gehobenen Kriminaldienst absolvierte. Als ...

Pressestimmen

PRINZ München, Oktober 2011
»Kurzweilig, die perfekte Alternative zum Fernsehkrimi.«
Der Detektiv, März 2012
»Das Buch ist absolut empfehlenswert. Eine geniale Mischung aus fachlicher Information und Unterhaltung.«
kues.de, Januar 2012
»Der Mann hat handfesten Humor und die Fähigkeit zur Selbstkritik. Allein das reichte aus, um dieses Buch lesenswert zu machen.«
Neue Presse, November 2011
»Locker zu lesen, amüsante Einblicke in menschliche Abgründe.«
Prinz online, prinz.de, Oktober 2011
»Kurzweilig, die perfekte Alternative zum Fernsehkrimi.«
Prinz, Oktober 2011
»Kurzweilig, die perfekte Alternative zum Fernsehkrimi.«
P.M. Perspektive, August 2011
»Wie sieht der Alltag eines Ermittlers aus? Einen Einblick gewährt der Kriminalbeamte Richard Thiess, der wahre Begebenheiten seines Berufslebens und subjektive Empfindungen schildert.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Nachdem ich bereits seinen Besteller „Mordkommission“ gelesen habe, war ich schon ganz gespannt auf diesen Band. Denn hier berichtet Richard Thiess über seine Anfänge bei der Kriminalpolizei, seinem Werdegang und gewährt dem Leser auch Einblicke in das Leben der Ermittler. Er stellt über 40 authentische Fälle vor bei denen ich zeitweise wirklich schmunzeln musste, manche Fälle aber auch derart vor Dreistigkeit strotzten, dass ich den Kopf schütteln musste. Er berichtet von organisierten Verbrechern in einem Krankenhaus, von Kaufhausdetektiven und noch vielem mehr. Oft hatte ich das Gefühl, das die Fälle zeitweise recht emotional erzählt wurden. Die Erlebnisse sind ziemlich kurz dargestellt, was für mich bei der Seitenzahl auch völlig in Ordnung war. Ich finde Richard Thiess berichtet sehr sachlich und lässt den Leser mit leichtem Verständnis an seinen Erfahrungen in seinem Berufsleben teilhaben. Selbst der Laie, bekommt einen guten Einblick in diesen Beruf und merkt recht schnell das manchmal ein noch so kleiner Zufall des Rätsels Lösung ist. Im Gegensatz zu dem Vorgänger ist das Buch auch sehr unblutig, da es sich hier um Diebstähle handelt. Nicht immer ist dieses Buch spannend, doch zeichnet es sich auch durch den Humor des Autors aus, denn oft erzählt er amüsant und sarkastisch ab und an aber auch etwas übertrieben. Das Buch beinhaltet ein Inhaltsverzeichnis, beginnt mit einem Vorwort, geht weiter mit über 40 Fällen und endet mit einem Schlussgedanken. Der Schreibstil ist sehr einfach und lässt sich gut und fließend lesen. Das Cover und auch den Titel finde ich sehr passend gewählt und aufschlussreich. Ich denke der Klappentext hält, was er verspricht, außer dass es eben nicht unbedingt so spannend ist. Fazit: Halt, stehenbleiben! Polizeiwurde für mich zu einer interessanten und unterhaltsamen Zwischenlektüre, die jedoch an seinen Vorgänger nicht herankommt. Dieses Buch erlaubt den Leser Einblicke in die Ermittlungen, spricht die Fälle selbst aber nur knapp an. Richard Thiess, geboren 1952, arbeitete als Kaufhausdetektiv, bevor er sich bei der Polizei bewarb und ein Studium für den gehobenen Kriminaldienst absolvierte. Als Spezialist für Jugend- und Bandenkriminalität reiste er im Auftrag des bayerischen Innenministeriums nach Moskau und Lettland. Vor seinem Wechsel in die Mordkommission 2001 war er zuletzt für Eigentumsdelikte zuständig. Als erster Kriminalhauptkommissar leitet er die Mordkommission V im Münchner Präsidium und ist stellvertretender Leiter des Mordkommissariats. Daneben gibt er Fernlehrgänge zur Detektivausbildung. (Quelle: Dtv Verlag). Gesamtwertung: 4/5 Sterne«
ANTWORTEN
»Erfolgsautor Richard Thiess („Mordkommission“, 2010, dtv) überrascht und überzeugt mit seinem neuesten Werk. Es geht nicht um Mord und Totschlag, sondern um alltägliche Kriminalität in einer bunten Auswahl zum Teil bizarrer Ausformungen – und um die Methoden ihrer erfolgreichen Bekämpfung. Der Autor hat in der Millionenstadt München über viele Jahre hinweg Eigentums- und Vermögensdelikte bearbeitet. Er schildert aus seiner Arbeit über 40 authentische Fälle, oder genauer: Er erzählt Kurzgeschichten. In ihnen leuchtet das Aufgabenspektrum der Polizei in seiner ganzen Bandbreite auf. Der unscheinbar klingende Untertitel („Aus dem Leben eines Ermittlers“) untertreibt. Er offenbart nichts vom Inhalt des Buchs, macht aber neugierig – und verspricht deutlich weniger, als das Buch tatsächlich hält. Der Leser ist auf jeder Seite gefesselt, er lebt spürbar im Bann der Nähe sämtlicher Details. Der Autor versteht es meisterlich, in seinen Erzählungen die Spannung aufrechtzuerhalten und gekonnt zu steigern. Sein unnachahmlicher launiger Stil nimmt keine Pointen vorweg und verblüfft den Leser immer wieder. Besonders sympathisch: Überall dringt menschliche Einfühlsamkeit durch. Bereits im Vorwort streicht der Autor die Exklusivität des Polizeiberufs heraus, der wie kaum ein anderer extremen Erlebnissen und Erfahrungen nahe kommt, vor allem aber immer wieder auch aller Tragikomik des Menschlichen gegenübersteht. Das Buch trägt autobiographische Züge, wenn der Autor bei seinen Berichten vom Polizeialltag im angenehmen Plauderton beiläufig Einblicke in seinen Werdegang gewährt oder mit dem Leser durch seine Arbeitswelt schlendert, manchmal selbstironisch, bisweilen humorig, stets jedoch glaubwürdig. Der Leser erfährt Unvorstellbares: von ganz normalen und außergewöhnlichen Menschen, von Mut und Zivilcourage, von ganz normalen und überaus skurrilen Taten und Tatorten, von ungewöhnlichen Wohnungen und ihren seltsamen Bewohnern, von organisatorischen Schwachstellen, wie Schlamperei und Kumpanei, Naivität und fehlender Kontrolle, die diebischen Kaufhausdetektiven erst Straftaten im großen Stil ermöglichten, von gescheiten und dümmlichen Ausreden, von Schlauheit und Raffinesse, aber auch von Cleverness und Dreistigkeit, von Dummheit und Dilettantismus – und immer wieder vom geradezu unglaublichen Leichtsinn der Mitmenschen. Im Mittelpunkt der Geschichten stehen Kriminelle aller Schattierungen und ihre verwerflichen Taten. Es handelt sich bei ihnen scheinbar um Menschen wie dich und mich, bei näherem Hinsehen haben sie sich ihrer Umgebung aber lediglich angepasst. Der persönliche Vorteil und die Gier treiben sie innerlich an und um. Unablässig lauern sie auf passende Gelegenheiten, um zuzuschlagen. Von Drogensüchtigen ist die Rede und von den verheerenden Folgen ihrer Sucht, ein Zweck, der alle Mittel zu heiligen scheint, vor allem die Kriminalität, die nichts anderem als der Beschaffung weiterer Drogen dient. Das brutale Verhalten von Jugendgangs, wie etwa der Münchener Marienplatzrapper, bietet atemberaubende Blicke in eine entgleitende, beinahe beängstigende Subkultur, derer Polizei und Justiz kaum noch Herr werden konnten. Anderen Verbrecherbanden ist es gelungen, Konzerne, Kaufhäuser und Krankenhausträger – lange Zeit unbemerkt – um millionenschwere Werte zu erleichtern. Derart komplexe Straftaten erfordern Köpfchen, Organisationstalent und Logistik. Zu allem entschlossenen Rechtsbrechern stehen Polizisten und Staatsanwälte gegenüber, die sie sachlich und rechtstreu zur Strecke bringen. Es ist packend zu erfahren, wie die Polizei solchen Banden auf die Schliche kam, welche Strategien und Taktiken sie anwandte, um Strukturen und Arbeitsweisen zu erkennen, zu durchschauen, Täter und Hintermänner schließlich festzusetzen und ihrer verdienten Bestrafung zuzuführen. Gelegentlich bedarf es hierzu unkonventioneller, ja origineller Methoden, wie sie zwar in keinem Polizeilehrbuch stehen, wie sie aber weiland der legendäre Franz-Josef Wanninger, ein filmischer Kollege des Autors, ebenfalls erfolgreich anzuwenden pflegte. Dass der Polizei manches Mal ein Zugriff trotz minutiöser Planung misslingt, etwa weil die Kollegen im Streifenwagen just im falschen Moment aufkreuzen, wird ebenso wenig verschwiegen wie der unvermeidliche „Kommissar Zufall“, der der Polizei gelegentlich glücklich und unerwartet in die Hände spielt. Aber auch eine unerwartete andere, eine rührende und mitleidsvolle Seite des Verbrechens kommt zum Vorschein. Menschen geraten mit dem Gesetz in Konflikt, weil ihnen die Fähigkeit zum geordneten sozialen Umgang fehlt oder abhanden gekommen ist. Einige Geschichten offenbaren unendliches Leid und schlimme menschliche Tragödien: Kinder stehlen aus purer Not, nur um zu überleben. Altersverwirrte Menschen fühlen sich verfolgt oder bedroht, ausgenutzt oder bestohlen und senden verzweifelte Hilferufe aus. Verdüsterte Seelen landen in unvorstellbarer Verwahrlosung oder steigern sich in Wahnaktionen hinein. Auch solcherlei Kuriositäten gehören zum täglichen „Kampf gegen das Böse“. Dass Polizeieinsätze mitunter lebensgefährlich sein können, belegt der Autor eindrucksvoll, etwa wenn er nichts ahnend brisanten Sprengstoff in seinen Aktenkoffer packt oder bei einer Wohnungsdurchsuchung überraschend eine scharfe Pumpgun aus dem Kinderbettchen zieht. Wer Spannung und Unterhaltung sucht, sich aber abseits von bloß ausgedachten Film- und Romanhandlungen für die wirkliche Arbeit der Polizei interessiert, wird mit diesem Buch voll auf seine Kosten kommen. Professionell von der ersten bis zur letzten Zeile. Ministerialrat Dr. Dr. Frank Ebert Der Vertreter des öffentlichen Interesses beim Thüringer Innenministerium, Erfurt«
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